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In Bewegung in Totiser Kolonie

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Vor zwei Jahren feierte der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler dreißigjähriges Jubiläum: 1992 hatte sich der Verband Ungarndeutscher Autoren auch für Künstler geöffnet. Zelebriert wurde das Jubiläum mit der Ausstellung „In Bewegung“. Im Jubiläumsjahr 2022 wurde die Ausstellung im Liszt-Institut in Stuttgart und im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar sowie im HdU in Budapest und in Stuhlweißenburg bzw. 2023 im Collegium Hungaricum in Berlin präsentiert. Sie war wortwörtlich in Bewegung. Vor allem in Deutschland konnte die VUdAK-Künstlersektion ihre Werke sehr häufig präsentieren.

Am 28. März konnte man die Ausstellung in der Zeitgenössischen Galerie im A Vértes Agorája in Totiser Kolonie bestaunen. Eröffnet wurde die Vernissage durch kurze Reden vom Leiter der Galerie und VUdAK-Mitglied László Kammerlohr-Kováts und dem Vorsitzenden des VUdAK, Johann Schuth. In die Ausstellung führte János Wolfart ein, der auch den ansprechenden zweisprachigen Katalog inhaltlich prägte. Die gelungene musikalische Einlage des Szontágh-Márton-Trios hob die Stimmung der Gemeinschaftsausstellung. Zudem waren einige der ausstellenden Künstler vertreten, um sich gegenseitig sowie mit angereisten Kunstliebhabern auszutauschen. Zwischen Sekthäppchen und anderen Köstlichkeiten bot sich viel Zeit, die unterschiedlichen Werke eindringlich zu betrachten und eine eigene Interpretation des Mottos „In Bewegung“ zu finden. Dank der Vielfalt aus Ölgemälden, Fotografien, Holzskulpturen und vielen weiteren Kunstformen blieb kein kunstliebendes Auge trocken.

Moritz Gigas / Neue Zeitung

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Kurator: Ákos Matzon
Ausstellende KünstlerInnen: Josef Bartl (1932-2013), Péter Berentz, Bernadett  Breszkovics, István Damó, Antal Dechandt, Jakob Forster, Andreas Franke, Julius Frömmel, Ingo Glass (1941-2022), Orsolya Góra, László Hajdú, Erzsébet Horváth, György Jovián, László Kammerlohr-Kováts, Manfred Karsch, Gábor Kovács-Gombos, Robert König (1951-2014), Endre Lehel, Erzsébet Lieber, Antal Lux, Ákos Matzon, Adam Misch (1935-1995), Volker Schwarz, Csaba Szegedi, Géza Szily, Zsuzsa Trieb, János Wagner (1936-2022) und Péter Wrobel.

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Gefördert vom Ministerpräsidentenamt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NCIV-KP-1-2024/1-000079) und die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung Budapest-Elisabethstadt.

Zu besichtigen in den Öffnungszeiten von „A Vértes Agorája“ bis 3. Mai 2024. Tatabánya, Szent Borbála tér 1

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