NachrichtenLasst uns nicht als selbstverständlich betrachten, was wir heute haben!

Lasst uns nicht als selbstverständlich betrachten, was wir heute haben!

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Heute scheint es natürlich zu sein, dass

  • wir ungarndeutsche Kindergärten und Schulen haben,
  • unsere Kulturgruppen und kulturellen Institutionen funktionieren,
  • es Stipendienprogramme gibt,
  • die Gemeinschaft der Ungarndeutschen eine vollwertige parlamentarische Vertretung hat.

Doch das ist keineswegs selbstverständlich. Und es bleibt auch nicht von selbst so!

Das begünstigte Mandat der Nationalitäten ermöglicht es, dass unsere Gemeinschaft im Parlament durch einen stimmberechtigten Abgeordneten vertreten wird – nicht nur durch einen Sprecher, sondern durch ein vollwertiges Mitglied des Parlaments. Jemanden, der Anträge einbringen, abstimmen, in Ausschüssen mitarbeiten und die Zukunft von Bildung, Finanzierung und kultureller Förderung unmittelbar mitgestalten kann.

Dieser Unterschied ist kein technisches Detail. Dieser Unterschied ist unsere Zukunft!

Die Stärke unserer Vertretung hängt davon ab, wie viele von uns sich offen zu ihrer Identität bekennen – auch wenn dies mit gewissen Einschränkungen verbunden ist.

Fast 27.000 Personen haben sich für die Parlamentswahlen in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis eintragen lassen. Die Registrierung ist keine administrative Frage, sondern eine Entscheidung für unsere Identität und Gemeinschaft.

Wenn uns unsere Sprache, unsere Kultur, die stabile Arbeit unserer Institutionen und die Zukunft unserer Kinder wichtig sind, dürfen wir nicht passiv bleiben.

Was wir heute haben, dafür haben gestern viele gearbeitet. Und was morgen sein wird, liegt an uns.

Wenn wir uns noch nicht registrieren ließen, sollenwir das bitte tun! Bleiben wir im Wählerverzeichnis und geben wir unsere Stimme der Landesliste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen! Bewahren wir die vollwertige parlamentarische Vertretung!

Starke Gemeinschaft. Vertretung. Zukunft.

Informationen über die Wahlen >>>

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Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

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