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Ungarische Schüler debattieren auf Deutsch über die Einführung des Euro

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Beim Landesfinale des Rhetorikwettbewerbs Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa am 26. Mai trafen vier ungarische Schüler aufeinander, um sich in der Fremdsprache Deutsch über ein hochaktuelles Thema auszutauschen. In einer intensiven Debatte setzten sich die Finalisten mit der Einführung des Euro auseinander – dies ist ein Thema, das viele europäische Regierungen seit einiger Zeit beschäftigt.

Bei der Debatte zur Streitfrage Soll in Ungarn der Euro eingeführt werden? konnte Elizaveta Ablasheva von der Österreichischen Schule Budapest die Jury am meisten überzeugen. Die vier Debattierenden, die sich zuvor in den Schulwettbewerben, Qualifikationsrunden und dem Halbfinale durchgesetzt hatten, belegten in der Finaldebatte folgende Plätze:

  1. Elizaveta Ablasheva, Österreichische Schule Budapest
  2. Gergely Péter Oláh, Kossuth Gymnasium Budapest
  3. Tímea Nadj, Deutsches Nationalitätengymnasium Budapest
  4. Réka Kratochwill, Karinthy Gymnasium Budapest

Die ersten zwei von ihnen werden Ende September an der Internationalen Finalwoche des Wettbewerbs in Budapest teilnehmen. Landessiegerin Elizaveta Ablasheva meint zum Projekt: „Wir lernen, unsere Ideen logisch und strukturiert zu präsentieren. Dank Jugend debattiert beschäftigen wir uns mit relevanten Themen, tauschen unsere Gedanken mit anderen Jugendlichen aus und finden viele neue Freunde.“

Der Wettbewerb fand dieses Jahr wieder in Präsenzform statt, was allen Projektbeteiligten große Freude bereitete. Austragungsort des Finales war der Spiegelsaal der Andrássy Universität Budapest. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der international renommierten Schauspielerin Dorka Gryllus.

Über das Projekt
Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (https://www.jugend-debattiert.eu) ist ein Debattierwettbewerb für Schüler*innen, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Er trägt dazu bei, dass junge Menschen ihre Ansichten und Standpunkte in der Fremdsprache Deutsch kenntnisreich und überzeugend vertreten können. Das Projekt stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Debattiert wird zu Themen aus den Bereichen Schule, Grund- und Menschenrechte oder Europa. Im Wettbewerbsjahr 2022 nehmen Deutschlernende aus Schulen in Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn am Wettbewerb teil.

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