SchnellnachrichtenReges Interesse an der VUK-Jugendleiterbildung in Waschludt

Reges Interesse an der VUK-Jugendleiterbildung in Waschludt

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In den letzten Tagen der Frühlingsferien verbrachten 23 Jugendliche ihre Zeit gemeinsam. Die Jugendleiterbildung des Vereins für Ungarndeutsche Kinder (VUK) fand diesmal in Waschludt/Városlőd statt, wo wir den Nachwuchs gezielt auf die Sommercamps vorbereitet haben.

Nach der Ankunft stand das Kennenlernen im Vordergrund, da diesmal sehr viele neue Gesichter mit dabei waren. Die Kennenlernspiele dienten nicht nur dazu, sich die Namen zu merken, sondern können zukünftig auch von den Jugendleitern selbst bei verschiedenen Programmen eingesetzt werden. Im Laufe des Abends wurde der Verein vorgestellt, damit jeder über seine Besonderheiten erfahren konnte. Zum Abschluss des Tages spielten wir gemeinsam, unterhielten uns und verbrachten den Rest des Abends mit dem bereits traditionellen Werwolf-Rollenspiel.

Kennenlernspiel

Am Freitag haben wir zunächst die Aufgaben und die Rolle eines Jugendleiters thematisiert, und da wir wissen, dass die beste Lernform darin besteht, aus Erfahrungen zu lernen, erzählten die bereits Erfahrenen von ihren erlebten, erwähnenswerten und eventuell lustigen Situationen.

Teamarbeit ist in einem solchen Aufgabenbereich unverzichtbar, daher haben wir uns auch damit befasst, welche Rollen innerhalb einer Gruppe auftreten können und wie man mit diesen umgeht oder wie man die Zusammenarbeit anregt.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Ausflug nach Herend, um uns bereits auf das große Sommercamp vorzubereiten, denn wir haben schon Ideen, wie wir für die Kinder eine Stadtrallye zusammenstellen können, die interessanter ist, als alle bisherige. Wir besichtigten die örtliche Porzellanmanufaktur und gewannen mit großer Neugier einen Einblick in den Herstellungsprozess von Porzellan.

Ungarndeutsche Organisationen im Fokus

Im Laufe des Abends lernten wir in Gruppenarbeit weitere ungarndeutsche Institutionen kennen, die mit dem Verein in Verbindung stehen und einen Bezug zu den Ungarndeutschen haben.

Vor dem gemeinsamen Spielen wurden auch die Programme für 2026 bekanntgegeben, damit jeder mit diesen planen und an den für sie/ihn interessanten Veranstaltungen teilnehmen kann.

Auch am letzten Tag haben wir uns nicht gelangweilt. Eine vertrauensvolle Beziehung ist auch zwischen den Betreuern und den Kindern unerlässlich. Mit Hilfe von Vertrauensspielen haben wir geübt, wie man diesen Kontakt noch besser aufbauen und spielerisch gestalten kann.

Es ist wichtig zu wissen, welche Planungsprozesse vor und nach dem Ablauf des Camps gibt. Wir hielten es für unerlässlich, dass jeder einen kleinen Einblick diesbezüglich erhält, daher planten wir in kleineren Gruppen gemeinsam eine einwöchige Zeitspanne mit verschiedenen Themen und Mottos.

Zum Abschluss bewerteten wir die gemeinsam verbrachten Tage. Durch das abwechslungsreiche Programm, um viel neues Wissen, mit unzähligen neuen Bekanntschaften bereichert und natürlich ein wenig müde, kehrten alle am Samstagnachmittag nach Hause zurück.

Wir danken dem Bundesministerium des Innern (BMI) für die Förderung und freuen uns schon sehr auf das nächste Mal!

Klarissza Kapitány
VUK-Jugendreferentin

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