Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite
Die Blaskapelle aus Sammet feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Dies bietet schon einen Anlass, auf die Ereignisse der vergangenen zwei Jahrzehnte zurückzublicken. Es ist aber schwierig, uns an jede Probe und jeden Auftritt zu erinnern, doch unsere Arbeit war stets geprägt vom Anspruch auf kontinuierliche Weiterentwicklung, von der Pflege und Popularisierung der traditionellen böhmisch-mährischen, deutschen sowie der ungarndeutschen Blasmusik und nicht zuletzt von der Suche nach neuen und eigenen Wegen. Der Auftritt im Budapester Kongresszentrum bei der Festgala der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, die Komitatsschwabenbälle, die Aufnahme unserer DVD sowie das Treffen der Banater Schwaben in Temeswar zählen wohl zu den unvergesslichsten unserer zahlreichen Veranstaltungen.
Alle drei Jahre lassen wir unsere Leistung auch von einer Fachjury bewerten. Zuletzt erhielten wir Ende April dieses Jahres bei der vom Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen veranstalteten Qualifikationsveranstaltung in Wetschesch erneut die Qualifikation Gold. Der Leiter der Kapellensektion des Landesrates und Juryvorsitzender Sándor Kaszás sowie seine Kollegen gaben den Teilnehmern Hinweise zur authentischen Aufführungsweise der traditionellen ungarndeutschen Blasmusik – zum Tempo, Klang, Auftreten und zur Art des „schwäbischen“ Musizierens. Mit unserem ausgewählten Programm wollten wir die Tänze unserer Volksgruppe präsentieren. So erklangen Mein Heimatland Marsch, die Pflichtkomposition Langweile Mazurka, die traditionelle Inselbaum Polka, sowie der aus dem Nachlass der Zsombók-Kapelle aus Bánhida gesammelte Donauschwäbischer Ländler und die Schnellpolka Durch die Luft. Auch die anderen hervorragenden Kapellen setzten mit ihrem Spiel Maßstäbe und gaben uns wertvolle Orientierung.
Unsere Aufgaben in diesem Jahr sind vielfältig. Das erste herausragende Ereignis für uns war die Mitwirkung beim Komitatsschwabenball. Der bereits erwähnten Qualifikationsveranstaltung folgen die routinemäßigen Sommeraufgaben: Dorffeste und Festivals, anschließend haben wir das Musikfest im Herbst in Sammet, die Moorer Weintage sowie die musikalische Mitgestaltung des Festgottesdienstes bei der Amtseinführung des neuen reformierten Pfarrers vor uns.
Im November planen wir auch noch ein Festkonzert, um das 20-jährige Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.
László Varju
Foto: Zsatusz Photo

