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Der Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK) hatte kürzlich die Möglichkeit, an einer internationalen Studienreise im kroatischen Podum teilzunehmen. Dort trafen sich Vertreter deutscher, kroatischer und ungarndeutscher Organisationen mit dem Ziel, eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit im Bereich der Jugendarbeit aufzubauen.
Das Programm zwischen dem 23.-27. Juli bot nicht nur Gelegenheit zum fachlichen Austausch, sondern auch dazu, die Arbeit, Kultur und Zukunftsvisionen der beteiligten Organisationen kennenzulernen.
Im Laufe der Woche nahmen wir an zahlreichen Workshops teil, in denen Themen wie internationale Freiwilligenarbeit, praxisorientierte Lernmöglichkeiten für junge Menschen sowie die Entwicklung einer gemeinsamen internationalen Jugendleiterausbildung im Mittelpunkt standen. Wir lernten die kroatischen und deutschen Partnerorganisationen näher kennen und tauschten uns darüber aus, wie junge Menschen für solche Programme begeistert und eingebunden werden können. Darüber hinaus präsentierten wir unsere eigene Arbeit und unsere Organisationen in Form von Vorträgen und Präsentationen. Besonders inspirierend war es zu erleben, dass wir trotz unserer unterschiedlichen Herkunft viele gemeinsame Werte und Ziele teilen. Die deutsche Sprache spielte dabei eine zentrale Rolle, da sie das verbindende Element zwischen allen Teilnehmenden war.
Ergänzt wurde das Fachprogramm durch Besichtigungen und Exkursionen. Wir besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten der Region sowie das Nikola Tesla Memorial Center. Außerdem unternahmen wir eine Kajakfahrt auf dem Fluss Gacka, die nicht nur eine willkommene Abwechslung bot, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit für Teambuilding, persönliche Gespräche und ein besseres Kennenlernen war. Auch ein Ausflug an die Adria durfte nicht fehlen. Bei angenehmen Wassertemperaturen konnten wir die wunderschöne Landschaft und die besondere Atmosphäre der kroatischen Küste genießen.




Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Woche war, dass die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, das gemeinsame Nachdenken sowie der Austausch von Erfahrungen wesentlich dazu beitragen, ein gemeinsames Verständnis und eine Grundlage für zukünftige internationale Projekte zu schaffen.

Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit und hoffen, gemeinsam weitere Ziele verwirklichen zu können. All dies wäre ohne die großzügige Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen!
Klarissza Kapitán
Jugendreferentin / VUK


