Projekt WanderschlüsselDer Wanderschlüssel besuchte Elek und Orosháza

Der Wanderschlüssel besuchte Elek und Orosháza

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Die Stadt Elek feiert das 300-jährige Jubiläum der Ansiedlung unserer Vorfahren im Jahre 2024. Aus diesem Anlass haben wir uns entschieden, dass wir bei der Wanderschlüssel-Aktion zusammen mit der deutschen Nationalitätenselbstverwaltung von Orosháza mitmachen, da ihre Mitglieder auch Eleker Wurzeln haben. In Elek beteiligten sich die Dr.-Mester-György-Grundschule, die Deutsch als Nationalitätensprache unterrichtet, sowie der örtliche Kindergarten mit deutschen Nationalitätengruppen am Projekt.

Die Grundschüler führten unter der Leitung ihres Lehrers Tamás Klemm ein Projekt durch: Sie besuchten Orte in der Stadt, die eine bedeutende deutsch-fränkische Tradition haben, und lernten ihre Geschichten kennen. Dazu gehörten unter anderem die römisch-katholische Kirche, das Haus der Deutschen mit den eingerichteten Heimatstuben und die deutschen Denkmäler.

Während der Vorbereitung des Projekts beschäftigten sich die Nationalitätengruppen des Kindergartens mit den volkstümlichen Traditionen, die von der Eleker deutschen Gemeinschaft regelmäßig gepflegt werden und die auch in der Vergangenheit wichtig für sie waren. Beispiele dafür sind der Faschingsumzug und das „Mitta in tr Fasta“-Programm. Die Kleinen besuchten auch das deutsche Haus und besichtigten dort die Heimatstuben.

Die Projektergebnisse wurden am 5. Februar in der Grundschule vorgestellt und aus diesem Anlass zugleich der Wanderschlüssel offiziell empfangen. Dazu luden wir auch die deutschen Gemeinschaften der umliegenden Ortschaften ein, viele von ihnen nahmen diese auch wahr. Am Programm nahmen auch die Schüler der Grundschule teil, die beim Projekt mitmachten. 

Die Anwesenden begrüßte Grundschuldirektorin Ibolya Csuvarszki-Sarkadi, Bürgermeister György Szelezsán sowie der Vorsitzende der DNSV Elek, László Wittmann. Danach hielt Dr. Lajos Abonyi, Vorsitzender der deutschen Selbstverwaltung von Orosháza, einen interessanten Vortrag über die Besiedlung von Elek vor 300 Jahren und die seitdem vergangenen drei Jahrhunderte, begleitet mit schönen Gedichten, vorgetragen von Ilona Császár, dem Mitglied der deutschen Selbstverwaltung von Orosháza. Nach diesem Vortrag berichtete Tamás Klemm, Grundschullehrer in Elek, über das in der Grundschule durchgeführte Projekt mithilfe einer Präsentation und vielen Fotos. 

Anschließend legten wir die Gegenstände aus Elek und Orosháza in die Truhe, unter anderem ein Heft über die deutschen Heimatstuben in Elek, ein Plakat über die Nationalitätentätigkeit des Eleker Kindergartens, Dokumente zum Schicksal einer Eleker Familie sowie Fotoalbum über das Projekt in Elek. 

Nach dem Empfang des Wanderschlüssels in der Hartauer Truhe können wir sagen und schreiben, dass wir in Elek unter Mitwirkung unserer Freunde aus Orosháza ein erfolgreiches Projekt durchführen konnten. 

László Wittmann
Vorsitzender der Eleker Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung

Die Eleker (PowerPoint-Präsentation) >>>

A Leimen Ház / Das Haus Leimen (Heftchen) >>>

Das Schicksaal einer Eleker Familie >>>

Über die Dr.-Mester-György-Grundschule (Kurzvideo) >>>

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