NachrichtenBlickpunkt 2023 – Die Preisträger

Blickpunkt 2023 – Die Preisträger

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Zum fünfzehnten Mal ging Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder zu Ende. Insgesamt 192 Fotos, Archivbilder und Postkarten sind diesmal eingetroffen. Es wurden drei Hauptpreise und sechs Sonderpreise vergeben. Die Preisverleihung fand auch heuer online statt, die Sendung können Sie hier ansehen:

Die Preisträger

Hauptpreis – Kategorie Foto:

Deutsche Selbstverwaltung Herend: Was Hände alles verraten
So vieles verbindet das Ehepaar aus Herend, unter anderem die Weitergabe der Traditionen an die Nachkommen. Das Foto wurde von Orsolya Leincz-Pálinkás im Auftrag der DSV gemacht.

Hauptpreis – Kategorie Archivbild:

Mária Pusztavámi: Was ist los mein Kleines?
Das Bild wurde in Pußtawam/Pusztavám gemacht, der 1953 geborene Junge ist darauf etwa zwei Jahre alt. Als das Foto entstand, aß er gerade, aber das Essen fiel von seiner Gabel und er fing zu weinen an. Seine Mutter war beim Schweinefüttern, aber sie ging zu ihm. Sie starb kurz darauf, es ist wahrscheinlich das letzte gemeinsame Foto von den beiden.

Hauptpreis – Kategorie Postkarte:

Csilla Fejes: TrachtTag in Hartau/Harta im Frühjahr 2023

Sonderpreis des Zentrums:

Deutsche Nationalitätentanzgruppe Schemling:
Braut und Bräutigam bei der Bauernhochzeit 2023 in Schemling/Vértessomló

Sonderpreis der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen:

Krisztina Gommermann: Kleine Bräute, großes Erbe
Eine Collage aus den Fotos von der Erstkommunion meiner Oma und meiner Tochter. Die visuelle Ähnlichkeit ist verblüffend: Ein oberflächlicher Betrachter merkt vielleicht gar nicht, dass zwischen den beiden Bildern fast 90 Jahre vergangen sind. Zwei Generationen (meine Mutter und ich) hatten nicht die Gelegenheit, die Erstkommunion in Tracht zu empfangen. Jetzt wurde die Tradition neu belebt und die Vergangenheit wurde lebendig: Viertklässler/innen des Valeria-Koch-Bildungszentrums empfingen im Dom zu Fünfkirchen/Pécs die Erstkommunion auf Deutsch.

Sonderpreis der Neuen Zeitung:

Mónika Ketterer-Bauer: Schwäbische Hochzeit in Harast/Dunaharaszti, 1959
In der Mitte ist mein Großvater, Lőrinc Bauer, der Steinmetz war. In seinen Armen hält er sein Enkelkind.

Sonderpreis des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler:

Ferenc Szabó: Bei der Arbeit
Das Flachrelief des berühmten Malers Simon Hantai (Handl), der aus einer schwäbischen Familie aus Wiehall/Bia stammt, ist in Arbeit.

Sonderpreise der Zeitschrift Barátság:

Károly Molnár: Heimwärts
Das Foto wurde in der Bauxitgrube von Gant/Gánt gemacht.

Anna Jilg-Keresztúri: Geschwister und Traditionsbewahrung

Blickpunkt 2023 – Die Finalisten >>>

Bilder der Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft bewahren (Bericht) >>>

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Die Geldpreise von je 150 Euro, die mit den Hauptpreisen verbunden sind, wurden durch die Deutsche Botschaft Budapest gefördert.

Förderer: Deutsche Botschaft Budapest Ministerpräsidentenamt, Fondsverwalter Gábor Bethlen (NKUL-KP-1-2023/3-000367) Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Zeitschrift Barátság Neue Zeitung Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler MTVA: Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.