SchnellnachrichtenWird erneut eine Ungarndeutsche die „Auslandsdeutsche des Jahres”?

Wird erneut eine Ungarndeutsche die „Auslandsdeutsche des Jahres”?

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Die Wahl zur „Auslandsdeutschen des Jahres“ findet 2025 bereits zum fünften Mal statt. In den vergangenen Jahren habe sich das Projekt laut der Initiatorin, der Internationalen Medienhilfe (IMH),  zum bedeutendsten Wettbewerb für Auslandsdeutsche sowie für deutsche Frauen weltweit entwickelt. Dabei geht es nicht in erster Linie um Schönheit, sondern vor allem um das Engagement für die eigene Kultur. 

IMH-Leiter Björn Akstinat, der Ideengeber für die Aktion, erklärt: „Der Wettbewerb soll speziell die weiblichen Mitglieder der deutschen Gemeinschaften und Minderheiten rund um den Globus für ihre bisherigen Aktivitäten belohnen bzw. für eine Mithilfe bei deutschsprachigen Kultur- und Medieninstitutionen motivieren.”

Heuer haben wieder vier Bewerberinnen die Endausscheidung erreicht – darunter deutschstämmige Frauen aus Argentinien, Kirgisistan, Polen und zu unserer größten Freude ein bekenntes Gesicht aus Ungarn.

Erika Rierpl aus Ungarn

Erika Rierpl ist studierte Chemikerin sowie Umweltschutz-Juristin und lebt in Sankt Martin/Szigetszentmárton. Ihre Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits sind deutschstämmig. Seit ihrer Jugend setzt sich Erika für ihre donauschwäbische bzw. ungarndeutsche Gemeinschaft außergewöhnlich vielseitig ein. Sie leitet nicht nur mehrere Volkstanzgruppen, sondern auch die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung in ihrem Heimatdorf und das Regionalbüro für die ganze Region Nordungarn. In diesen Funktionen kümmert sie sich beispielsweise einerseits um Chöre, Kapellen oder Kulturgruppen und andererseits um Jugendtreffen, Musikwettbewerbe, neue Denkmäler oder Vorträge zur Geschichte der Donaudeutschen. Die Arbeit mit und für Frauen in der ungarndeutschen Gemeinschaft liegt ihr besonders am Herzen. 

Wenn Sie abstimmen möchten, dann schreiben Sie einfach eine Nachricht mit dem Vornamen und dem Land der jeweiligen Kandidatin an info@medienhilfe.org. Die Wahl läuft bis zum 31. Oktober. Abstimmen kann jeder aus jedem Erdteil. Das Ergebnis wird im November bekanntgegeben

〰〰〰〰〰

(Ein kleiner Rückblick: Die Gewinnerin der allerersten Ausschreibung im Jahre 2017 war unsere ehemalige Praktikantin Viktória Nagy.)

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.