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Füreinander!
Die Arbeit, Ausdauer und der Glaube vieler Generationen haben es möglich gemacht, dass wir auch heute unsere Sprache, unsere Kultur und unsere Traditionen bewahren können. Was wir geerbt haben, ist zugleich Verantwortung: Es liegt an uns, welche Zukunft wir unseren Kindern und Enkeln weitergeben und wie wir den Platz unserer Gemeinschaft in der vielfältigen Welt Ungarns erhalten.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die parlamentarische Präsenz nicht nur eine formale Frage ist, sondern ein echtes Instrument zur Durchsetzung unserer Interessen, zur Stärkung unserer Institutionen, zur Unterstützung unseres Bildungswesens, zur verlässlichen Gestaltung unseres kulturellen Lebens und zur Förderung der Entwicklung unserer Regionen. All dies kann jedoch nur dann kontinuierlich und weiterhin erfolgreich sein, wenn auch in Zukunft der gemeinsame Wille der Deutschen in Ungarn dahintersteht.
Am 12. April 2026 kommt es in Ungarn zu Parlamentswahlen, und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen stellt wieder eine Landesliste.
Nun stehen wir erneut vor einer Entscheidung. Unsere Teilnahme, unsere Stimme für die LdU-Landesliste ist Verantwortung: ein Zeichen dafür, dass uns unsere Identität, die Zukunft unserer Institutionen und Gemeinden wichtig ist und dass wir bereits Verantwortung für die Chancen der kommenden Generationen übernehmen.
Zeigen wir, dass wir gemeinsam in der Lage sind, unser Schicksal zu gestalten! Treten wir für unsere Werte ein und stärken wir die Stimme der Ungarndeutschen im Parlament!
Starke Gemeinschaft. Sichere Zukunft.
Die Mission der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ist das wichtigste öffentlich-rechtliche und gesellschaftliche Vertretungsorgan der Deutschen in Ungarn. Ihre Mission ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen, die
- stark
- selbstbewusst und solidarisch
- zukunftsorientiert ist
- ihre Sprache und Kultur bewahrt
- ihre Institutionen weiterentwickelt
- die Zukunft der Ungarndeutschen verantwortungsvoll gestaltet.
Vertretung auf der Grundlage von Vertrauen
Die LdU stützt ihre glaubwürdige Interessenvertretung auf Transparenz und Zusammenarbeit. Ziel ist
- ein kontinuierlicher Dialog
- eine verständliche Kommunikation
Die Kraft der Sprache und der Kultur
Die Bewahrung des sprachlichen und kulturellen Erbes ist die Grundlage der Identität. Ziel ist:
- die Präsenz der deutschen Sprache im öffentlichen Leben
- der Schutz zivilgesellschaftlicher Gemeinschaftswerte
- die Stärkung des inneren Zusammenhalts
- eine verlässliche Finanzierung
Moderne Institutionen – starke Grundlagen
Ein zeitgemäßes Bildungs- und Kulturinstitutionensystem sichert die Entwicklung der Gemeinschaft. Ziel ist:
- die Weiterentwicklung der Institutionen
- die Beibehaltung einer europäischen Perspektive
- die Durchführung von Stipendienprogrammen
- die Unterstützung von Fachkräften
Für die kommenden Generationen
Die Einbindung junger Menschen ist der Schlüssel zur langfristigen Stärkung. Ziel ist:
- der Dialog zwischen den Generationen
- die Sicherstellung der Beteiligung an Entscheidungsprozessen
- eine auf Zusammenarbeit und Dialog beruhende Führung
- die Förderung des Verbleibs junger Menschen in Ungarn
Politischer Kompass der LdU und der parlamentarischen Vertretung
Die parlamentarische Präsenz und das öffentliche Engagement der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen werden von einem klaren Wertegerüst und konsequenten Handlungsprinzipien bestimmt. Diese Grundsätze weisen den Weg, entlang dessen das für die deutsche Nationalität zuständige Mitglied des ungarischen Parlaments die Interessen der Ungarndeutschen in der Gesetzgebung und in der Gestaltung der öffentlichen Politik vertritt – auf der Grundlage von Transparenz, parteipolitischer Unabhängigkeit, Zusammenarbeit und kontinuierlichem Dialog.
Die LdU und der Spitzenkandidat sind überzeugt, dass über die Anliegen der Ungarndeutschen nicht ohne ihre Einbeziehung entschieden werden darf. Deshalb handeln sie gemeinsam mit den Betroffenen, offen und in ständiger Konsultation, damit die Vertretung auf einer echten gesellschaftlichen Legitimation und auf gegenseitigem Vertrauen beruht.
