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Dramenwettbewerb

Die Deutsche Bühne Ungarn schreibt anläßlich ihres 25. Jubiläums einen Wettbewerb für dramatische Texte aus, welche die Geschichte der Ungarndeutschen bearbeiten. Wir erwarten Werke, die die wichtigsten Ereignisse der Geschichte der Ungarndeutschen zeigen und als Basis einer abendfüllenden Revuevorstellung dienen können.

Mit Blick auf die Verwirklichung ist es wichtig, dass der Text mit höchstens 8-10 Schauspielern auf die Bühne gebracht werden kann.

Unser Ziel: Sowohl die älteren Generationen der Ungarndeutschen, die ihre Traditionen noch bewahren (oder sich noch erinnern), als auch die jüngeren Generationen, welche die Traditionen nicht mehr kennen, anzusprechen, im Rahmen einer musikalischen Vorstellung die Geschichte der Ungarndeutschen zusammenzufassen.

Teilnahmebedingungen:

– Das dramatische Werk kann sowohl in deutscher als auch in ungarischer Sprache eingereicht werden

– Der Wettbewerb läuft anonym, mit Kennwort

– Jede Person ist berechtigt, eine Bewerbung einzureichen

– Die Bewerbungen erwarten wir in geschlossenen Umschlägen per Post, in drei Exemplaren. Im großen Umschlag soll ein kleiner, ebenfalls geschlossener Umschlag mit Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Kandidaten sein. Auf dem kleinen Umschlag und jedem Exemplar des Textes soll ein frei ausgewähltes Kennwort vermerkt sein. Bewerbungen, die nicht anonym sind, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Bitte keine Originale senden, da die Texte nicht zurückgeschickt werden.

Einsendeschluß: 31. Januar 2009

– Die Bewerbungen werden vom künstlerischen Rat der Deutschen Bühne Ungarn bewertet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

– Versicherung: Der Teilnehmer versichert mit der Einsendung seiner Bewerbung, dass er mit den Teilnahmebedingungen einverstanden ist, dass er der alleinige Urheber des eingereichten Textes ist, dass er über diesen und die daran bestehenden Nutzungsrechte frei verfügen kann un dass der zum Wettbewerb eingereichte Text frei von Rechten Dritter ist. Der Teilnehmer erklärt. dass er den Text zur Aufführung durch die Deutsche Bühne freigibt. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.

Preis: Der Gewinner wird mit einem Honorar von 250.000 HUF (ca. 1.000 Euro) und mit einer Aufführung in der Deutschen Bühne Ungarn im Frühjahr 2009 belohnt.

Deutsche Bühne Ungarn
H-7100 Szeksárd, Garay tér 4.
Ungarn

Links:

Webseite der Deutschen Bühne Ungarn

„KISÖK” Cup

Melden Sie Ihr Team für das „KISÖK” Cup, für das Treffen der in Ungarn tätigen Landesselbstverwaltungen der Minderheiten in den Bereichen Kultur, Gastronomie und Sport an. Der Wettbewerb wird von der Nyírsuli Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert. Schirmherr der Veranstaltung ist Kanzleiminister Péter Kiss. „KISÖK” findet am 19. Juli 2008 in Nyíregyháza statt.

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Anmeldeschluss ist der 9. JULI 2008

1. Ziel der Veranstaltung:

– Den Teilnehmern eine Sportmöglichkeit anzubieten.

– Sportliche Wettkämpfe durchzuführen.

– Eine Möglichkeit schaffen, damit sich die Mitglieder der Selbstverwaltungen einander, bzw. alle Interessenten die Kultur, Tradition anderer Minderheiten kennen lernen können.

2. Veranstalter: Nyírsuli Gemeinnützige Gesellschaft Nyíregyháza, Minderheitenselbstverwaltungen in Nyíregyháza (7): polnische, roma, rusin, slowakisch, deutsche, armenisch, ukrainisch.

3. Schirmherr der Veranstaltung: Kanzleiminister Péter Kiss

4. Hauptsponsor: Amt des Ministerpräsidenten

5. Schirmherren: Lászlóné Csabai, Bürgermeisterin der Stadt Nyíregyháza und István Tukacs, Parlamentsabgeordneter

6. Veranstaltungsort: Nyíregyháza, Stadtstadion, Sóstói u. 24

7. Termin: 19. Juli 2008

8. Teilnehmer: die angemeldeten Mannschaften der 13 Landesselbstverwaltungen der Minderheiten – maximal 60.

Am Wettbewerb können nur die Personen teilnehmen, die eine von der jeweiligen Landesselbstverwaltung ausgestellten Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einer Minderheit vorlegen.

