HauptnachrichtNiveauvolle Leistungen, schwierige Entscheidungen

Niveauvolle Leistungen, schwierige Entscheidungen

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Wie es kein Fasching ohne Faschingskrapfen, so gibt es auch kein Winterende in der Branau ohne regionalen ungarndeutschen Rezitationswettbewerb für GrundschülerInnen. Der Austragungsort dieser traditionellen Veranstaltung wechselt sich von Jahr zu Jahr, heuer war das Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen die Gastgeberschule. Das war kein reiner Zufall: Dieses Jahr feiern wir den 70. Geburtstag der Namensgeberin der Bildungseinrichtung, der viel zu früh gestorbenen ungarndeutschen Dichterin Valeria Koch.

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Aus 33 Ortschaften trafen sich insgesamt 130 aufgeregte Schüler und ihre Begleiter bei der Eröffnung des Wettbewerbes am 2. März, und hörten die schönen Klänge des Schulchors an. Nach der Begrüßung von Éva Varga-Fáth, der Leiterin der Grundschule, und der Vorstellung der Jury begann der Wettbewerb.

Die Kategorien sind identisch mit der des Landesfinales: Hochdeutsch oder Mundart in je vier Altersgruppen. Es ist richtig erfreulich, dass die Anzahl der Teilnehmer in der Mundart-Kategorie steigt: vom 24 Prozent des Vorjahres zum diesjährigen 28 Prozent der gesamten Teilnehmerzahl.

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Es ist keine Überraschung, dass die Juroren wieder eine schwere Aufgabe hatten: Alle Kinder, die am Wettbewerb auftraten, hatten schon ihr Talent und Können in ihrer Schule unter Beweis gestellt, alle sind also schon die Besten. Und die arme Jury darf leider nur 5 Schüler je Gruppe ins Landesfinale weiterschicken! Trotz dieser Last genossen sowohl die Juroren als auch die Zuschauer die vorgetragenen Märchen, Gedichte und Mundartgeschichten.

Nach umsichtiger Überlegung konnten die Juroren endlich zur Entscheidung kommen, welche Kinder unsere Region beim Landesfinale in Budapest vertreten werden. (Siehe Tabelle)

Natürlich blieben die traditionelle Urkunde und das Jahrbuch Deutscher Kalender bzw. ein Heftchen mit Leseempfehlungen und Gedichten für die Teilnahme auch nicht aus, und die besten 5 aus jeder Gruppe erhielten noch je ein deutschsprachiges Buch.

Als Erstes möchten wir für die Gastfreundschaft und die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen des Valeria-Koch-Bildungszentrums danken, und natürlich sind wir den Jurymitgliedern, den Lehrern, Eltern und Großeltern der Teilnehmer ebenfalls dankbar!

Der Wettbewerb wurde vom Verband der Branauer Deutschen Selbstverwaltungen und durch die Ausschreibung des Fonds der Nationalen Zusammenarbeit (NEA-NO-18-SZ-0496) finanziell unterstützt.

Nora László-Bauer
Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung „Mit Büchern für unsere Muttersprache“

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