HauptnachrichtBlaufärbermeister Johann Sárdi mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Blaufärbermeister Johann Sárdi mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Als Anerkennung für sein beispielhaftes Lebenswerk, sowie seine die ungarische Volkskunst einzigartig bereichernde kunstschaffende Tätigkeit verlieh Staatspräsident János Áder auf die Empfehlung vom Ministerpräsidenten Viktor Orbán dem Blaufärbermeister Johann Sárdi das Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens, das Zsolt Semjén, stellvertretender Ministerpräsident im Gobelin-Saal des Parlaments übergab.

20151019_ (5)

Johann Sárdi ist 1920 in Mohatsch/Mohács geboren. Das Blaufärbergewerbe erlernte er zwischen 1933-36 in der Werkstatt von Rezső Auth. Danach wurde ihm die Schön- und Garnfärberei bzw. die chemische Reinigung in Neupest/Újpest in der Werkstatt von József Nagy beigebracht. Nach dem Krieg kehrte er in Rezső Auths Werkstatt zurück.

1946 legte er die Meisterprüfung ab und 1947 öffnete er seine eigene Werkstatt in Großnaarad/Nagynyárád, wo er als Handwerker arbeitete. Seine Mustersammlung erweiterte er mit Bildstöcken von verstorbenen Meistern, aber er machte auch selber dem Marktbedarf entsprechende Muster. Johann Sárdi ließ seine Waren beim Volkskunstrat regelmäßig jurieren. Mit seinen Werken nahm er an Ausstellungen und Märkten teil.

20151019_ (24)

1983 hatte er eine eigene Ausstellung in Poppa/Pápa. Er nahm an Ausschreibungen teil, wo seine Arbeit mit verschiedenen Preisen geehrt wurde. Seine Werkstatt wurde jährlich von mehreren tausend Menschen aufgesucht, die Besucher kamen nicht nur aus Ungarn, sondern auch aus verschiedenen Ländern Europas und auch vom Übersee.

Blaufärbermeister Johann Sárdi ist Besitzer zahlreicher Auszeichnungen. 1988 erhielt er den Preis Meister der Volkskunst für sein meisterliches Wissen. Als Anerkennung seiner unvergleichbaren Arbeit wurde ihm die Ehrenbürgerschaft von Großnaarad zugesprochen, und um seine Werke vorzustellen wird von Jahr zu Jahr ein Festival veranstaltet.

(Ministerpräsidentenkanzlei/Miniszterelnökség)

Große ungarndeutsche Festivals – wo Tradition auf Gemeinschaft trifft

Neue Folge des Podcasts der LdU ist online.

Zwischen Werzwisch und Kreidepussn

Mariä Himmelfahrt als lebendige Erinnerungskultur der Ungarndeutschen - Im Rahmen des Projekts „Rund um das Jahr, rund um das Land” besuchte eine Gruppe aus Schambek Bonnhard.

Drei Länder, ein Ziel

Ez a hír csak egy nyelven érhető el. Kérjük váltson nyelvet.

„Entschuldigung: Warum muss man die Identität suchen?“

In Erinnerung an Georg Krix.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.

Juhász Péter – Juhász Péterné Ballai Etelka Julianna: Emlékezzünk… Hajdúszoboszló a II. világháborúban

Diese mehr als 100-seitige Veröffentlichung ist nicht nur aus wissenschaftlicher und ortsgeschichtlicher, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht von herausragender Relevanz.