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Comic-Workshop 2014 Frankfurt – Erlebnisbericht

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Mitte August 2014 fand in Frankfurt am Main der Comic-Workshop „Mein Europa 20XX” mit der Unterstützung des EU-Programms Jugend in Aktion statt. An der Fortbildung nahmen auch ungarische Jugendliche unter der Leitung von Adrienn Brambauer-Szigriszt teil. Im Folgenden ist der Bericht von einer der TeilnehmerInnen, Szonja Sziebert zu lesen.

Ich habe mich sehr gefreut als Frau Szigriszt im Februar gesagt hat, dass ich die Möglichkeit habe, im Sommer im Rahmen eines EU-Projekts nach Frankfurt zu fahren. Die Teilnehmer kamen aus Polen, Lettland, Rumänien, Deutschland und Ungarn und hatten die Aufgabe, einen Comic zu zeichnen mit dem Thema „Mein Europa 20XX”. Es bedeutet, dass wir uns Europa in der Zukunft mit unseren selbst gezeichneten Comic-Figuren vorstellen mussten.

COMIC 2014 FRANKFURT_Sziebert Szonja_

Am 16. August fuhr unsere kleine Gruppe von vier Schülern und einer Betreuerin zum Flughafen nach Budapest. Ich freute mich sehr, dass wir mit dem Flugzeug flogen, weil es mein erster Flug war. Wir landeten um ca. 22 Uhr und da wartete auf uns Yuliya, eine junge Frau seitens des Goethe-Instituts. Sie war unsere Fremdenführerin, Betreuerin, sie war immer da, wenn wir Hilfe brauchten.

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Meine Freundin und ich bekamen ein gemeinsames Zimmer mit zwei anderen Mädchen aus Lettland und aus Rumänien. Am ersten Vormittag spazierten wir in der Stadt, wir besichtigten einige Sehenswürdigkeiten (zum Beispiel den Dom, die Paulus-Kirche, das Euro-Zeichen, das Rathaus am Römer und die Brücken).

Wir besuchten auch das Geburtshaus von Goethe. Das gefiel mir an diesem Tag am besten. Das Mittagessen bekamen wir in der Jugendherberge und am Nachmittag gab es eine Stadtrallye, wodurch wir einander besser kennenlernen konnten.

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Am Montag begannen wir den Workshop, den der Künstler Artur Klose leitete. Er erzählte über die berühmtesten Comic-Zeichner und zeigte uns seine Comics. Wir lernten von den Eigenschaften, die ein Comic darstellen muss und hörten von Methoden und Tricks beim Zeichnen. Danach fingen wir an selber zu zeichnen. Von Montag bis Freitag arbeiteten wir ca. 15 Stunden lang und das Ergebnis wurde unsere selbst geschaffene Comic-Figur, eine Comic-Geschichte mit den berühmten Figuren Vater und Sohn, und ein Comic, in dem wir unsere Heimatstadt mit den eigenen Figuren zeigen konnten bzw. ein T-Shirt, das wir frei bemalen durften.

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Die Organisatoren machten mit uns sehr viele interessante Programme neben dem Workshop. Wir besuchten die Frankfurter Börse, das Geldmuseum, den Main Tower und das Filmmuseum.

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Am Abschlussabend erhielten wir unseren Youthpass, der die Teilnahme an einem von der EU finanzierten, internationalen Projekt bestätigt.

Szonja Sziebert

Der Bericht von Gerda Zirnstein >>>

Der Bericht von Krisztián Bayer >>>

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