BuchtippAttila József: Ein wilder Apfelbaum will ich werden

Attila József: Ein wilder Apfelbaum will ich werden

Letzten Freitag wurde in Ungarn der Tag der Dichtung gefeiert. Vor 109 Jahren am 11. April ist Attila József geboren. Dieser Band enthält den Großteil seiner Gedichte auf Ungarisch und in deutscher Übersetzung.

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Attila József muss in Ungarn niemandem vorgestellt werden. Als einer der größten Dichtern der Nation ist aber mehr als wünschenswert, dass auch das Ausland seine Kunst kennen lernt.

Die hier besprochene Ausgabe erschien zum 100-jährigen Jubiläum des Autors Geburt und ist mit dem Vorwort von Ferenc Fejtő, dem berühmten Historiker und Kritiker versehen. Das Nachwort verfasste Schriftsteller und Übersetzer György Dalos.

Da das Buch zweisprachig ist, können die deutschen Leser, die kein Ungarisch verstehen, in dieser Weise die Reime und die Melodie der Originalwerke genießen.

Den Band empfehlen wir allen Gedichtliebenden, vor allem denen, die bisher die Werke von Attila József wegen des sprachlichen Hindernisses nicht lesen konnten.

Attila József: Ein wilder Apfelbaum will ich werden. Gedichte 1916-1937 (Szeretném, ha vadalmafa lennék. Ford.: Daniel Muth)
Zürich : Ammann, 2005
496 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.