9. Anmeldung ist kostenlos.

10. Anmeldefrist: 9. Juli 2008

Für weitere Informationen laden Sie bitte die Ausschreibung, bzw. die Punktetabelle (Muster) herunter. Die Dokumente sind in Ungarisch vorhanden.

Messe und Konzert des Kieler Knabenchors

Der Kieler Knabenchor wurde 1968 von Guntram Altnöder gegründet und wird heute von seinem Nachfolger Hans-Christian Henkel geleitet. Der Konzertchor, bestehend aus Knaben- und Männerstimmen, umfasst 50-60 Sänger, die zwei- bis dreimal pro Woche zur Probe in das eigene Probenzentrum des Chores.

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Eine feste Wirkungsstätte für seine Konzerte fand der Chor schon 1975 in der Kieler Hauptkirche St. Nikolai, in der er auch mehrere Male im Jahr zur musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste beiträgt.

Am 12. Juli 2008 tritt der Chor in Budapest in der Kirche Ferenc Sebei auf (Fő utca 43., 1011 Budapest).

19 Uhr: Messe
20 Uhr: Konzert

Der Eintritt ist frei, um Kollekte wird gebeten.

Der Kieler Knabenchor

Konzertreisen führten den Chor durch Deutschland, in viele europäische Länder, nach Israel, in die ehemalige Sowjetunion und nach Amerika. 2005 war der Kieler Knabenchor auf Konzertreise in Estland, 2006 bereiste der Chor Schottland. Im Jahr 2007 nahm der Chor am Sängerfest „Laulupidu“ in Tallinn (Estland) gemeinsam mit 30.000 anderen Jugendlichen teil. In diesem Jahr feiert der Chor sein 40 jähriges Bestehen mit seiner Konzertreise nach Bratislava, Budapest und Wien und einem großen Konzert mit Bach-Kantaten im Herbst. Seit 2001 trägt die Ministerin für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein, Frau Ute Erdsiek-Rave, die Schirmherrschaft für den Chor.

Der Chorleiter Hans-Christian Henkel wurde 1968 in Lübeck geboren und durchlief dort alle Stationen seiner musikalischen Ausbildung. Nachdem er schon während seiner Schulzeit Mitglied der Lübecker Knaben-Kantorei an St. Marien war und folglich die Tradition des geistlichen Chorgesanges kennen gelernt hatte, studierte er an der Musikhochschule Lübeck Schulmusik und Musikerziehung mit dem Hauptfach Violoncello. Neben dem Chorgesang widmete er sich ausgiebig dem Ensemblegesang und besuchte verschiedene Sommerkurse, u.a. bei den „King’s Singers”. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung wurde er von Guntram Altnöder als Nachfolger ausgewählt und siedelte nach Kiel um. Dort unterrichtet er seit 1998 am Ernst-Barlach-Gymnasium und übernahm im gleichen Jahr die Leitung des Kieler Knabenchores.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Websteite des Kieler Knabenchors.

Links:

Kieler Knabenchor

Schwäbischer Abend auf der Donau

Das Schiff namens Rákóczi verliess pünktlich um 8 Uhr den Hafen am Vigadó Platz in Budapest. Die ca. 100 Gäste nahmen ihre Plätze an den schön gedeckten Tischen ein, manche eilten gleich aufs Deck und löschten mit einem kühlen Bier ihren Durst während sie den Anblick der Hauptstadt von der Donau aus bewunderten.

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Es war ein heisser Abend, die Sonne beleuchtete die Gebäude wie ein Scheinwerfer und auch das Wasser glitzerte, als ob kleine Diamanten an der Oberfläche schwimmen würden. Im Restaurant spielten die Schorokscharer Lustigen Musikanten, die eine ausgezeichnete Atmosphäre für einen schwäbischen Abend schufen.

„Wir sind sehr froh, dass wir diese Idee für eine gastronomische Donauschifffahrt umsetzen konnten”, erklärte Bankettmanager des MAHART PassNave Attila Sallay, „Die Programmreihe Gastronomie der Nationen auf der Donau begann in Mai mit den Spezialitäten der serbischen Küche und heute am 27. Juni sind endlich die Deutschen an der Reihe.”

Krautsalat mit Apfel, Schinkenteller, Käse und Schaumarer Hausbrot als Vorspeise, anschliessend Flädlesuppe, schwäbische Leberklöße, Spätzle, Schweinshaxe, Sauerkraut, Rindfleisch mit Meerrettich und Salzkartoffeln und als Dessert Apfelkuchen, Nonnenpfürzle und Dampfnudeln mit Pflaumen wurden den Feinschmeckern angeboten. Nicht nur der Anblick der Speisen, sondern auch ihr Geschmack war köstlich.

