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Das UBZ verbindet uns

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Im Leben des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje ist es nicht ungewöhnlich, dass seine ehemaligen Schüler während ihrer Hochschulausbildung an die Schauplätze ihrer ehemaligen Erfolge zurückkehren. Dies passierte vor Kurzem mit drei ehemaligen SchülerInnen, die ihr obligatorisches Praktikum im UBZ verbrachten. Alle drei sind Studentinnen der Fachrichtung Deutsche Nationalitäten-Kindergartenpädagogik an der Eötvös József Hochschule. Mit ihnen unterhielt sich Antal Fiedler.

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Ich bin Anna Nagyapáti und ich machte den Realschulabschluss im UBZ, nach dem ich meine Ausbildung im 13. Jahrgang fortsetzte. Jetzt bin ich 23 Jahre alt und Absolventin der Eötvös-Hochschule. Im Juni werde ich mein Staatsexamen ablegen. Einmal machte ich schon ein Sommerpraktikum hier im Kindergarten und ich kehrte mit großer Freude wieder zurück.

Nagyapati Anna

Ich heiße Lili Sörös, ich bin 21 Jahre alt und Studentin im zweiten Jahr an der Eötvös József Hochschule – ebenfalls in der Fachrichtung Deutsche Nationalitäten-Kindergartenpädagogik. Ich besuchte sowohl den Kindergarten als auch die Grundschule des UBZ und später leistete ich meine obligatorische Sozialdienst auch in diesem Kindergarten.

Mein Name ist Mirtill Nagy. Ich legte das Abitur im UBZ ab, danach erwarb ich an der Universität Szeged im Fach Germanistik ein Diplom. Da ich die Kinder sehr mag, entschied ich mich nach der Universität dafür, mich an der EJF einzuschreiben, wo ich gerade in meinem zweiten Studienjahr bin. Den Kindergarten des UBZ lernte ich erst jetzt kennen und er gefällt mir sehr.

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Was für schöne Erinnerungen habt ihr aus eurer Schülerzeit im UBZ? Bitte nennt eine!


Lili Sörös: Eines der besten Erlebnisse meines Lebens war die Eulentour. An diesem Tag gab es verschiedene Programme im Kindergarten und in der Nacht schliefen wir auch da. Mein Lieblingsprogramm war die Mutprobe in der Nacht.

Mirtill Nagy: Ich glaube, dass unser Jahrgang der erste war, der in der 11. Klasse nach Berlin reisen konnte. Wir besuchten wunderschöne Orte, erfuhren wichtige Informationen über die deutsche Geschichte und unsere Klassengemeinschaft wurde sehr gestärkt.

Nagy Mirtill

Anna Nagyapáti: Die Direktheit meiner Lehrer hat mir seht gut gefallen. Außerdem mochte ich den freundlichen und dennoch beruflich konsequenten Stil, der für sie charakteristisch war. Ich denke sowohl an sie als auch an meine Klassenkameraden mit Freude zurück, denn wir bildeten eine gute Gemeinschaft!

Was war eure Motivation wieder in Verbindung mit dem UBZ zu kommen?



Mirtill Nagy: Durch die im Gymnasium verbrachten 5 Jahre wurde ich um zahlreiche schöne Erinnerungen reicher. Über den Kindergarten hörte ich auch nur gute Meinungen, deswegen wollte ich mich an seinen Alltagen beteiligen. Ich freue mich darüber, dass dies während meines Praktikums gelang. Nach dem Erwerb meines Diploms wäre ich glücklich, wenn ich hier arbeiten dürfte.

Lili Sörös: Meine Kindergärtnerin war Anita Aradi, wegen ihr bin ich auch zurückgekommen. Ich erinnere mich, dass als ich aus dem Kindergarten in die Grundschule kam, besuchte ich sie jeden Tag. Als ein Kind hatte ich sie gern, und jetzt wurde ich auch nicht enttäuscht.



Anna Nagyapáti: Wie ich schon erwähnt habe, verbrachte ich hier im Sommer eine kurze Zeit und es war keine Frage, dass ich zurückkomme, wenn es möglich ist. Ich wohne in Baje und ich habe nie darüber nachgedacht, mein Praktikum an einem anderen Ort zu absolvieren. Als ein gläubiger Mensch fühle ich mich sehr mit diesem Ort verbunden.

Zum Schluss: Warum habt ihr euch für den Beruf der Kindergärtnerin entschieden?



Anna Nagyapáti: Seit meiner Kindheit wollte ich Kindergärtnerin werden, weil ich eine Menge solcher Eigenschaften und Kenntnisse habe, die mir im Kindergarten nützlich sind. Mein großer Wunsch ist es, dass die in diesem Institut bedeutende deutsche Sprachbildung und die von mir vertretenen christlichen Werte gleichzeitig in meiner Arbeit prägend sein mögen. Ich würde gerne ab Herbst im UBZ arbeiten.

Lili Sörös:  Wie ich schon erwähnt habe, war es ein entscheidendes Erlebnis meines Lebens, ein Kindergartenkind des UBZ zu sein. Außerdem spielte dabei meine Kindergärtnerin, Anita Aradi, eine große Rolle. Für meine Berufswahl bedeutet ihre Persönlichkeit eine große Motivation. Ich würde mich freuen, wenn ich mit ihr zusammenarbeiten könnte!

Mirtill Nagy: Ich beschäftige mich gern mit Kindern. Ich würde ihnen gerne alles von dem, was ich aus der Erziehung genossen habe und an Werten, die man mir vermittelt hat, weitergeben. Ich würde all dies hier, im UBZ, mit Freude tun!

Die Leiterin des UBZ-Kindergartens, Erika Bräutigam-Fekete, hörte dem Gespräch mit einem zufriedenen Lächeln zu. Sie sagte, dass sie sich darüber freue, dass die Studentinnen sich hier wohlgefühlt haben. Nach ihrer Ansicht seien durch ihre Anwesenheit im UBZ alle reicher geworden. Von den Kindergärtnerinnen des UBZ verlangte die fachspezifische Kontrolle der Beschäftigungspläne eine größere Bereitschaft als sie es gewohnt sind. Dennoch wirkten die drei neuen zukünftigen Kolleginnen auf die Kindergärtnerinnen mit neuen Impulsen, das heißt, dass man hier voneinander gelernt hat: aktuelle Kindergärtnerin von ehemaliger Schülerin, von eventueller zukünftiger Kollegin und umgekehrt. Es ist so gut, denn das UBZ verbindet uns.

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