Die Gründung der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher fand am Silvesterabend im Jahre 1989, also vor bereits 25 Jahren statt. Anlass genug, ein bisschen in die Vergangenheit, in die Zeit der Gründung zurückzublicken und an das Jubiläumsjahr zu erinnern.
Auf die Liste, die neben den drei Nationalfeiertagen - 15. März, 20. August, 23. Oktober - nun 11 hervorgehobene Veranstaltungen beinhaltet wurde auch der Gedenktag der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen aufgenommen.
In 547 Ortschaften kann im Herbst eine örtliche deutsche Nationalitätenselbstverwaltung gewählt werden. Die Wahl der Abgeordneten der Nationalitätenselbstverwaltungen - auf örtlicher, regionaler und Landesebene - wird am 12. Oktober 2014 stattfinden.
Vor kurzem drehte der Förderungsfond für Humanressourcen eine kurze Reportage im Heimatmuseum in Schambek um den Erfolg des dortigen Projekts zu dokumentieren. Aus der Unterstützung werden hiesige Programme finanziert.
Die Geschichte des Deutschtums in der Banat und in der Schwäbischen Türkei ist äußerst gut dokumentiert, weniger aber das Schicksal der deutschen Volksgruppe in der Woiwodina. Rudolf Weiss’ Buch ist deshalb ein lückenfüllendes Werk.
Das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum leitete auf die Einladung vom Goethe-Institut Budapest zum zweiten Mal seinen Filmkurs für DeutschlehrerInnen an Mittelschulen. Die Fortbildung fand in Juli in Fünfkirchen statt.
Die Nationale Wahlkommission wird bis zum 23. Juli 2014 an den Orten, wo laut den Ergebnissen der Volkszählung in 2011 sich mehr als 25 Personen zu der deutschen Nationalität bekannt haben die Wahl zur örtlichen deutschen Nationalitätenselbstverwaltung ausschreiben.
Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.
Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.