Das Schiff fuhr donauaufwärts, und da es ruhigen Schiffsverkehr gab, war auch József Gubányi für ein kurzes Gespräch bereit. Er arbeitet seit über 40 Jahren beim ungarischen Schifffahrtsgesellschaft und gibt seit 1985 auf dem Rákóczi Schiff als Kapitän seine Kommandos. „Das Schiff wurde 1963 gebaut und oft fuhr es die Route Budapest Passau”, erklärt der Kapitän, „Seitdem es umgebaut wurde, damit es auch in der Winterzeit betriebsfähig ist, haben 400 Passagiere im Restaurant und auf den Decks Platz, davor betrug diese Zahl 650.”

Von der Donau aus sieht alles anders aus, da muss dem Kapitän und auch dem Bankettmanager Recht gegeben werden. Auf der Donau zu arbeiten sei eine Lebensform, die man nur ungern aufgeben würde, sagen sie beide. Was beim Anblick des Ufers, der imposanten Gebäude, der Brücken, der Marghareteninsel leicht zu glauben ist. Jede Jahreszeit bringt neue Schönheiten zum Vorschein und auch der Fluss soll an keinem Tag derselbe sein. Als das Schiff weit über der Árpád Brücke wendet, gehen überall an dem Ufer die Lichter an und Budapest zeigt sich von seiner wunderschönsten Seite. Während dessen marschieren Tänzer auf, denn Tanzlehrer und Koreograph Nikolaus Manninger brachte drei Paare vom Schorokscharer Deutschen Nationalitätentanzverein mit, die ungarndeutsche Tänze vorführten.

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Die Zuschauer liessen sich durch die flotten Takten, die hübschen Trachten und nicht zuletzt durch das Lächeln der Tänzer so mitreissen, das sie sogar zu einer kleinen Tanzstunde bereit waren und Herr Manninger brachte ihnen mit Freude Grundschritte der verschiedenen Tänze bei. „Wir sind mit der Familie aus Kecskemét für eine Stadtbesichtigung nach Budapest gereist und der heutige Abend ist ein grosses Erlebnis”, sagte Tamás Horváth im Gespräch.

Wahrlich sorgten die Veranstalter für ein abwechslungsreiches und gastronomisch köstliches Programm, wozu das Abendpanorama der Hauptstadt einen unvergesslichen Rahmen bot. Leider geht aber alles einmal zu Ende. Als das Schiff das Nationaltheater erreichte wendete es und fuhr Richtung Hafen zurück. Doch für eine Fortsetzung wird natürlich gesorgt, denn nach dem griechischen und russischen Programm in August bzw. in September, wird am 24. Oktober ein Bayerischer Abend auf dem Rákóczi Schiff veranstaltet.

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Links:

Webseite von Mahart

Gastgeberfamilien werden gesucht!

Unter Mitwirkung der Youth For Understanding (Jugendliche für das Verständnis) Vereinigung kommen 26 ausländische Studenten nach Ungarn, um die ungarische Kultur und Sprache kennenzulernen. Die Mittelschüler werden bei freiwilligen Gastgeberfamilien wohnen und ungarische Mittelschulen besuchen. Die Vereinigung sucht noch Gastgeber für 8 Gastschüler, sieben von ihnen kommen aus Deutschland, eine(r) aus Estland.

Youth For Understanding ist eine internationale Nonprofit Organisation, die seit 1951 Austauschprogramme für Mittel- und Hochschüler organisiert. Ihre Zielsetzung ist, durch die Unterrichtsprogramme bei den Gastfamilien die Entstehung und Erhaltung der Freundschaft zwischen die Völker bzw. den Respekt der kulturellen Differenzen zu fördern, und die Persönlichkeit der Teilnehmer zu entwickeln.

Jede Familie kann Gastgeber werden, unabhängig davon, ob sie Kinder hat. Wenn die Familie offen für neue Erfahrungen und für eine(n) SchülerIn aus einem anderen Land ist, wenn sie eine(n) Jugendliche(n), der/die vor dem Erwachsenwerden steht, lieben und fördern können, kann diese Familie zu einer erfolgreichen Gastgeberfamilie werden.

Von den Gastgeberfamilien wird erwartet, dass sie Unterkunft und Mahlzeit für die Schüler bieten. Der/die SchülerIn bekommt Taschengeld von Zuhause, das er/sie selbst einteilen muss, und von dem er/sie alle andere Kosten finanziert.

Die ausländischen Schüler kommen Mitte August für das Jahresprogramm nach Ungarn, sie bleiben bis Juni nächsten Jahres.

