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Ist eine Hexe immer böse?

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Anlässlich des Kindertages waren zwei Schauspielerinnen der Deutschen Bühne Ungarn, Perrine Martin und Eszter Sipos, am 25. Mai Gäste der Reihe „Zentrum-Programme im HdU”. Ihr Stück „Die Hexe Baba Jaga“ erzählt die Geschichte der schönen Wassilissa und der alten Baba Jaga. Die Bearbeitung des bekannten slawischen Märchens über die im Wald lebende Hexe und die kluge Kaufmannstochter wurde von der DBU mit modernen Elementen wie das Erscheinen von Barbie und Pinocchio oder Gesangs- und Tanzeinlagen berühmter Popsongs, ergänzt, so dass die Produktion nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern für gute Laune sorgte.

Wassilissa muss ins Haus von Baba Jaga, um Feuer zu holen. Dort muss sie verschiedene Aufgaben erfüllen, um dies zu erlangen und wieder nach Hause gehen zu können. Die Hexe ist in diesem Stück nicht bösartig, sondern eine alte Frau mit seltsamen Angewohnheiten, denen sich das junge Mädchen stellen muss. 

Die Aufführung fesselte die Zuschauer bereits am Anfang mit einem Puppenspiel, das die Vor- und später dann die Nachgeschichte erzählte, und dank der mitreißenden Vorführung der beiden Schauspielerinnen ließ die Aufmerksamkeit des Publikums bis zum Ende nicht nach.

Alles in Allem war es ein unterhaltsamer Samstagvormittag im Haus der Ungarndeutschen, bei dem nicht nur die Kinder ihren Spaß hatten, auch die Erwachsenen lachten öfters laut auf. 

ap

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Foto: Ludwig Grund

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Organisator:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidentenamt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2024/3-000590)

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