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Auf die wir stolz sein können

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Neue Sonderausstellung
im Jakob Bleyer Heimatmuseum

Trotz Pandemie war das Jahr 2020 für das Jakob Bleyer Heimatmuseum, Museum des Jahres 2020, in Wudersch/Budaörs bunt und erfolgreich und auch das Jahr 2021 wird – mit der neuen Ausstellung – interessant sein.

Im Sommer 2020 konnten wir nach dem Heimatmuseum-Sommerlager eine Roll-up-Ausstellung eröffnen, deren Ziel war, die Kinder und Jugendlichen von heute mit der Hilfe zahlreicher Fotos aus unserer Sammlung für das Thema Erinnerungsalbum – Ungarndeutsche Kinder und Jugendliche 1900-1947 zu sensibilisieren, sie auf interessante Geschichten und Gegenständen aufmerksam zu machen. Während der Pandemie können die jungen Besucher diese Ausstellung virtuell, auf unserer Webseite besuchen: Virtuelle Kinderwelt, worüber sich sowohl die Kinder, als auch ihre Eltern und ihre Pädagogen sehr freuen! Im Herbst – noch vor dem Lockdown – konnten wir eine hammermäßige Kammerausstellung mit deutschen Schlagzeugen eröffnen und eine interessante Historikerkonferenz mit Ausstellung zu 100 Jahre Trianon im Museumsgarten abhalten.

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Wudersch war mit ca. 10.000 Einwohnern bis zum Zweiten Weltkrieg die größte Siedlung der deutschen Nationalität im Komitat Pesth. Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 19. Januar 1946 begann die gewaltige Vertreibung der Ungarndeutschen in Wudersch, wo mehr als 80 Prozent der Bevölkerung von deutscher Nationalität nach Deutschland vertrieben wurde. Trotzdem ist Wudersch heute noch eine der wichtigsten Siedlungen des Ungarndeutschtums: Hier wurde 2006 das deutsche Landesdenkmal der Vertreibung im Alten Friedhof errichtet. 

Wudersch/Budaörs – ein kurzes Wort, das jedoch lange Zeit den aus ihrer Heimat vertriebenen Wuderschern und ebenso den in der Heimat Verbliebenen alles bedeutete und bedeutet. Das brandneue Projekt des Jakob Bleyer Heimatmuseums Berühmte Wuderscher vor der Vertreibung der Ungarndeutschen versucht durch eine interessante Ausstellung das Leben der Wuderscher Menschen mit deutscher Nationalität und ungarischer Staatsbürgerschaft vor dem Zweiten Weltkrieg zu zeigen. Du bist nur für diejenige tot, die Dich vergessen, sagt ein Sprichwort. Mit unserer Ausstellung möchten wir uns an unsere ungarndeutschen Wurzeln, an unsere Wuderscher Ahnen und an alle Werte erinnern, die einmal zu ihnen gehörten, damit sie nicht in die Vergessenheit geraten. Die virtuelle Eröffnung dieser neuen Ausstellung fand am 3. Februar 2021 statt.

Besuchen Sie uns – jetzt virtuell, nach der Pandemie persönlich – und nehmen sie Teil an einer Wuderscher ortsgeschichtlichen Zeitreise! Wir erwarten Sie recht herzlich!

Dr. Kathi Gajdos-Frank PhD

Direktorin des Jakob Bleyer Heimatmuseums

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.