Der/die SchülerIn beherrscht am Anfang die ungarische Sprache nicht, also können die Gastgeber mit ihm/ihr die Fremdsprache üben, aber es ist besonders wichtig, dass das eigentliche Ziel ist, dass er/sie das Ungarische erlernt. Dabei kann die Familie die meiste Hilfe geben, natürlich aber auch die Schule, da die Schüler ungarische Mittelschulen besuchen. Mit den Schulen nimmt die Vereinigung Kontakt auf. Die YFU, also die Vereinigung unterstützt ganzes Jahr lang die Familie, also falls Probleme mit dem/der SchülerIn auftreten würden, hilft YFU diese zu lösen.

Weitere Informationen:

YFU Hungary
Fiatalok a Megértésért Magyarországi Egyesülete
H-1013 Budapest
Lánchíd u. 13.
Hungary
tel: +36/1/2010 125
fax: +36/1/224 0309
www.yfu.hu
yfu@yfu.hu

Links:

Webseite von Youth For Understanding

Gemeinsame Sitzung der Medienarbeitsgruppe und des Kollegiums für Informatik der Nationalitäten

Die Medienarbeitsgruppe, die neben der Fachstaatssekretariat für Minderheiten- und Nationalpolitik im Amt des Ministerpräsidenten tätig ist, und die sich mit der Auswertung der Mediensituation bzw. der Einhaltung der Rechtsmassnahmen der Minderheiten in den Medien befasst, lud die Mitglieder des Kollegiums für Informatik der Nationalitäten zu einer gemeinsamen Beratung.

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Zu der Sitzung am 26. Juni 2008 wurden auch Vertreter der Fachstaatssekretariat, Betreiber von Internetportalen, Internetradios, bzw. die leitenden Mitarbeiter der Gemeinnützigen Stiftung der nationalen und ethnischen Minderheiten Ungarns eingeladen.

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Die Hauptthemen der Sitzung waren: die neuen Medien, Internet, das Einschalten der Minderheit in die Entwicklungsprogramme im Berich Infokommunikation, Nachrichtenportale der Minderheiten im Internet, Internetradios, rechtliche und finanzielle Regelungen und Digitalisierung.

Mein Praktikum im Zentrum

Im Rahmen meines Studiums „Internationales Informationsmanagement” in Hildesheim absolvierte ich von April bis Ende Juni 2008 ein Praktikum im Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum. Da ich schon öfter in Ungarn war, jedoch meist nur für kurze Zeit, plante ich nun einen längeren Aufenthalt und bei meiner Suche nach einer Praktikumsstelle entschied ich mich für das Zentrum in Budapest.

Durch meine ungarische Verwandtschaft mütterlicherseits habe ich schon immer eine besondere Beziehung zu Ungarn gehabt. Aufgewachsen bin ich jedoch in Deutschland und habe somit die Unterschiede im kulturellen und sprachlichen Bereich in die Wiege gelegt bekommen.

Nach 3 Monaten als Praktikantin im Zentrum blicke ich auf eine spannende und schöne Zeit zurück, die gerade in den letzen Zügen viel zu schnell vorbeiging. Ich begann im April und das stellte sich als hervorragender Anfangszeitpunkt heraus. Zum einen da ich dem noch kalten Wetter in meiner Heimatstadt Hannover entfliehen konnte, zum anderen durfte ich bei einer der interessantesten und sehr erfolgreichen vom Zentrum entwickelten Veranstaltung – dem jährlichen Filmfestival „Abgedreht“ – bei der Organisation mithelfen und die Institution repräsentieren.

Mein Praktikum war besonders abwechslungsreich und ich habe neben administrativen Tätigkeiten auch Einblick in die Arbeit der ungarndeutschen Minderheit im gesellschaftlichen und sozialen Bereich gewonnen.

Interessant fand ich die feinen kulturellen und sprachlichen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der Ungarndeutschen zur deutschen wie auch ungarischen Kultur, für welche ich durch die Arbeit im Zentrum sensibilisiert wurde. Eindrucksvoll war die Vielfalt an Programmen und Veranstaltungen für die Ungarndeutsche Minderheit und auch Jugend, zum Beispiel durch die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher.

Interkulturelle Studien sind ein wichtiger Inhalt meines Studiums. Dieses Praktikum trug dazu bei, diese in der Praxis zu erleben.

Ich bin froh, mich für das Zentrum entschieden zu haben, und möchte die Erfahrung nicht missen. Für mich steht fest, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in Ungarn sein wird. Somit kann ich jedem diese Stadt und ein Praktikum im Zentrum nur weiter empfehlen.

Ich bedanke mich bei allen KollegInnen im Haus der Ungarndeutschen, ganz Besonders bei Zentrum-Direktorin Mónika Ambach, beim Bibliothekar István Mayer und meiner Nachfolgerin Simone Wolf für die wunderbar abwechslungsreiche und schöne Zeit.

