In hervorragender Stimmung verlief die Preisverleihung vom Blickpunkt in der Kunsthalle, die am 14. November zum 8. Mal stattfand. Obwohl die Abschlussveranstaltungen vom Blickpunkt immer etwas besonderes sind, dieses Jahr war sie außerordentlich gut gelungen.
Während des Zweiten Weltkriegs war das Dritte Reich bestrebt, das Minderheitendeutschtum zum Nazismus zu bekehren. Um dieses Ziel zu verwirklichen wurden zwischen 1942 und 1944 annähernd 25.000 Jugendlichen nach Ungarn geschickt.
Von dem 31. Oktober fallen einem oft nur die lauten Halloween-Partys ein, obwohl mehrere christliche Konfessionen auch an diesem Tag ihre Feste feiern. Die katholische Kirche den Vorabend von Allerheiligen, während die protestantischen den Tag der Reformation. Denn Martin Luther nagelte ihre 95 Thesen auf das Tor der Wittenberger Burgkirche.
Bis dem 1. November kann das Publikum auf die Fotos bei Blickpunkt - Wettbewerb der Bilder abstimmen, der vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum organisiert wird.
Im Fünfkirchener Lenau-Haus fand die Tagung „Deutsche in Ungarn” statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die neue Leiterin des Stiftungslehrstuhls für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa, Dr. habil Ágnes Tóth vorgestellt bzw. der Lehrstuhlleiter a. D. Prof. Dr. Gerhard Seewann offiziell verabschiedet.
Das Institut für Nationale Kultur verleiht jedes Jahr den Preis Angehörigen von Nationalitäten in Ungarn als Anerkennung von Verdiensten in den Bereichen Kultur und Bildung.
Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.
Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.