Neue Zeitung @deErster Ehrenbürger Eleks: Joschi Ament

Erster Ehrenbürger Eleks: Joschi Ament

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Auf Vorschlag der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung der Stadt Elek verlieh die Stadt Elek die erste Ehrenbürgerschaft an Joschi Ament, wohnhaft in Sinsheim. Bürgermeister György Szelezsán überreichte die Auszeichnung bei der Abschlussveranstaltung des dreitägigen Weltfreundschaftstreffens.

Joschi Ament wurde am 12. Juli 1971 in Deutschland geboren, sein Vater wurde aus Elek vertrieben. Seit seiner Geburt lebt Ament in Sinsheim, arbeitet seit Jahrzehnten im Bankwesen, momentan als Bankfilialleiter.

Ehrenbürger Joschi Ament mit Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak, Eleks Bürgermeister György Szelezsán und Laudenbachs Bürgermeister Benjamin Köpfle – Foto: I. F. 

Ament hat schon in jungen Jahren großes Interesse für den Geburtsort seines Vaters gezeigt. Dementsprechend hatte er schon sehr früh zahlreiche Kontakte zur Gemeinschaft der Eleker Vertriebenen und zum Vorstand des Eleker Heimatkomitees. Er besuchte Elek sehr oft und hat immer mehr Freunde gefunden. Seine Frau ist eine Elekerin.

Er wurde Mitglied, später Vizepräsident des Eleker Heimatkomitees. Er spielte bei der Entstehung des Kulturkreises Elek eine bedeutende Rolle und bis vor Kurzem war er Vorsitzender dieses Vereins. Er beteiligt sich an der Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, momentan ist er Bundesvorsitzender der LDU. Er arbeitet sehr eng mit der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) zusammen.

Joschi Ament ist einer der wichtigsten Organisatoren und Vermittler von Kontakten zwischen den heimatvertriebenen und heimatverbliebenen Elekern und Nachkommen. 

Für seine Verdienste wurde er 2008 mit der Verdienstmedaille für Elek ausgezeichnet. 2022 erhielt er das Goldene Verdienstkreuz von Ungarn für die Förderung und Stärkung der ungarisch-deutschen Beziehungen.

Erschienen in: Neue Zeitung, 32/2024

Ungarndeutsche beim Budapester Buchfestival

Wie in den letzten Jahren hatten die LdU, das Zentrum und der VUdAK einen gemeinsamen Stand beim Internationalen Buchfestival Budapest.

Die sieben Schwaben zu Besuch beim Zentrum

Mit viel Humor und Fantasie nahm das zweisprachige Puppentheater von Krisztina Tóth unser Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller Abenteuer, überraschender Begegnungen und lustiger Missverständnisse.

Über Grenzen hinweg – durch Bildung verbunden

Anfang Oktober begab sich eine 18-köpfige Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften aus Klausenburg auf eine besondere Studienreise nach Fünfkirchen und in die umliegenden ungarndeutschen Ortschaften.

Ein Abend, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt

Die deutsch-ungarische Begegnungsschule in Raab veranstaltete auch heuer das Oktoberschulfest, das nun schon als traditionelle Veranstaltung fest im Terminkalender der Einrichtung verankert ist.

Schlepp Ferenc: Agostyán község története 1733-2004-ig

Ein Buch für alle, die sich für Orts- und Familiengeschichte oder eben für die Vergangenheit von Augustin und Umgebung interessieren.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.