Benedikta Grissemann

Klassisches Saison-Abschlusskonzert

In Zusammenarbeit mit der Liszt Ferenc Musikakademie Budapest veranstaltet das Haus der Ungarndeutschen zum Saisonende ein klassisches Konzert, das in der Alten Musikakademie am 22. Juni um 19 Uhr statt findet.

Alte Musikakademie (1064 Budapest, Vörösmarty u. 35)
Sonntag, 22. Juni 2008, 19:00 Uhr

Franz Liszt, Joseph Haydn, Johannes Brahms und viele weitere…. Die Liste bekannter Komponisten, die sowohl zu Ungarn als auch zu deutschsprachigen Ländern einen sehr starken Bezug hatten, ist sehr lang und kann mit zahlreichen zeitgenössischen Künstlern fortgesetzt werden.

Dieser traditionell sehr starke Austausch zwischen ungarisch- und deutschsprachigen Musikern wird von ungarischen und deutschen Studenten, die im jeweils anderen Land oder auch in Österreich Musik studieren oder studiert haben, fortgeführt: Zusammen geben sie ein Konzert mit Werken von Komponisten des ungarisch-deutschen Dialogs. Auf dem Programm stehen hierbei Gustav Mahler, Béla Kovács, Jenő Takács, Antal Doráti, Péter Eötvös, Zoltán Gárdonyi, Joseph Haydn sowie Johannes Brahms.

Programm:

Béla Kovács: Hommage a Béla Bartók
Jenő Takács: Sonata Capricciosa op.81
Antal Doráti: Duo Concertante
Mahler Gustav: A-moll Klavierquartett (1876)
——-
Joseph Haydn Sonate in D-dur (Hob. XVI/42., Prinzessin Maria Esterházy gewidmet)
Péter Eötvös: Dervischtanz
Zoltán Gárdonyi: Sonate (1948/51)
Johannes Brahms: Ungarische Tänze: Wo01, Nr 2 (Allegro non assai), 3 (Allegretto), 4 (Poco sostenuto) és 6 (Vivace)

Mitwirkende: Boglárka Pecze (Klarinette), Roland Krem (Tuba), Péter Villányi (Oboe), Bálint Váray (Violine), Sebestyén Ludmány(Cello), Maria Saulich (Klavier), Tamás Kéry (Klavier), Péter Tornyai (Bratsche)

Das HdU lädt alle Liebhaber der klassischen Musik sowie am ungarisch-deutschen Dialog Interessierte herzlichst zu seinem Saisonabschluss-Konzert ein. Der Eintritt ist frei.

Das Konzert wird vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sowie von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert.

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne die ifa-Kulturmanagerin Gabriella Hornung im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per E-Mail: info@hdu.hu

sowie die Kulturreferentin der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Angelika Pfiszterer telefonisch unter (1) 212 9151-147 oder per E-Mail

angeli@ldu.datanet.hu zur Verfügung. Die Veranstaltungen des HdU sind auch einzusehen.

Links:

Webseite vom Haus der Ungarndeutschen

8. Mittel- und Osteuropäisches Journalisten-Seminar in Leipzig

Vom 14. bis 25. September 2008 können sich junge JournalistInnen aus den entsprechenden Ländern ein Bild der Strukturen und Arbeitsweisen von Hörfunk, Fernsehen und Online im dualen Mediensystem machen. Dabei wird ihnen die Medienlandschaft Deutschlands und im Besonderen Mitteldeutschlands vorgestellt. Neben der fachlichen Weiterbildung ist der kulturelle Austausch untereinander besonders förderlich.

Der Veranstalter ist die Sächsische Stiftung für Medienausbildung (SSM), die vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) getragen wird. Sämtliche Kosten für die ausgewählten Personen übernimmt der Veranstalter.

Zur vollständigen Bewerbung gehören ein Foto, eine kurze Begründung für die Teilnahme am Seminar und das ausgefüllte Antwortfax. Da die Seminarsprache Deutsch ist, sollten Sie über gute Deutschkenntnisse verfügen.

Weitere Informationen über die SSM-Seminare der letzten Jahre finden Sie auch im Internet unter www.ssm-seminar.de

Anmeldeschluss ist der 17. August 2008.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an info@s-wok.de
oder per Fax an 0049-341-301 81 82

Franz Erkel Gedenktag

Ein ganz besonderes Ereignis fand letzten Freitag, dem 6. Juni in Budakeszi statt: der Gedenktag des Schöpfers der ungarischen Oper, wie Franz Erkel auch genannt wird.

Sein Lieblingsort – Budakeszi wurde durch ihn und seine Denkmäler zu einem Pilgerort.

