NachrichtenMit Tanz, Musik und Krapfen wurde der Winter im Valeria-Koch-Bildungszentrum verabschiedet

Mit Tanz, Musik und Krapfen wurde der Winter im Valeria-Koch-Bildungszentrum verabschiedet

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seit
e

Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Valeria-Koch-Grundschule in Fünfkirchen verabschiedeten den Winter mit einer fröhlichen Faschingsfeier, zu der sie auch die Kleinen aus den beiden Kindergärten des Bildungszentrums einluden.

Nach gemeinsamem Verzehren der frisch gebackenen Faschingskrapfen begann das Programm mit einem Konzert der Band Vivat Bacchus, die die Kinder auf eine musikalische Zeitreise mitnahm: In ihrem unterhaltsamen Programm begeisterten sie die aufmerksamen und strahlenden Kinder mit (imaginärer) Musik der Urmenschen, modernen Neuinterpretationen von Brahms’ Werken und Opern sowie mit Musik von Azariah.

Die gute Stimmung wurde durch den Auftritt der eingeladenen Kindergartenkinder weiter angeheizt: Die Kleinen aus dem Kindergarten in der Dugonics Straße stellten mit ihren kreativen Kostümen die vier Jahreszeiten dar, während die Kinder des Kindergartens in der Szőnyi Straße als Clowns verkleidet dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Danach folgten die Auftritte der Grundschüler: Mal betraten Indianer, mal Hundertfüßer, mal Pinguine die Bühne der Sporthalle. Der Höhepunkt des Vormittags war – wie bereits Tradition – der gemeinsame Tanz der gesamten vierten Jahrgangsstufe: Mit einer einstudierten Choreografie zum ABBA-Hit „Waterloo“ ernteten sie tosenden Applaus von der faschingsbegeisterten Gemeinschaft.

„Wir haben sehr viel für diesen Tanz geübt“, erzählte Dorka Bíró, eine Schülerin der vierten Klasse. Ihre Mitschülerin Anna Wilhelm ergänzte: „Wir haben diesen Tag mit großer Aufregung erwartet und uns am meisten auf die Programme nach dem Tanz gefreut, denn dieser Tag drehte sich nur ums Feiern.“

Die Veranstaltung diente nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Gemeinschaftsbildung. „Seit Jahren feiern wir den Fasching am Vormittag, denn so können wir mehr Zeit miteinander verbringen und das Fest intensiver erleben. Die Klassen bereiten gemeinsam ihre Auftritte vor, was ein großartiges gemeinschaftsbildendes Erlebnis ist“, betonte Anita Szabó, stellvertretende Leiterin der Grundschule.

Der Fasching ist eine der beliebtesten Traditionen der Valeria-Koch-Grundschule, in die traditionsgemäß auch die ungarndeutsche Kultur integriert wird. „Oft führen wir unsere Darbietungen zu deutschsprachigen Liedern auf, sodass die Kinder spielerisch ihre Sprachkenntnisse vertiefen können“, fügte Eva Fáth, Klassenlehrerin der vierten Klasse, hinzu. „In diesem Jahr stand zwar einer der bekanntesten Hits von ABBA im Mittelpunkt, aber die Bewahrung der Traditionen bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel. Wir haben bereits Faschingsprojekte basierend auf den Traditionen der Ungarndeutschen organisiert, bei denen sich die Jungen als Mädchen und die Mädchen als Jungen verkleideten und – wie es früher Brauch war – ihre Gesichter mit Mehl bestäubten“, ergänzte sie.

Das Festprogramm wurde mit „Just Dance“ und einem Überraschungstanz der Lehrkräfte der organisierenden vierten Klassen abgeschlossen, dem sich schließlich die gesamte Festgesellschaft anschloss. Am Ende der Veranstaltung verließen die Kinder die Turnhalle voller Spaß und bereichert durch ihre Erfahrungen, während sie bereits den Faschingsspaß im nächsten Jahr planten.

Valeria-Koch-Bildungszentrum

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.