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Bilder der Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft bewahren

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Der ungarndeutsche Fotowettbewerb Blickpunkt 2023 ging zu Ende

Bereits zum fünfzehnten Mal sind Hobby- und Profifotografen dem Aufruf des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) gefolgt, und haben uns sowie dem Publikum ihre Sicht auf die Ungarndeutschen präsentiert. Heuer wurden die Fest- und Alltage der deutschen Nationalität in Ungarn durch insgesamt 192 Fotos, Archivbilder und Postkarten lebendig.

Dr. Judit Klein, Leiterin der Abteilung Information und Bibliothek am Goethe-Institut Ungarn, hatte nach der Jurybesprechung, an der die in die Endrunde gekommenen Werke bewertet wurden, einen positiven Eindruck und sagte, sie finde Blickpunkt toll, da solche Aktionen die Leute dazu bewegen, sich zum Beispiel mit der Vergangenheit oder eben der Geschichte der eigenen Familie auseinanderzusetzen.

Bildender Künstler Ákos Matzon, der vor anderthalb Jahrzehnten bei den ersten Blickpunkt-Wettbewerben als Juror schon mit dabei war, meinte, dass obwohl den heutigen Teilnehmern breitere technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, habe er die gleichen Trends und Themen und wenig Kreativität beobachtet.

Im Interview nach der Jurybesprechung hob Ibolya Hock-Englender, die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, jene Archivbilder hervor, die eine Situation darstellen, die man als Schnitt aus dem Leben der Vorfahren nehmen kann, also die nicht gestellten Aufnahmen, da solche eher seltener zu finden sind. Die LdU-Chefin sagte auch, dass sie solche Fotos gut finde, die Elemente aus den früheren Zeiten, aber eine Aussage für unsere Gegenwart haben, wie zum Beispiel die TrachtTag-Fotos.

Blickpunkt ist mehr als ein Wettbewerb, er ist auch ein Archiv, das die eingesandten Werke für die Zukunft bewahrt, auf der Webseite www.blickpunkt.hu können nämlich die Fotos der Vorjahre bewundert werden bzw. aus den Bildern der Endrunde wird jedes Jahr eine Wanderausstellung zusammengestellt, die dann jahrelang das Land bereist. Falls Sie diese oder eine der früheren Zusammenstellungen in ihrer Ortschaft sehen möchten, nehmen Sie den Kontakt zum Zentrum-Büro auf (+36-1-373-0933, info@zentrum.hu).

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für die Unterstützung, aber in erster Linie bei den Teilnehmern, die ihre Bilder ins Rennen geschickt haben, und allen, die diese mit ihren Punkten bewertet haben, sowie der Jury für ihre Arbeit, dann ohne sie hätte der ungarndeutsche Online-Fotowettbewerb nicht zustande kommen können.

Selbstverständlich erscheint auch dieses Jahr ein Wandkalender mit 12 Fotos und 2 Postkarten sowie ein Tischkalender für die 53 Wochen des kommenden Jahres, diesbezüglich kontaktieren Sie das Zentrum-Büro.

Das Zentrum-Team

Die Online-Preisverleihung

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Blickpunkt 2023 – Die Preisträger >>>

Blickpunkt 2023 – Die Finalisten >>>

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Förderer: Deutsche Botschaft Budapest Ministerpräsidentenamt, Fondsverwalter Gábor Bethlen (NKUL-KP-1-2023/3-000367) Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Zeitschrift Barátság Neue Zeitung Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler MTVA: Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag.

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

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Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

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Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

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