Franz Erkel war Komponist 9 bekannter Opern, die den Rossini-Stil mit der ungarischen Volkstanz-Musik vereinen und – sein dauerhaftesten Erfolg – die Melodie der ungarischen Nationalhymne. Er lebte von 1810 -1893 in Budapest.

Die Gedenkfeier mit Rede des Bürgermeisters fand an der Statue von Franz Erkel statt, wo verschiedene Institutionen aus Budakeszi Kränze niederlegten und Erkel gedachten. Schön war vor allem die Tatsache, wie auch der Bürgermeister erwaehnte, Erkel sei noch immer unter uns. Er habe so viel beigetragen dass er immer in unserem Gedächtnis bleiben wird. Die Feier wurde von einem Orchester und einem Frauenchor musikalisch untermalt.

Klara Burghardt: Ahnen – Gedichte

Im Mai 2008 wurde die Audio-Gedicht-CD „Ahnen” von Klara Burghardt (geziert mit deutschen Volksliedern auf Ziehharmonika) vom Budapester Kaltenecker Studio aufgezeichnet.

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Auf der CD erzählen vier Sprecher, die Schauspieler der Deutschen Bühne Ungarns aus Szekszard, Alice Müller, Gergely Kispál, Kata Lotz und Sandor von Szalay 38 Gedichte und eine Geschichte von Klara Burghardt. Auf der Harmonika spielt ihr einstiger Klassenkamerad, Adam Fledrich (Musiklehrer in Pécs/Fünfkirchen).

Der erste Teil der CD wurde im September 2007 mit dem Titel: Kastanienbäume in Prag auf dem Volksgruppensymposium des VLÖ mit Erfolg präsentiert. Auch in der deutschen Sendung von MR4 und in der Fernsehsendung „Unser Bildschirm“ wurde die CD vorgestellt. Auf der neuen CD „Ahnen“ erklingen auch Gedichte aus dem ersten Teil, sie ist die Weiterführung der CD „Kastanienbäume“.

Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr schrieb Klara Burghardt die Geschichten ihres deutschen Heimatdorfes nieder. Seit zehn Jahren schreibt sie auch Gedichte. Ihre Gedichte werden auf Rezitationswettbewerben und Vorlesungen vorgeführt, sie erscheinen regelmäßig in mehreren Zeitschriften in Deutschland, in Österreich und in ungarndeutschen Zeitungen.

„Einfache Fälle einfacher Menschen, mit einfachen Worten zu beschreiben, das charakterisiert ihre Lyrik.” (Georg Krausz)

Die CD kann unter folgender Email-Adresse bestellt werden: klaraburghardt@freemail.hu

Neue Praktikantin beim Zentrum

Simone Wolf absolviert seit dem 1. Juni ein dreimonatiges Praktikum im Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum. Sie kommt aus Stuttgart in Deutschland und studiert im 6. Semester Diplom Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Erwachsenenbildung beschäftigt sich mit lebenslangem Lernen, also jegliche Art von Fort- und Weiterbildung nach dem ersten Bildungsweg.

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„Ich habe mich entschieden mein Pflichtpraktikum in Ungarn zu absolvieren da ich bereits am Weihnachten hier in Budapest war und mich die Stadt auf Anhieb in ihren Bann gezogen hat. Dadurch kam mir die Idee, mein Praktikum hier zu machen. Bereits seit Februar lebe ich hier in Budapest und geniesse den Alltag und das Leben hier. Vor allem jetzt wo die Stadt seit einigen Wochen aus dem Winterschlaf erwacht ist und es blüht und die Menschen aus ihren Häusern zieht kann man hier so viele schöne Plätze entdecken.

Ich freue mich nun sehr darauf, den Bereich der Erwachsenenbildung sowie die Kulturarbeit kennen zu lernen und praktische Erfahrung zu sammeln.

Da ich mich auch privat sehr für Kultur interessiere, bin ich auf das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum gestoßen. Ich war erstaunt dass es hier in Budapest soviel zu dem Thema der ungarndeutschen Minderheiten gibt!

Nun freue ich mich sehr darauf, während meines Praktikums sowohl im Bereich der Erwachsenenbildung zu arbeiten, als auch mehr über die deutsche Minderheit hier in Ungarn zu erfahren und selbst an den Programmen teilzunehmen, bzw. darüber zu berichten. Ausserdem kann ich durch das Praktikum geziehlt meine Ungarischkenntnisse vertiefen. Grundkenntnisse konnte ich bereits durch einen Sprachkurs an der Volkshochschule Stuttgart erwerben.”

Simone Wolf

Abgedreht in Unser Bildschirm

Das Ungarische Fernsehen sendet am 3. Juni eine Reportage über das Ungardeutsche Jugendfilmfest „Abgedreht”.

