NachrichtenNäher durchs Licht 

Näher durchs Licht 

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Am 18. Februar 2025 fand die erste Veranstaltung der Reihe Zentrum-Programme im HdU in diesem Kalenderjahr statt, welche vom Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) und dem Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek (Zentrum) organisiert wurde. Im Mittelpunkt des Abends standen der mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnete Maler Gábor Kovács-Gombos und seine Werke.

Gábor Kovács-Gombos erzählt über eines seiner Gemälde

Die Gäste wurden durch das Klavier- und Geigenspiel von Zsuzsanna Krausz-Hommer und Stefan Valentin auf die Veranstaltung eingestimmt. Nach dem Grußwort von Zentrum-Direktorin Angelika Erdélyi-Pfiszterer hieß Johann Schuth, der 1. Vorsitzende des VUdAK, alle Anwesenden willkommen und überreichte Gábor Kovács-Gombos im Namen des Verbandes eine Urkunde für die langjährige ausgezeichnete Zusammenarbeit und die Bereicherung der künstlerischen Arbeit im VUdAK.

Gábor Kovács-Gombos mit der VUdAK-Urkunde

Kunstsachverständiger János Wolfart gab einen Einblick in die Kunst des Malers und sprach über die Details der ausgestellten Gemälde. Der Maler, der in der Woche davor seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, kann sich nicht nur mit dieser runden Zahl rühmen, sondern auch darüber freuen, dass im vergangenen Jahr eine Publikation über sein Lebenswerk erschien, deren Autor, Gábor Martos, ebenfalls an der Eröffnung der Ausstellung teilnahm.

Das Buch von Gábor Martos über das Werk des Malers

Im Geiste der zeitgenössischen religiösen Kunst schafft Gábor Kovács-Gombos seit 25 Jahren abstrakte religiöse Gemälde. Seine Werke sind in einem unveränderlichen und unverwechselbaren zeitgenössischen-zeitlosen Stil geschaffen. Seine Bilder strahlen ein Gefühl von Ruhe und Ordnung aus, aus dem der Betrachter Hoffnung und Energie schöpfen und geistiges Gleichgewicht finden kann. In letzter Zeit ist seine Kunst mehrfarbiger geworden als der monochrome Stil, den man von ihm gewohnt war. Das bedeutet nicht, dass seine Bilder monoton wirken, denn er macht das Gesamtbild mit vielen kleinen Lichtpunkten und schimmernden Tönen lebendig und funkelnd. Licht ist ein immer wiederkehrendes Element in seiner Kunst, manchmal dringt es nur durch einen kleinen Spalt, manchmal ist der Strahl aber auch so groß wie ein offenes Tor. Sein Werk versucht, und oft gelingt es ihm, dem Betrachter eine geistige Welt näherzubringen, die weit entfernt scheint.

Die Ausstellung kann bis Ostern 2025 in den Öffnungszeiten des Hauses der Ungarndeutschen nach vorheriger Anmeldung unter info@zentrum.hu besichtigt werden.

Fanni Elekes

Fotos: Ludwig Grund/Zentrum.hu
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Organisatoren:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidentenamt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2025/3-000466)

Aktualisiert am: 24. März 2025

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