SchnellnachrichtenUnser heiligstes Erbe

Unser heiligstes Erbe

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Die erweiterte Ausgabe des Werischwarer deutschen Kirchengesangbuches Unser heiligstes Erbe ist erschienen.

Das Buch geht auf das von István Gromon herausgegebene und 1997 bzw. 2015 veröffentlichte deutsche Gebets- und Gesangbuch mit demselben Titel zurück.

Die nun erschienene dritte, erweiterte und mit Noten versehene Ausgabe wurde gemeinsam von István Gromon und Balázs Tóth herausgegeben. Die Texte der Gebete und Lieder im Buch stammen aus den zwei wichtigsten Quellen, dem dicken kirchlichen Gebets- und Gesangbuch in Frakturschrift Christkatholisches Gebet- und Gesangbuch von Johann Manhertz (1909) sowie dem lateinischen, dünnen kirchlichen Gebets- und Gesangbuch Grundgebete und Liedersammlung von István Marlok (1975).

Die Hauptquellen für die Melodien der Lieder sind: die handschriftlichen Orgelbegleitungen, die der frühere Kantor von Werischwar/Pilisvörösvár, Márton Vass (1901-1981), hinterlassen hat; das handschriftliche Notenmaterial, das István Gromon seit den 1980er Jahren kontinuierlich niedergeschrieben hat; etwa 140 Lieder, die István Gromon von zwei älteren Kirchensängerinnen in den 1990er Jahren auf Kassetten aufgenommen hat; einige Dutzend Lieder, die von Maria Gromon in den 1980er und 1990er Jahren auf Videokassetten aufgezeichnet worden sind.

Die Transkription der 146 Lieder, die die erste und zweite Ausgabe enthalten, wurde von István Gromon durchgeführt. Balázs Tóth transkribierte zusätzlich 55 (aus dem alten Buch in Frakturschrift wieder zurückgenommene, aus der Gesangspraxis jedoch bereits verschwundene, nun aber wiederbelebte) Lieder, die als Ergänzung zur dritten Ausgabe hinzugefügt wurden. Bei 12 Liedern enthält das Buch jedoch nur den Text, da ihre Melodie nirgendwo mehr zu finden war.

Das Buch enthält insgesamt 213 Lieder. Diese repräsentieren praktisch den gesamten deutschen kirchlichen Volksliederschatz, der in den letzten Jahrhunderten in Werischwar verwendet und in schriftlicher oder audiovisueller Form erhalten worden ist.

Die Gebete des Buches wurden im Vergleich zu den ersten beiden Ausgaben erheblich erweitert: Das Buch enthält außer den Texten der Heiligen Messe insgesamt 38 Gebete. Es enthält die seit Langem bekannten deutschen Morgen- und Abendgebete in Werischwar, Gebete vor und nach der Kommunion, Gebete zu verschiedenen Heiligen, Gebete für gutes Wetter und eine gute Ernte, Gebete für die Sterbenden und die Verstorbenen usw. Die Quellen dieser Gebete sind zum Teil die Sammlungen von Maria Gromon, der Gründerin des Traditionspflegenden Vereins, und zum Teil von Szabolcs Zsámboki.

Die Initiative für die Herausgabe der aktuellen, dritten Ausgabe des Buches geht auf Ibolya Sax, der stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Werischwar, zurück. Die für die Druckausgabe erforderlichen Förderungen wurden ebenfalls von ihr organisiert und durch die Kulturstiftung der deutschen Nationalität in Werischwar bereitgestellt. Die Textbearbeitung und die Gestaltung des Layouts erfolgte durch Attila Fogarasy. Die Notengrafiken wurden von Balázs Tóth erstellt. Die Lektorierung der Gebets- und Liedertexte wurde von Imre Gromon durchgeführt.

Das Buch wurde von der Römisch-katholischen Kirchengemeinde Werischwar, der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Werischwar, der Kommunalverwaltung Werischwar und der Ungarischen Regierung unterstützt.

Am 3. März wurde das Buch in der römisch-katholischen Pfarrkirche vor einem interessierten Publikum vorgestellt, gefolgt von einer weiteren Präsentation am 5. März in der Schwäbischen Ecke. Es ist im Fetter-Buchladen und in der Sakristei der Kirche für 2900 Ft erhältlich.

István Gromon, Ibolya Sax

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.