HauptnachrichtDie Erinnerungen wachhalten

Die Erinnerungen wachhalten

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, fand die traditionelle Pfingstgedenkfeier am Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs in der Kleinstadt Mischlen/Kozármisleny im Komitat Branau statt. Die Veranstaltung wurde von der örtlichen deutschen Selbstverwaltung organisiert, und die Gemeinschaft erwies erneut in würdiger Weise jenen die Ehre, die ihr Leben für das Vaterland geopfert haben.

Im Rahmen der mit einer Kranzniederlegung verbundenen Feier hielt Ibolya Hock-Englender, die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, eine Festrede. Mit bewegenden Worten erinnerte sie an die Opfer und betonte die gemeinschaftsbildende Kraft des gemeinsamen Gedenkens. Darüber hinaus hob sie hervor:
“Der Kreis, den die im 18. Jahrhundert angesiedelten Deutschen einst eröffneten, schließt sich allmählich. Unsere Verwandten, die 1946–48 vertrieben wurden, verlassen uns langsam, und die nächsten Generationen zeigen kein oder nur seltenes Interesse an der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Die Welt wird immer unpersönlicher, menschliche Beziehungen und Wurzeln verlieren zunehmend an Bedeutung. Umso mehr ist es unsere Aufgabe, die Erinnerungen wachzuhalten, es als unsere Pflicht zu empfinden, unseren Kindern und Enkeln unsere Muttersprache, unsere Kultur und unsere Bräuche weiterzugeben – auch dadurch, dass wir sie lebendig halten und ihre zeitgemäße Relevanz entdecken. Unser Glaube an die Zukunft und an das Fortbestehen muss uns lebendig halten!”

Quelle: LdU-Presse

Ungarndeutsche beim Budapester Buchfestival

Wie in den letzten Jahren hatten die LdU, das Zentrum und der VUdAK einen gemeinsamen Stand beim Internationalen Buchfestival Budapest.

Die sieben Schwaben zu Besuch beim Zentrum

Mit viel Humor und Fantasie nahm das zweisprachige Puppentheater von Krisztina Tóth unser Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller Abenteuer, überraschender Begegnungen und lustiger Missverständnisse.

Über Grenzen hinweg – durch Bildung verbunden

Anfang Oktober begab sich eine 18-köpfige Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften aus Klausenburg auf eine besondere Studienreise nach Fünfkirchen und in die umliegenden ungarndeutschen Ortschaften.

Ein Abend, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt

Die deutsch-ungarische Begegnungsschule in Raab veranstaltete auch heuer das Oktoberschulfest, das nun schon als traditionelle Veranstaltung fest im Terminkalender der Einrichtung verankert ist.

Schlepp Ferenc: Agostyán község története 1733-2004-ig

Ein Buch für alle, die sich für Orts- und Familiengeschichte oder eben für die Vergangenheit von Augustin und Umgebung interessieren.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.