SchnellnachrichtenVollversammlung des Weltdachverbandes der Donauschwaben in Marchtrenk und Neuwahlen

Vollversammlung des Weltdachverbandes der Donauschwaben in Marchtrenk und Neuwahlen

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Am 6. Juli 2024 fand in Marchtrenk die Vollversammlung des Weltdachverbandes der Donauschwaben statt. Diese bedeutende Veranstaltung brachte Vertreter und Mitglieder aus verschiedenen Ländern zusammen, um die Zukunft und die Aktivitäten des Verbandes zu besprechen und zu planen. Ein neues Präsidium wurde auch gewählt.

Ein zentrales Ereignis der Vollversammlung war die Wahl des neuen Präsidiums des Weltdachverbandes. Es setzt sich wie folgt zusammen:

Präsident:
Jürgen Harich (Deutschland)

VizepräsidentInnen:
Robert Filippi (USA)
Glenn Herold (Kanada)
László Kreisz (Ungarn)
Paul Mahr (Österreich)
Christine Neu (Deutschland)
Vivianne Schüssler (Brasilien)
Renata Trischler ( Deutschland)

Kassenwartin:
Elisabeth Ziemer

Schriftführerin:
Maria K. Zugmann-Weber

Jugendvertreterinnen:
Edina Bunth (Ungarn)
Nikita Geier (Brasilien)
Shayla Herold (Kanada)
Anna Martini (USA)
Sandra Peric (Deutschland) 

Kassenprüfer:
Thomas Erös (Deutschland)
Rose-Marie Hauer (USA)

Pressereferent:
Manfred Mayrhofer (wurde laut Satzung berufen) 

Ehrenpräsidenten:
Stefan Ihas
Josef Jerger

Bedeutung der Vollversammlung
Die Vollversammlung des Weltdachverbandes der Donauschwaben ist ein wichtiges Ereignis, das die Gemeinschaft der Donauschwaben weltweit stärkt. Diese bietet eine Plattform für den Austausch von Ideen, die Planung gemeinsamer Projekte und die Förderung der Kultur und der Traditionen der Donauschwaben.

Die Wahl des neuen Präsidiums markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Verbandes. Mit Vertretern aus verschiedenen Ländern und Regionen spiegelt das Präsidium die internationale Ausrichtung und die Vielfalt der Donauschwaben wider.

Ausblick
Mit dem neu gewählten Präsidium und der Unterstützung der Mitglieder blickt der Weltdachverband der Donauschwaben optimistisch in die Zukunft. Die kommenden Jahre werden sicherlich von zahlreichen Aktivitäten und Initiativen geprägt sein, die die Gemeinschaft weiter stärken und die Kultur der Donauschwaben bewahren und fördern werden.

Die Vollversammlung in Marchtrenk war ein voller Erfolg und ein bedeutender Meilenstein für den Weltdachverband der Donauschwaben.

Das Pressereferat des Weltdachverbandes bedankt sich bei den ehemaligen und jetzigen Mitgliedern des Präsidiums für die gute Zusammenarbeit und hofft darauf, dass es auch unter der neuen Präsidentschaft weiterhin so sein wird.

Der Brief des neuen Präsidenten
des Weltdachverbandes der Donauschwaben

Liebe Landsleute, liebe Donauschwabenfreunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Auf der Hauptversammlung des Weltdachverbandes der Donauschwaben wurde ich Anfang Juli im österreichischen Marchtrenk einstimmig als neuer Präsident gewählt. Der Wunsch nach einem Generationenwechsel war sehr groß und das Wählervotum war überwältigend. Dies ehrt mich sehr, die Freude und Dankbarkeit ist groß. Vielen herzlichen Dank für das mir damit entgegengebrachte Vertrauen! 

Jürgen Harich

Auf die neuen Aufgaben freue ich mich sehr. Altbewährtes beibehalten, Veränderungen vorantreiben und unsere donauschwäbische Gemeinschaft zu unterstützen, sind nur ein paar Beispiele. Das neue Präsidium ist davon überzeugt, die anstehenden Herausforderungen mit großem Engagement zu meistern und geht bestärkt in die Zukunft. Das „WIR“ wird bei uns groß im Vordergrund stehen. 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten! Mein besonderer Dank gilt Stefan Ihas und Josef Jerger, die nicht mehr kandidiert haben. Ihr Einsatz für den Weltdachverband in den vergangenen Jahrzehnten war sehr groß und ist beispielhaft für eine erfolgreiche Arbeit! Beide wurden einstimmig zu neuen Ehrenpräsidenten ernannt. Dies freut mich auch persönlich sehr!

Erlauben Sie mir ein paar Worte zu meiner eigenen Person: Aufgewachsen als Kind in der donauschwäbischen Hochburg Spaichingen im Landkreis Tuttlingen kam ich schon sehr früh in Kontakt mit unserem kulturellen Erbe aus der alten Heimat. Meine Omas und Opas stammen aus Gajdobra in der Batschka bzw. aus Mramorak und Franzfeld im Banat. Ihre Geschichten von „dahoam“ prägen mich bis heute. Ich bin Ihnen unendlich dankbar, dass Sie mir so viel Schönes, aber auch so viel Trauriges erzählt haben. Als Gymnasiallehrer hatte ich mir in den Jahren 2017 und 2018 ein Sabbatjahr gegönnt, in dem ich ein ganzes Jahr bei den Donauschwaben weltweit in Brasilien, Argentinien, Australien, Kanada, Südafrika, Österreich, Serbien, Kroatien, Rumänien, Ungarn und in den USA war. Seitdem bin ich zu den Donauschwaben in der ganzen Welt bestens vernetzt. Diese Kontakte bereichern und helfen mir sehr. Durch meine Arbeit als Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben in Deutschland kann der Weltdachverband nun ebenfalls profitieren.

Auf eine gute Zusammenarbeit und auf eine weiterhin gute Pflege unseres kulturellen Erbes und unserer Traditionen! Ich freue mich auf die Begegnungen und den persönlichen Austausch mit Ihnen!

Herzliche Grüße an alle, 

Ihr
Jürgen Harich

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.