Dr. Gábor Frank erhielt den Nationalitätenpreis

Quelle: Zentrum

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Als Anerkennung für seine in den Bereichen der ungarndeutschen Bildung und Erziehung, sowie der Nationalitätenpolitik ausgeübten Tätigkeiten konnte am 17. Dezember Gábor Dr. Frank den Nationalitätenpreis übernehmen.

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Er verfügt über unvergängliche Verdienste bei der Gründung des Valeria-Koch-Schulzentrums in Fünfkirchen. Die Einrichtung wurde unter seiner Leitung zum Basis und Weiterbildungszentrum der ungarndeutschen Bildung. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit nahm er an der Pflege der deutschen Kultur teil, er stärkte die Präsenz des Ungarndeutschtums in Fünfkirchen durch die Organisierung von Veranstaltungen auf städtischer Ebene. Als Vorsitzender des Bildungsausschusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen arbeitete er ab 1997 aktiv an der Formulierung der Leitsätze, an der Erstellung der Rahmenlehrpläne und des Abiturcurriculums des Nationaitätenunterrichts bzw. an der Ausarbeitung der Bildungsstrategie mit. Mehrere Jahre lang wirkte er an der Lösung der die Nationalitäten betreffenden Problemen bzw. an den Zulassungsverfahren von Schulbüchern im Minderheitenausschuss Ungarns mit. Unter seiner Leitung – mit Einbezug von Fördergeldern – wurde das Lehrbuchangebot für deutsche Nationalitätenschulen erneuert.

Die Auszeichnung überreichten Zoltán Balog, Minister für Humanressourcen und Miklós Soltész, Staatssekretär für die Beziehungen zu den Kirchen, zu den Volksgruppen und zur Zivilgesellschaft im Auftrag vom Ministerpräsidenten Viktor Orbán in der Pester Redoute.

„Die Ausgezeichneten arbeiten tagtäglich unermüdlich, nachhaltig und opferbereit für die Pfelge der Nationalitätenkultur. Ihre Tätigkeit verbindet die Gemeinschaft, die Freude, denn die Nationalitätenkultur zu pflegen, die ungarische Kultur zu pflegen ist eine Quelle für die Freude”, sagte der Minister.

Der Preis kann an solche Personen, Vereinen bzw. Nationalitätenselbstverwaltungen verliehen werden, die eine beispielhafte Arbeit im Interesse ihrer Nationalität in den Bereichen öffentliches Leben, Bildung, Kultur, kirchliches Leben, Wissenschaft, Medien oder wirtschaftliche Selbstorganisation leisteten.

Die Auszeichnung „Für die Nationalitäten” erhielten 2015 folgende neun Personen und folgender Verein:

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Dr. Ernő Barics – für seine Tätigkeit als Schulgründer sowie Wissenschaftsorganisator;
Dr. Gábor Frank – für seine in den Bereichen der ungarndeutschen Bildung und Erziehung, sowie der Nationalitätenpolitik ausgeübten Tätigkeiten;
Mária Ildikó Klausz-Fuzik – für ihre im öffentlichen, kulturellen und kirchlichen Leben der Slowaken ausgeübten Tätigkeit;
László István Kovács – für seine Tätigkeit für die Slowenen im Rábaköz bzw. in den Bereichen Kultur und Gemeinschaftsleben;
Szvetla Kjoszeva – für die Pflege der bulgarischen Kultur, sowie ihre Tätigkeit in der ungarischen und bulgarischen Literatur;
Dániel Negrea Constantin – für seine hervorragende Tätigkeit im Dienste der Rumänen im Komitat Békés;
Gergő Oláh – für seine beispielhafte Arbeit für die roma Jugend bzw. für seine Bemühungen im Interesse der gesellschaftlichen Akzeptanz der Romas;
Dr. Predrág Mándity – für seine hervorragende Tätigkeit für die Serben;
Judit Venczel-Godány – für ihre authentischen Sendungen über die gesellschaftlichen Lage der Romas bzw. ihre fachliche Arbeit;
Wysocki Légió Traditionspflegender Verein – für die Pflege des ungarisch-polnischen historischen und kulturellen Erbes, sowie seine Dienste für die Identitätsstärkung der Polen in Ungarn.

Das Galaprogramm gestalteten Künstler aus den Reihen der Nationalitäten bzw. traditionspflegende Vereine. Im Vortrag von Barbara Nádas konnte das Publikum ungarndeutsche Volkslieder hören. Die junge Künstlerin besuchte das Deutsche Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim. Ihr Talent bewies sie bereits in mehreren Nationalitätensendungen bzw. Talentshows. Zur Zeit ist sie im erfolgreichen Musical FAME im Operettentheater zu sehen. Ihre Duettpartnerin war Dóra Fail, begleitet wurden die beiden Sängerinnen von Anton Lauter auf Akkordeon.

(Quelle: EMMI)

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