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Nachts im Heimatmuseum

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Eine spannende Zeitreise für Schulkinder
in die Welt der Tarianer Bauernfamilien der 40er Jahre

Das Tarianer Heimatmuseum ist keineswegs nur eine Sammlung von staubigen Gegenständen. Es ist ein lebendiger Ort der lokalen Traditionen. In diesem Sinne veranstaltete der Tarianer Deutschklub am 30. September mit dem Titel „Nachts im Heimatmuseum“ ein besonderes Programm für Schulkinder – eine erlebnisreiche, abendliche Reise zurück in die Welt der Kerzen und Petroleumlampen. 

Der abendliche Tagesablauf einer Bauernfamilie wurde in vier Stationen aufgeteilt: Hof und Tiere, Abendessen, Schlafgewohnheiten und Märchenerzählen. Die zehnköpfigen Gruppen wurden von in Werktagstracht gekleideten Klubmitgliedern empfangen und nach einer lustigen Einführung in die abendlichen Hofaufgaben gleich in die Arbeit eingespannt: Sie konnten Heu schaufeln, den Melkstuhl ausprobieren und die verschiedenen Tierfutter kennenlernen. Danach ging es in die Küche: Wasser holen, sich waschen. Nach dem gemeinsamen Beten gab es zum Abendessen mit Kerzenlicht Schmalz- oder Leckwarpraud und warme Milch. Die nächste Station war das hintere Zimmer – wo es um die Schlafgewohnheiten ging. Die Kinder konnten sich ins Bett legen – die Kukrutzlaub-Matratze und eine echte Federdecke ausprobieren. Das Programm endete im Hof, wo die Kinder auf Strohballen sitzend nebst Puffmais ein Märchen von dem Tarianer Mundartdichter Josef Mikonya sich anhören konnten.

Die ansonsten aufgeweckten SchülerInnen waren vor allem in der Küche ganz still, sie genossen das Zusammensein beim sparsamen Kerzenlicht und verspeisten mit Freude das einfache Abendessen. Einige kamen zurück, um noch ein Stückchen Brot zu bekommen: Sie hätten noch nie so was leckeres gegessen. Manchmal braucht man eben nur ganz wenig zum Glücklichsein. Ein ganz spannender Abend mit herzerwärmenden Erkenntnissen.

Katalin Bachmann

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