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Am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, fand die traditionelle Pfingstgedenkfeier am Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs in der Kleinstadt Mischlen/Kozármisleny im Komitat Branau statt. Die Veranstaltung wurde von der örtlichen deutschen Selbstverwaltung organisiert, und die Gemeinschaft erwies erneut in würdiger Weise jenen die Ehre, die ihr Leben für das Vaterland geopfert haben.
Im Rahmen der mit einer Kranzniederlegung verbundenen Feier hielt Ibolya Hock-Englender, die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, eine Festrede. Mit bewegenden Worten erinnerte sie an die Opfer und betonte die gemeinschaftsbildende Kraft des gemeinsamen Gedenkens. Darüber hinaus hob sie hervor:
“Der Kreis, den die im 18. Jahrhundert angesiedelten Deutschen einst eröffneten, schließt sich allmählich. Unsere Verwandten, die 1946–48 vertrieben wurden, verlassen uns langsam, und die nächsten Generationen zeigen kein oder nur seltenes Interesse an der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Die Welt wird immer unpersönlicher, menschliche Beziehungen und Wurzeln verlieren zunehmend an Bedeutung. Umso mehr ist es unsere Aufgabe, die Erinnerungen wachzuhalten, es als unsere Pflicht zu empfinden, unseren Kindern und Enkeln unsere Muttersprache, unsere Kultur und unsere Bräuche weiterzugeben – auch dadurch, dass wir sie lebendig halten und ihre zeitgemäße Relevanz entdecken. Unser Glaube an die Zukunft und an das Fortbestehen muss uns lebendig halten!”




Quelle: LdU-Presse

