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14. Regionales Dramenfestival in Ugod

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Es gehört zu Ugod wie die Pfarrkirche St. Peter und Paul: das Dramenfestival. So fanden sich am 26. März neun Schulklassen, begleitet von Lehrern und Eltern, im Kulturhaus ein. Zusammen mit vielen Vertretern der ungarndeutschen Gemeinschaft wurde das 14. Regionale Dramenfestival zelebriert. Im Gepäck hatte jede Schule ein Theaterstück, das die anderen Schüler sowie die Jury unterhalten sollte. Schließlich würde sich die beste Gruppe über die Teilnahme an einem Theatercamp im Sommer freuen. Die Aufführungen der Stücke bildeten den Hauptteil der Veranstaltung. Natürlich gab es auch noch andere Aktivitäten für alle Gäste. Die Kinder konnten sich beispielsweise während der Mittagspause in der Schulkantine, auf dem Pausenhof oder in der Schulsporthalle austoben und so das herrlich sonnige Wetter genießen.

Eröffnet wurde das Festival von den Schülern mit einem traditionellen Tanz sowie mit Kompositionen auf der Blockflöte und dem Klavier. Die eigenständig inszenierten Theaterstücke boten den Zuschauern im Anschluss eine bunte Mischung. Es gab bekannte Märchen wie „Schneewittchen“ oder „Der alte Fischer und seine ehrgeizige Frau“, Geschichten über „monsterfolastische“ Buchstabendiebe, missverstandene Regieanweisungen bei einer Theaterprobe und einen Hahn, der nicht wusste, wie man kräht. Des Weiteren führten drei Gruppen aus Budapest, die sich beim Grundschul-Theatertreffen der Hauptstadt durchgesetzt hatten, ihre Stücke „Der Buchstabenclown“, „Kein Kuscheltier für Carolin“ und „Ich verlange mein Schulgeld zurück“ auf. Und auch der Bildungsauftrag wurde erfüllt: „Die Geschichte vom Bäcker Bernhard“ erzählte von einem Mann, der aus Deutschland nach Ungarn kam und auf seiner Reise durch Ödenburgs Umgebung unterschiedlichste traditionelle Handwerksberufe kennenlernte. Tolle schauspielerische Leistungen und die Inszenierung der Stücke mit Livemusik, Tanz und Gesang begeisterten das Publikum und machten es der Jury nicht leicht, einen Gewinner zu küren. 

Nach der Mittagspause wurden alle Schulen für ihre Teilnahme belohnt. Den Hauptpreis erhielt die Gruppe aus Kischludt für ihre Interpretation von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Zudem wurden einzelne Schüler für ihre besonders gut gelungenen Darbietungen ausgezeichnet. Zum Abschluss durfte sich jeder Schüler etwas zum Naschen nehmen und konnte sich so schon mal auf die „schokoladigen“ Osterfeiertage einstimmen. 

Moritz Gigas/Neue Zeitung

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Foto: Ludwig Grund/Zentrum.,hu

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