Die Wirksamkeit der Nationalitätenpolitik setzt eine Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regierung voraus, bedeutet jedoch keine bedingungslose Anpassung oder Automatismen. Die LdU und der deutsche Nationalitätenabgeordnete behalten sich das Recht vor, jeden einzelnen Gesetzesvorschlag anhand der Interessen der Nationalitätengemeinschaft und allgemeiner menschlicher Werte zu prüfen und jene Initiativen nicht zu unterstützen, die das Ansehen, die Rechte, die Institutionen oder die Zukunft der Ungarndeutschen gefährden.
In diesem Sinne basiert die Arbeit der parlamentarischen Vertretung auf gemeinsamer Verantwortung, transparenter Arbeitsweise und enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft – im Interesse der langfristigen Stärkung des Ungarndeutschtums.
Ein X für die Zukunft
Damit die Ungarndeutschen über eine eigene parlamentarische Vertretung verfügen können, ist ein besonderes Verfahren erforderlich. Wer bei den Parlamentswahlen für die ungarndeutsche Landesliste stimmen möchte, muss im Nationalitäten-Wählerverzeichnis eingetragen sein.
Am Tag der Parlamentswahl, dem 12. April 2026, kann jede wahlberechtigte Person, die im Wählerverzeichnis auch für die Parlamentswahlen („B“) registriert ist, zwei Stimmen abgeben: eine für den Direktkandidaten und die andere – anstelle einer Parteiliste – für die ungarndeutsche Landesliste. Aufgrund der für die deutsche Liste abgegebenen Stimmen wird entschieden, ob der Spitzenkandidat der Ungarndeutschen als stimmberechtigter Abgeordneter ins Parlament einzieht. Je mehr Menschen diese Möglichkeit nutzen, desto stärker ist das parlamentarische Mandat der Gemeinschaft.

Die ungarndeutsche Liste wurde von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen auf Vorschlag der Komitatsorganisationen zusammengestellt. An deren Spitze steht Gregor Gallai, der die Bevollmächtigung für die parlamentarische Vertretung der Ungarndeutschen erhalten hat.
Auf dem Stimmzettel werden neben der Benennung der LdU-Liste die Namen der ersten fünf Kandidaten sichtbar sein: Gregor Gallai, Ibolya Hock-Englender, Emil Koch, Richárd Tamás Schneider und Gábor Werner.
Bei der Stimmabgabe muss im Kreis neben der ungarndeutschen Liste eindeutig zwei sich kreuzende Linien, also ein X, angebracht werden – nur so ist die Stimme gültig.
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Der Ablauf der Registrierung
– also der Eintrag in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis
Bei den Parlamentswahlen können ausschließlich jene Wahlberechtigten für die deutsche Nationalitätenliste stimmen, die zuvor ihre Aufnahme in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis beantragt haben. Diese Registrierung ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass die Ungarndeutschen über eine eigene parlamentarische Vertretung verfügen können. Wichtig: Niemand wird offiziell danach fragen, ob wir uns registrieren möchten – die Antragstellung ist für jede und jeden eine persönliche Möglichkeit und zugleich Verantwortung.
Wer bereits früher die Aufnahme in das Nationalitäten-Wählerverzeichnis sowohl für die Kommunal- als auch für die Parlamentswahlen beantragt hat, muss nichts weiter unternehmen: Die Registrierung bleibt weiterhin gültig.
Die Anmeldung ist auf mehreren Wegen möglich: elektronisch, persönlich oder durch einen Zustellungsbevollmächtigten.
Bei der Online-Abwicklung kann der Antrag mit elektronischer Identifizierung über die Website www.magyarorszag.hu auf der sogenannten personalisierten Verwaltungsoberfläche im Menüpunkt Wahlen / Registrierung / Antrag auf Aufnahme in oder Löschung aus dem Nationalitäten-Wählerverzeichnis eingereicht werden.
Der Antrag kann auch persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person bei jedem örtlichen Wahlbüro gestellt werden.
Über das Verfahren entscheidet das Nationale Wahlbüro im Rahmen eines automatisierten Entscheidungsprozesses.
Eine Registrierung ist das ganze Jahr über möglich, für die Parlamentswahlen 2026 wird sie jedoch nur dann wirksam, wenn der Antrag spätestens bis zum 2. April 2026 um 16.00 Uhr eingegangen ist.
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Video: Anleitung zur Registrierung




