NachrichtenEnergetische Modernisierung: Neue Heizungsanlage im Lenau Haus in Betrieb genommen

Energetische Modernisierung: Neue Heizungsanlage im Lenau Haus in Betrieb genommen

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Die Modernisierung des Lenau Hauses in Fünfkirchen ist um einen wichtigen Schritt vorangekommen: Der Heizkesseltausch wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ungarische Regierung unterstützte das Projekt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter.

Das Lenau Haus ist das größte ungarndeutsche Gemeinschaftszentrum in Südtransdanubien und zählt auch landesweit zu den bedeutendsten Einrichtungen seiner Art. Errichtet wurde es Anfang der 1990er Jahre mit maßgeblicher diplomatischer und finanzieller Hilfe der Bundesrepublik Deutschland. Schon bald entwickelte es sich zu einem zentralen Ort des ungarndeutschen Gemeinschaftslebens. Mit den Jahren jedoch entsprachen die Räume und die bauliche Gestaltung nicht mehr den Anforderungen moderner Veranstaltungen, interaktiver Ausstellungen sowie digitaler und audiovisueller Technik. Zugleich sollte das Haus immer mehr Funktionen übernehmen, wofür seine Gegebenheiten jedoch unzureichend waren.

In den vergangenen Jahren wurden daher umfassende Renovierungen vorgenommen: Fenster und Türen wurden erneuert, die Wärmedämmung verbessert. Ziel war ein funktional vielfältiges, umweltfreundliches und energetisch modernes Zentrum. Eine vollständige energetische Sanierung konnte jedoch wegen Planungsverzögerungen sowie stark gestiegener Bau- und Lohnkosten nicht umgesetzt werden. Der Austausch des Heizkessels musste damals verschoben werden.

Am 11. März 2025 stellte die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen – der Inhaber der Immobilie – beim Staatssekretariat für Nationalitäten im Amt des Ministerpräsidenten einen Antrag auf Förderung des Kesseltausches. Die Bewilligung erfolgte im Mai 2025 durch die Bethlen-Gábor-Fondsverwaltung. Auf Grundlage der Förderurkunde NEMZ-E-25-0083 stellte die Ungarische Regierung 5 Millionen Forint zur Verfügung.

Die Ausschreibung wurde am 20. Juni 2025 erfolgreich abgeschlossen. Den Zuschlag erhielt die Firma „RBT Kft.“, mit der am 30. Juni der Vertrag unterzeichnet wurde. Der Einbau und die Inbetriebnahme des neuen Heizkessels erfolgten planmäßig, die technische Abnahme fand am 13. August 2025 statt.

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