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Sendung: Unser Bildschirm

MTV, 3. Juni (Dienstag) um 12:55

Wiederholung im M2 am 5. Juni (Donnerstag) um 10:40

Links: www.abgedreht.hu

Ausstellung des VUdAK im HdU

Am Mittwoch, den 28. Mai wird die Gemeinschaftsausstellung des Verbands Ungarndeutschen Autoren und Künstler (VUdAK) im Veranstaltungssaal des Hauses der Ungarndeutschen eröffnet. Kunsthistorikerin Borbála Cseh wird einige Grußworte sagen, Angela Korb und Stefan Valentin sorgen für die musikalische Begleitung.

Der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstlern existiert in der heutigen Form seit 1992, in dem Jahr öffnete sich der Verband Ungarndeutscher Autoren auch für bildende Künstler. VUdAK ist auch im Verlagswesen tätig, er organisiert sämtliche Ausstellungen und Vorlesungen, auch im Ausland. Der Verband hat heute 45 Mitglieder, sein Vorsitzender ist Johann Schuth, die Künstlersektion wird von Ákos Matzon, die literarische von Robert Becker geleitet.

Das Ziel des VUdAK ist die ungarndeutsche Identität zu stärken, und sowohl die traditionelle, als auch die moderne Stilrichtungen zu vertreten. In der Gemeinschaftsausstellung im HdU können auch Werke verschiedenen Stilrichtungen besichtigt werden.

Förderer der Ausstellung sind das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU).

Weitere Informationen:

Gabriella Hornung
ifa-Kulturmanagerin
Haus der Ungarndeutschen
Lendvay u 22.
H-1062 Budapest
Tel.: (+36-1) 269 1081
Fax: (+36-1) 269 1080
E-mail: info@hdu.hu

Links:

Verband ungarndeutscher Autoren und Künstler

Haus der Ungarndeutschen

Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) in Pécs

Fast 180 Vertreter 38 nationaler und ethnischer Minderheitenvolksgruppen aus 27 Länder werden zwischen den 22-24. Mai am 53. Nationalitätenkongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) teilnehmen, der diesmal in Pécs, im Hotel Palatinus stattfinden wird. Das Hauptthema auf dem diesjährigen Kongress von Europas größter Minderheitenorganisation (www.fuen.org) sind die Medien.

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Neben den Vertretern der europäischen Minderheiten werden mehrere illustre Persönlichkeiten der ungarischen und der internationalen Politik an dem Kongress teilnehmen: Dr. Katalin Szili, Vorsitzende des Parlaments, wird den Gästen einen Empfang geben, Csaba Tabajdi, Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der vor kurzem gegründeten „Dialog Gruppe” des EPs wird die Teilnehmer begrüssen, sowie Ferenc Gémesi, für die Nationalpolitik verantwortlicher Staatssekretär des Ministerpräsidentenamts. Auf dem Kongress wird Péter Tasnádi, Bürgermeister von Pécs und Landtagsabgeordneter eine Rede halten.

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Schwerpunkt der Konferenz bildet das Verhältnis zwischen die Minderheiten und die Medien. Die FUEV sieht das Recht zu eigener Medien als grundlegend, aber bei der Realisierung dieses Rechtes kommen viele Probleme vor. Die meisten Minderheiten verfügen über eigene Medien und Publikationen, aber es ist schwer für sie, auch in den Mehrheitsmedien präsent zu sein. Die Mehrheit der Gesellschaft weiss zu wenig über sie, darum werden sie oft als Aussenseiter betrachtet.

Der Kongress – an dem neben zahlreichen Vertretern der Minderheitenmedien auch mehrere Radio- und Fernsehstationen, Zeitschriften aus Deutschland und Österreich teilnehmen – wird das Problem der Verwirklichung des Grundrechtes für Medien ausführlich behandeln. Diesem Ziel dienen die Visiten in den Nationalitätenredaktionen der Regionalstudios des Ungarischen Rundfunks (Magyar Rádió) und des Ungarischen Fernsehens (Magyar Televízió), sowie das vom Waliser Mercator Institut angefertigte Lagebericht, das auf dem Kongress präsentiert wird. Die Vertreter der Minderheiten werden darüber diskutieren, wie die neuen Medien das bessere Kennenlernen und das Akzeptanz der Minderheiten helfen können. Der Kongress wird ein eine gemeinsame Deklaration über die Medienlage der Minderheiten formulieren.

