HauptnachrichtDie Vorträge der Gedenkkonferenz „Nie wieder!" sind auf YouTube verfügbar

Die Vorträge der Gedenkkonferenz „Nie wieder!“ sind auf YouTube verfügbar

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Anlässlich des 80. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen in den Jahren 1946–1948 veranstaltete die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen am 20. Januar 2026 eine wissenschaftliche Gedenkkonferenz im Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest.

Die Konferenz mit dem Titel „Nie wieder!“ hatte zum Ziel, neben dem historischen Gedenken die Geschichte der Vertreibung der Ungarndeutschen wissenschaftlich zu untersuchen, ihre europäischen Zusammenhänge zu beleuchten sowie Fragen der heutigen Erinnerungskultur und Verantwortung zu thematisieren.

Die auf der Veranstaltung gehaltenen Vorträge gaben einen breiten Einblick in die historischen Prozesse:

  • die Verschleppungen zur sowjetischen Zwangsarbeit und die Geschichte der Fluchtbewegungen
  • die Entstehung des Prinzips der Kollektivschuld
  • lokale Geschichten der Vertreibung
  • Fragen des Neuanfangs und der Integration in verschiedenen Regionen Deutschlands
  • sowie die Entwicklung der heutigen Identität und Erinnerungskultur der Ungarndeutschen.

An der Konferenz präsentierten renommierte Fachleute des Themengebiets, Universitätsdozenten, Archivfachleute sowie junge Forschende ihre Untersuchungen.

Die Vorträge der Veranstaltung sind – mit wenigen Ausnahmen – auf dem YouTube-Kanal der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen abrufbar.

Die Beiträge bieten wertvolle Einblicke in die Geschichte der Ungarndeutschen im 20. Jahrhundert und tragen dazu bei, dass die Tragödie der Vertreibung nicht nur als Erinnerung, sondern auch als wissenschaftlich aufgearbeitetes und gemeinsam reflektiertes historisches Erfahrungsfeld im öffentlichen Bewusstsein präsent bleibt.

Wir empfehlen die Vorträge allen Interessierten – Forschenden, Pädagoginnen und Pädagogen, Studierenden sowie allen, denen das Verständnis der Vergangenheit und die Verantwortung des Erinnerns wichtig sind.

„Nie wieder!” – Gedenkbroschüre >>>

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