default @deEin Franke lernt Polka - mein Blick auf die Ungarndeutschen

Ein Franke lernt Polka – mein Blick auf die Ungarndeutschen

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Über den Film von Udo Pörschke

Den Bamberger Udo Pörschke verschlägt es für einige Jahre in den Süden Ungarns, in die sogenannte „Schwäbische Türkei“. Dort trifft er auf die Nachkommen von deutschen Auswanderern, deren Vorfahren zu seiner Überraschung zum großen Teil aus Franken und Hessen kamen. Auch heute noch erhalten sie ihre alten „deutschen“ Traditionen, Bräuche und Dialekte, welche teilweise in Deutschland schon verlorengegangen sind.

Pörschke findet Freunde unter den Ungarndeutschen, lernt immer mehr über ihre Geschichte und findet am Fuße des Mecsek-Gebirges eine zweite Heimat. Der Franke entscheidet, das Erlebte für zukünftige Generationen festzuhalten und begibt sich gemeinsam mit einer ungarndeutschen Freundin auf Spurensuche durch das Land. Er interviewt einen Politiker im Parlament, besucht eine Probe des letzten verbliebenen deutschsprachigen Theaters, diskutiert mit Abiturienten einer ungarndeutschen Nationalitätenschule über die Perspektiven ihrer Volksgruppe, kickt mit einem Fußballer der Deutschen Minderheiten Mannschaft, besucht ein Opfer der Vertreibung nach dem Krieg und spricht mit Freunden über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten die Sprache und Bräuche an die nächste Generation weiterzugeben.

Udo Pörschke zeichnet das Bild einer in Ungarn gut integrierten deutschen Minderheiten mit ihrer bewegten Geschichte und stellt die Frage nach deren Zukunft.

Wo und wann kann man den Film sehen?

  • 29. Oktober, 16.00 Uhr – Haus der Vereine, Nadasch (Rákóczi Str. 68.)
  • 30. Oktober, 18.00 Uhr – Uránia Kino, Fünfkirchen (Hungária Str. 19.) – Der Eintritt ist frei, aber an vorherige Anmeldung gebunden
  • 2. November, 16.00 Uhr – Deutsches Haus, Gereschlak (Hunyadi Str. 56.)
  • 3. November, 17.00 Uhr – Kulturhaus, Bonnhard (Széchenyi Platz 2.)
  • 4. November, 16.00 Uhr – Deutsches Haus, Badaseck (Kossuth Str. 3.)
  • 5. November, 16.00 Uhr – Kulturhaus, Schaumar (Templom Platz 25.)
  • 6. November, 17.00 Uhr – Kulturhaus, Tarian (Rákóczi Str. 39.)
  • 7. November, 16.00 Uhr – Kultrurhaus/Bibliothek, Ujfluch (Vasút Str. 24.)
  • 9. November, 18.00 Uhr – Otto-Heinek-Haus, Seksard (Hrabovszky Str. 10.)
  • 10. November, 17.00 Uhr – Grundschule, Hajosch (Jókai Str. 4.)

Quelle: Ilona Köhler-Koch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.