SchnellnachrichtenTanzcamp des Vereins Junger Haraster Schwaben in Litowr

Tanzcamp des Vereins Junger Haraster Schwaben in Litowr

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Anfang August nahm eine Gruppe von Haraster Jugendlichen (Mitglieder des Vereins Junger Haraster Schwaben), unter ihnen auch ich, an einem spannenden Tanzlager in Litowr/Liptód teil.

118355885_1189701721398918_4910044583571647690_o

Andreas Zwick, Josef Kindlinger, Mira Gölcz und Norbert Sax halfen uns beim Erlernen von Tänzen und Liedern bzw. erzählten viel Wissenswertes über die Musikgeschichte, Volkskunde und Geschichte der Ungarndeutschen, aber vor allem waren sie für die Organisierung und Abwicklung der Programme verantwortlich. Sie sorgten für unsere Unterkunft im Gästehaus „Jómadár”, wo die Verpflegung traditionell und einwandfrei war.

118499614_1189702388065518_7504999041618220583_o

Im Mittelpunkt der Programme standen natürlich die Tanzproben. Wir hatten jeden Tag zwei Tanzproben, eine am Vormittag, eine am Nachmittag, die insgesamt 6 bis 7 Stunden dauerten. Dabei erlernten wir Lieder und erwarben auch Kenntnisse über ihren geschichtlichen Hintergrund. Beim Einstudieren der Zigeunerpolka herrschte eine ausgezeichnete Stimmung, obwohl der Erwerb der neuen Tanzschritte anfangs eine große Herausforderung beutete. Bis Ende des Camps stellten wir eine neue Choreografie mit dem Titel „Aus alter Zeit” fertig.

118360229_1189700304732393_3466946274538576292_n

Nach den Proben langweilten wir uns auch nicht, da uns viele faszinierende Programme wie Bogenschießen, Geschicklichkeitswettbewerbe oder Playback-Singen erwarteten. Wir probierten sogar echte schwäbische Kuchenrezepte aus, veranstalteten einen schwäbischen Tanzabend und aßen in Bawaz/Babarc ein typisches ungarndeutsches Abendessen mit Schweinebraten, Sauerkraut und Dampfknödeln.

118184949_1189701971398893_2770911993384642239_o

Wir lernten auch das Handwerk des Lebkuchenbäckers und Kerzengießers kennen sowie besuchten die Dörfer Nadasch/Mecseknádasd und Ohfala/Ófalu.

Als Abschiedsgeschenk erhielten wir T-Shirts mit dem Logo des Tanzlagers. Diese sieben Tage trugen zum Verstärken der Zusammengehörigkeit unserer Gemeinschaft bei.

Für die Förderung des Camps bedanken wir uns bei dem Fondsverwalter Gábor Bethlen und bei der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

Andor Simon

Fotogalerie >>>

Große ungarndeutsche Festivals – wo Tradition auf Gemeinschaft trifft

Neue Folge des Podcasts der LdU ist online.

Zwischen Werzwisch und Kreidepussn

Mariä Himmelfahrt als lebendige Erinnerungskultur der Ungarndeutschen - Im Rahmen des Projekts „Rund um das Jahr, rund um das Land” besuchte eine Gruppe aus Schambek Bonnhard.

Drei Länder, ein Ziel

Ez a hír csak egy nyelven érhető el. Kérjük váltson nyelvet.

„Entschuldigung: Warum muss man die Identität suchen?“

In Erinnerung an Georg Krix.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.

Juhász Péter – Juhász Péterné Ballai Etelka Julianna: Emlékezzünk… Hajdúszoboszló a II. világháborúban

Diese mehr als 100-seitige Veröffentlichung ist nicht nur aus wissenschaftlicher und ortsgeschichtlicher, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht von herausragender Relevanz.