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„Es ist wichtig, dass wir auch künftig durch interne Diskussionen, unterschiedliche Meinungen, aber gemeinsames Handeln geprägt sind“

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Reibungslos verliefen
die Wahlen der deutschen Nationalitätenselbstverwaltungen

„Ungarndeutsch. Steh dazu!“ – auch 2024 warb die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen mit ihrem wohl bekannten Slogan für die Wahlen, und das nicht ohne Erfolg: Eine gut gelungene Kampagne und das starke Engagement der Mitglieder der ungarndeutschen Gemeinschaft zeigte sich auch schon darin, dass fast 55.000 Wähler die Aufnahme in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis beantragt haben, um am 9. Juni 2024 ihre Stimme für die deutsche Landesliste und die regionalen (Komitats- und Hauptstadt-) Listen sowie für die örtlichen Kandidaten zur Bildung der neuer ungarndeutschen Interessenvertretungsorgane abgeben zu können.

Nach der Auswertung von 87,23% der abgegebenen Stimmen lag die Beteiligung an der Wahl der Landesselbstverwaltung bei 81,19%, und insgesamt 28.807 Wähler gaben gültige Stimmen für die einheitliche deutsche Landesliste ab. Die neue Vollversammlung, die wieder aus 47 Mitgliedern bestehen wird, kann somit ihre fünfjährige Amtszeit mit starker Legitimation beginnen.

„Zunächst möchte ich Ihnen für alle Ihre Stimmen danken! Wir können mit den Ergebnissen der Wahlen zufrieden sein, insbesondere mit der Wahlbeteiligung, die im Vergleich zu 2019 um fast 9% gestiegen ist“, so Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU. „Ich denke, dass sowohl die Zahl der registrierten Wähler als auch die Wahlbereitschaft beweisen, dass die ungarndeutsche Gemeinschaft sehr an ihrer Zukunft interessiert ist! Obwohl die endgültigen Zahlen für unsere Selbstverwaltungen noch nicht bekannt sind, gehe ich davon aus, dass die neu gewählten Körperschaften ihre Arbeit in allen 403 Ortschaften und in allen 15 Regionen (Komitate und Bezirke der Hauptstadt) aufnehmen können. Lassen Sie mich betonen, dass einer der wichtigsten Faktoren für unser gutes Abschneiden unsere einheitliche Landesliste ist. Ich wünsche uns, dass wir auch weiterhin von internem Austausch, unterschiedlichen Meinungen, aber einheitlichem Handeln geprägt bleiben.“

Die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung wies auch darauf hin, dass die Nationalitätenselbstverwaltungswahlen, die diesmal parallel zu den Kommunal- und den Europawahlen stattfanden, bis auf wenige Ausnahmen störungsfrei verlaufen sind. Sie      sprach jedoch auch an, dass die Zahl der ungültigen Stimmen relativ hoch ausfiel – die Gründe dafür sollen in Zukunft unbedingt untersucht werden.

Die Nationale Wahlkommission, die die Ergebnisse der Landesselbstverwaltungswahlen der Nationalitäten feststellt, wird den gewählten Abgeordneten voraussichtlich Ende Juni die Mandate überreichen.

Bei der konstituierenden Sitzung des höchsten Entscheidungsgremiums der Ungarndeutschen, die innerhalb von 30 Tagen nach dem 1. Oktober stattfinden wird, werden die Mitglieder der Vollversammlung eine(n) Vorsitzende(n), stellvertretende Vorsitzende und weitere Amtsträger aus ihren Reihen wählen.

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