HauptnachrichtJeder wurde von Till Eulenspiegel getäuscht

Jeder wurde von Till Eulenspiegel getäuscht

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Das Team des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) und die Schauspielerin Ildikó Frank erwarteten Groß und Klein am 22. Februar im Haus der Ungarndeutschen im Rahmen der Reihe Zentrum-Programme im HdU zu einer besonderen Märchenvorstellung.

Bei dieser Gelegenheit waren das Engagement der Kinder und ihre Lust zum Mitspielen besonders wichtig, denn ohne sie wäre das Stück nicht möglich gewesen. Nachdem die Künstlerin ihren Platz eingenommen hatte, wandte sie sich sofort der Besetzung der Rollen zu, von denen es mehrere gab. Es gab eine Mutter, einen Hausmeister, eine Marktfrau und einen Polizisten, aber auch der König, der Rektor, der Esel, der Winzer, die Göttin Athene und der Bildhauer waren ebenfalls Teil der Geschichte. Jeder erhielt auch die zur Rolle passenden Requisiten und Anweisungen, wann und wie er oder sie handeln sollte. Auch unternehmungslustige Eltern und Erwachsene spielten mit, so dass der Samstagvormittag für alle Generationen zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde.

Dann begann die Handlung, die uns durch das Leben von Till Eulenspiegel führte. Egal, welche Schwierigkeiten oder Probleme er auf seinem Weg hatte, er befreite sich mit Tricks und Streichen aus jeder Situation. Wenn er hungrig war, trickste er die Marktfrau aus, um eine Brezel zu bekommen; wenn er durstig war, klaute er den Wein des Winzers. Nachdem seine Mutter ihn gehen lassen und die weise Göttin Athene ihm im Schlaf gesagt hatte, was er mit seinem Leben anfangen sollte, ging er auf die Suche nach Arbeit. An der Universität betraute ihn der Rektor nach langem Überreden mit der Aufgabe, einem Esel das Lesen beizubringen, aber schon bald stand er im Dienste des Königs. Bei all den Wendungen gab es nur eine Konstante in seinem Leben: Nach all den Streichen musste er befürchten, von der Polizei erwischt zu werden.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß beim Spielen und bei der Übung der deutschen Sprache.

Fanni Elekes

Foto: Ludwig Grund/Zentrum.hu
Weitere Bilder >>>

〰〰〰〰〰

Organisator:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2025/3-000466)

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.