Schnellnachrichten17 Bäume für die Zukunft – Umweltbewusstes Engagement am Valeria-Koch-Bildungszentrum

17 Bäume für die Zukunft – Umweltbewusstes Engagement am Valeria-Koch-Bildungszentrum

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Baranyáért“
wurde ein besonderes Baumpflanzprojekt verwirklicht

Am 8. März unternahm das Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Mit Unterstützung des Vereins „Baranyáért“ („Für die Branau“) wurden auf dem Schulhof 17 Bäume gepflanzt, die größtenteils heimisch sind oder die zunehmende Trockenheit gut tolerieren. Die Aktion hatte nicht nur die Verschönerung der Umgebung zum Ziel, sondern auch die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler. Beim Baumpflanzen arbeiteten Schüler, Lehrer und freiwillige Helfer des Vereins gemeinsam daran, Nachhaltigkeit nicht nur als Konzept, sondern als greifbare Realität erlebbar zu machen.

Nachhaltigkeit als zentrales Element der Schulbildung

Am Valeria-Koch-Bildungszentrum ist Umweltschutz nicht nur Teil eines Projektmonats oder einer einmaligen Kampagne, sondern ein fester Bestandteil des Schulalltags. Das Bildungskonzept der Schule integriert nachhaltige Prinzipien bewusst in den Unterricht – von der Unterstufe bis hin zum Gymnasium.

Bereits seit Jahren pflanzen die jüngeren Schülerinnen und Schüler bunte Blumen in Blumenkästen, um den Schulhof einladender zu gestalten. Die Pflege dieser Pflanzen übernehmen wechselnde Gruppen im Hort. Auch Eltern beteiligen sich gerne an Begrünungsprojekten der Schule und unterstützen diese mit Spenden in Form von Pflanzen oder Dekorationen. Darüber hinaus pflegen die verschiedenen Jahrgänge Hochbeete, in denen sie selbstständig Pflanzen anbauen und aufziehen. Dies vermittelt nicht nur Grundlagen der Biologie, sondern auch Verantwortung und Fürsorge. Die geernteten Pflanzen werden sogar kulinarisch genutzt: So werden Schnittlauch, Spinat sowie mit Minze und Zitronenmelisse aromatisierte Limonade von den Kindern selbst zubereitet. Das auf dem Schulhof eingerichtete Freiluftklassenzimmer bietet zudem die Möglichkeit, das Lernen in naturnaher Umgebung stattfinden zu lassen. Ob Oberstufe oder Gymnasium – zahlreiche Klassen nutzen diesen alternativen Lernort begeistert.

Die Schule gibt ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur theoretische Impulse, sondern geht auch im Alltag mit gutem Beispiel voran. Dank eines städtischen Projekts wird Regenwasser aktiv genutzt: Das gesammelte Niederschlagswasser dient der Bewässerung der Schulgärten. Auch die Herausforderungen des Klimawandels nimmt die Bildungseinrichtung ernst: Falls erforderlich, werden invasive Pflanzenarten wie der Götterbaum professionell und methodisch kontrolliert, um die natürliche Flora zu schützen. Im letzten Jahr wurde zudem im Innenhof ein Insektenhotel eingerichtet, um nützliche Bestäuberinsekten am Leben zu erhalten.

Die Rolle des Baumpflanzens in der Sensibilisierung für nachhaltige Entwicklung

Die Baumpflanzaktion war ein herausragendes Ereignis im Schulleben, bei dem die Teilnehmenden nicht nur körperliche Arbeit leisteten (die Pflanzlöcher wurden von Gymnasialschülern im Rahmen des schulischen Gemeinschaftsdienstes ausgehoben), sondern auch wertvolle Erkenntnisse zu ökologischen und nachhaltigen Zusammenhängen gewannen.

Schulleiterin Agnes Amrein-Pesti betonte: „Mit großer Freude haben wir uns dieser einzigartigen Initiative angeschlossen und unser zur Verfügung stehendes Freigelände bereitgestellt. Das Pflanzen von Bäumen ist eine Investition, die nicht nur unseren heutigen Schülerinnen und Schülern, sondern auch künftigen Generationen zugutekommt. Diese Bäume produzieren nicht nur Sauerstoff und binden CO2, sondern stehen auch symbolisch dafür, dass wir am Valeria-Koch-Bildungszentrum langfristig planen.“

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Vereins „Baranyáért“ realisiert, dessen Gründungsmitglied Zoltán Illésebenfalls aktiv an der Veranstaltung mitwirkte: „Es ist uns wichtig, dass junge Menschen hautnah erleben, welchen direkten Einfluss sie auf ihre Umwelt haben. Letztendlich müssen wir sehr viele Bäume pflanzen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern – unsere Aktion ist ein kleiner, aber bedeutender Beitrag dazu. Die von unseren Geschäftspartnern bereitgestellten Baumsetzlinge pflanzen wir eigenhändig und haben dafür die Unterstützung von Schulen gesucht. Umso mehr freut es uns, dass wir am Valeria-Koch-Bildungszentrum insgesamt 17 Bäume pflanzen konnten. Besonders wertvoll ist, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv mitgewirkt haben.“

Gemeinschaftliches Engagement für die Zukunft

Das fachgerechte Pflanzen der mehrmals geschulten Setzlinge war nur der erste Schritt. Die ungarndeutsche Bildungseinrichtung verpflichtet sich, die jungen Bäume regelmäßig zu bewässern und künftig zweisprachige (deutsch-ungarische) Schilder bei den einzelnen Pflanzen aufzustellen, um so das Wissen der Schüler über Pflanzen weiter zu vertiefen.

Solche Initiativen stärken das Gemeinschaftsgefühl und tragen dazu bei, dass die junge Generation zu umweltbewussten Erwachsenen heranwächst. Dieses Bildungszentrum in Fünfkirchen setzt seine Umweltprogramme konsequent fort und bietet seinen Schülerinnen und Schülern weiterhin Möglichkeiten, aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Valeria-Koch-Bildungszentrum

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.