HauptnachrichtBlickpunkt 2024 – Die Preisträger

Blickpunkt 2024 – Die Preisträger

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Zum sechszehnten Mal ging Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder zu Ende. Insgesamt 218 Fotos, Archivbilder und Postkarten sind diesmal eingetroffen. Es wurden drei Hauptpreise und sieben Sonderpreise vergeben. Die Preisverleihung fand auch heuer online statt, die Sendung können Sie hier ansehen:

Die Preisträger

Hauptpreis – Kategorie Foto:

Lóránt Tóbiás Bokor: Spiegel der Vergangenheit
Der Spiegel zeigt seinem Benutzer, welche Tätigkeiten vor vielen Jahren in diesem Raum ausgeübt worden sind. Der Spiegel gibt nun einen Rückblick auf eine Chorprobe.

Hauptpreis – Kategorie Archivbild:

Maria Hinze: An die Arbeit!
Bauer aus Großnaarad/Nagynyárád auf seiner Maschine. Das Bild ist im Besitz der Familie Endresz/Ritz.

Hauptpreis – Kategorie Postkarte:

Krisztina Gommermann: Gruß aus Jink/Gyönk
Bunte, lebendige Trachten aus dem Komitat Tolnau.
Aus der Privatsammlung von Josef Kiss.

Sonderpreis des Zentrums:

Károly Molnár: Fällt es schon?
Auch 2024 wurde in Gant/Gánt das traditionelle Maibaumfällen veranstaltet. Nach dem musikalischen Programm begannen die örtlichen Jugendlichen mit dem Fällen des Baumes, das von allen aufmerksam verfolgt wurde. Auf dem Bild sind neben den Jugendlichen aus Gant auch Mitglieder der Deutschen Nationalitätentanzgruppe aus Herzogendorf/Mezőfalva zu sehen.

Sonderpreis der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen:

Mónika Ketterer-Bauer: Schwäbische Hochzeit im Kindergarten
Die kleine Braut der im Deutschen Nationalitätenkindergarten in Taks/Taksony stattgefundenen schwäbischen Hochzeit unterschreibt.

Sonderpreis des Instituts für Ethnologie des Humanwissenschaftlichen Forschungszentrums:

Rita Gillich-Weibel: Beginn einer Freundschaft
Auf dem Foto sehen wir meine Uroma aus Hartau/Harta, Margit Schmehl geb. Schukkert, und einen Bekannten von ihr in den 1930er Jahren.

Sonderpreis der Neuen Zeitung:

András Krisch: Ödenburger Wirtschaftsbürger Männergesangverein, 1890
Das Bild wurde am 6. Juli 1890 anlässlich der Fahnenweihe des Wirtschaftsbürger Männergesangvereins im evangelischen Gemeindesaal in Ödenburg/Sopron aufgenommen. Der Fahnenjunker ist der junge Wirtschaftsbürger, der stramme Michael Frank. Die Fahne wurde mit folgendem Lied geweiht: „Wie am Feld das Korn, wie der Rebe Wein, so soll edler Sang, aller Herz erfreun.“ Die Wirtschaftsbürger waren in der deutschen bürgerlichen Gesellschaft Ödenburgs stadtweit bekannt und anerkannt. Der Chor fungierte über Jahrzehnte hinweg als eine wichtige kulturelle Verbindung zwischen den Wirtschaftsbürgern und den anderen sozialen Schichten der Stadt.

Sonderpreis des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler:

László Szabó: Winter bei uns
Die Schorokscharer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Winter

Sonderpreise der Zeitschrift Barátság:

Eva Waldmann-Baudentisztl: Durchschossen
Das Bild zeigt meine Urgroßmutter mütterlicherseits, Maria Bihacker geb. Emmer (1887-1964). Im Krieg hat ein russischer Soldat das Foto durchschossen.

Dr. Katalin Friedrich: Tanz mit mir!

Vielfalt und tiefe Verbundenheit – Blickpunkt ging zum 16. Mal zu Ende (Bericht) >>>

Blickpunkt 2024 – Die Finalisten >>>

〰〰〰〰〰

Förderer: Deutsche Botschaft Budapest • Ministerpräsidentenamt, Fondsverwalter Gábor Bethlen (NKUL-KP-1-2024/3-000588) • Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen• Zeitschrift Barátság • Neue Zeitung • Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler • Institut für Ethnologie des Humanwissenschaftlichen Forschungszentrums • MTVA: Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.