BuchtippFriedrich Baudri: Reise nach Südungarn 1837-1840

Friedrich Baudri: Reise nach Südungarn 1837-1840

Der deutsche Maler Friedrich Baudri (1808-1874) war ein gewissenhafter Tagebuchschreiber. Zwischen 1837 und 1840 besuchte er Ungarn. Herausgeber Ludwig Gierse veröffentlichte Baudris Tagebucheinträge, die während der Reise und des Aufenthalts entstanden.

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Im Vorwort des Buches werden die wichtigsten Fakten über den Maler und sein Tagebuch zusammengefasst. Baudri kam nach Ungarn in der Hoffnung, Aufträge zu bekommen, aber diese Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt. 1840 verließ er das Land – auch wegen einer gescheiterten Liebesaffäre – enttäuscht, und kehrte nach Deutschland zurück.

Das Tagebuch gibt ein detailliertes Bild von der damaligen ungarischen Verhältnisse: der Leser erfährt vieles über die spät-feudalistische Gesellschaft, über das Leben in den Städten, über die Sitten und auch über die wirtschaftlichen Lage des Landes. Das Tagebuch wurde mit Fußnoten versehen, am Ende des Bandes befinden sich die Liste von Baudris in Ungarn gemalten Werke und die Register der Namen und Orte, die im Text vorkommen.

Das Buch ist denjenigen zu empfehlen, die gerne mehr über Ungarns Geschichte aus der Perspektive eines Ausländers erfahren möchten.

Friedrich Baudri: Reise nach Südungarn 1837-1840. Ein Tagebuch
München : Südostdeutsches Kulturwerk, 1989
334 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.