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Erfahrungsaustausch zwischen den Freundeskreisen

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Besuch der Hartianer Jugendlichen in Wesprim

Im Jahre 2024 startete die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU) ein neues Programm, um die Beziehungen zwischen den Freundeskreisen zu bessern. Dieses Projekt war eine gute Möglichkeit, da viele Jugendgruppen voneinander weiter entfernt sind, was die Kontaktaufnahme sehr erschwert. Dank dieser Initiative wurden sie finanziell unterstützt, und konnten so aus unterschiedlichen Teilen des Landes einander besuchen. Daran nahm u. a. Hartian/Újhartyán und Wesprim/Veszprém teil. Der Hartianer Freundeskreis besuchte an einem Wochenende die Wesprimer, und verbrachten erlebnisreiche Tage zusammen.

Zu Besuch in Wesprim

Die Hartianer kamen an einem Freitagabend in Wesprim an. Das Programm begann mit einem ausgiebigen Abendessen, dann besuchten sie das Deutsche Haus, wo sie zusammen in guter Laune einige Gesellschaftsspiele spielten, außerdem dachten sie über gemeinsame Projekte nach. Der zweite Tag begann mit einer Stadtrallye, wo sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt z. B. das Burgviertel und das Séd-Tal unter der Burg besichtigten. Danach aßen sie zusammen im Deutschen Haus zu Mittag.

Beim Treffen spielte das Kennenlernen der Traditionen von deutschen Gemeinschaften im Komitat Wesprim eine wichtige Rolle. Deshalb war der nächste Programmpunkt die Besichtigung des ungarndeutschen Lehrpfades von Band. Hier führte László Schindler, Vizevorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU), die Gruppe durch den ungarndeutschen thematischen Weg und seinen Heimatort. Er erzählte viele Geschichten über das Dorf, und über die Geschichte der dort lebenden Deutschen erfuhren die Teilnehmer auch viele neue Informationen. Des Weiteren lernten die Jugendlichen die berühmten Persönlichkeiten von Band wie Ferenc Mádl, Antal Mádl und Ferenc Somhegyi-Schröck kennen. Bei den Stationen des Lehrpfades erfuhren sie viel über die aus diesem Gebiet stammenden ungarndeutschen Bräuche. Nachher fuhren sie nach Waschludt/Városlőd, wo sie sich mit den aus der Gemeinde stammenden Mitgliedern des Wesprimer Freundskreises trafen. Am Abend nahmen sie Abschied, und besprachen, welche Möglichkeiten sie für das nächste Treffen in Hartian hätten.

Wir bedanken uns beim Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) für die Förderung des Projekts.

GJU

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