Laut Hans Heinrich Hansen, der deutschen Minderheit in Dänmark angehörenden Vorsitzenden der FUEV ist die Zeit gekommen, dass die Minderheiten sich besser zeigen, da jede siebte europäischer Bürger zu einer Minderheit gehört, und auf unserem Kontinent 60 regionale bzw. Minderheitensprachen gesprochen werden. Die kulturelle Vielfältigkeit und die Mehrsprachigkeit sind solche Werte, auf die auch die Mehrheitsgesellschaften achten müssen, und die auch die Politik fördern muss. Die, die zu einer Minderheit gehören, sind als Europäer geboren worden, da sie die Zielsetzung der EU verwirklichen, dass die europäische Bürger mehrsprachig sein sollen.

Der Vorstand der FUEV hält am Freitag, den 23. Mai 2008 um 10:30 in Pécs, im Bartók Saal der Hotel Palatinus (Király Str. 5.) eine Pressekonferenz, wo die Vertretet der Medien herzlich eingeladen sind!

ABGEDREHT – U35sec Filme in Pécs zu sehen

Mit Freude geben wir bekannt, dass am 22. Mai 2008 um 17 Uhr im Lenau Haus die Filme des Ungarndeutschen Jugendfilmfestes Abgedreht 2008 gezeigt werden. Wer die deutsche Minderheit von einer neuen Seite kennen lernen möchte, soll die Filmvorführung auf keinen Fall versäumen.

Was ist Abgedreht?

Ein Filmwettbewerb für talentierte Mittelschüler. Das Ziel ist, dass die Jugendlichen aus ihrer Sicht in maximal 10 Minuten langen deutschsprachigen Kurzfilmen zeigen wie sie die deutsche Minderheit sehen. In diesem Jahr wurde auch eine neue Kategorie, nämlich U35sec gestartet. Daran können sich Amateur- und Profifilmemacher im Alter zwischen 19 und 35 Jahre mit Werbespots über die Ungarndeutschen teilnehmen.

Abgedreht wird seit 2006 vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum organisiert.

Weitere Informationen über Abgedreht, bzw. über die Filme finden Sie auch im Internet unter Weitere Informationen über Abgedreht, bzw. über die Filme finden Sie auch im Internet.

Weitere Informationen über die Filmvorführung in Pécs:

Lenau Haus
Munkácsy M. u. 8.
7632 Pécs

Tel.: 72/332-515

Mail: lenauhaus@mail.datanet.hu

Links:

Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest

Gedenkmesse

Anlässlich des hundertsten Geburtstags vom Pfarrer J. G. Czurda wird am Sonntag, dem 15. Juni 2008, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mautern a. d. Donau eine Gedenkmesse gefeiert. Die noch lebenden ehemaligen „Schützlinge” Czurdas aus der Diözese St. Pölten laden alle Interessierten zu diesem Gottesdienst ein.

Außer einer Kranzniederlegung des „St. Gerhardwerkes Budapest und Stuttgart” beim Gedenkstein in der Kirche ist kein besonderes zusätzliches Programm vorgesehen, doch könnten sich die „Czurda-Freunde” bei einem gemeinsamen Mittagessen zu einem Erinnerungsaustausch zusammenfinden.

Pfarrer J. G. Czurda ist am 14. Juni 1908 in Perzendorf, Niederösterreich, geboren. Am 1. September 1963 ist er auf der Kronburg nach längerer Krankheit, aber dann doch überraschend, gestorben. Nach dem feierlichen Requiem am 5. September in Mautern wurde der Leichnam des Verstorbenen nach Hausleiten überführt und dort beigesetzt.

Pfarrer Czurda betreute neben seinem sonstigen pastoralen Wirken in Österreich und Ungarn eine große Zahl von Studenten durch das von ihm gegründete „Werk heimatloser Priesterstudenten” und ermöglichte vielen von ihnen den Weg zum Priestertum.

Weiere Informationen können die Interessenten von Mag. Anton Merli bekommen.

Mail: merli@utanet.at

Sehr geehrte mögliche InteressentInnen,

um eine bequeme und günstige Fahrt aus Ungarn zu ermöglichen sollen eine oder mehrere Fahrgemeinschaften gebildet werden. Melden Sie sich bitte, wenn Sie (mit dem Auto) fahren oder mitfahren möchten und ich versuche die Gesuche und Angebote zu koordinieren.

Mit freundlichen Grüßen:

Ákos Bitter

Mail: Akos.Bitter@arcor.de

Landesfinale – Rezitationswettbewerb in Deutsch

Am 9. Mai fand der achte Landesfinale des deutschsprachigen Rezitationswettbewerbs für GrundschülerInnen statt. Der Wettbewerb wird jährlich von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen organisiert. Insgesamt qualifizierten sich 139 Schülerinnen und Schüler aus ganz Ungarn für die Finale und kamen nach Budapest in das Deutsche Nationalitätengymnasium um ihr Können zu zeigen.

Die Schüler wurden in sechs verschiedenen Kategorien bewertet. Die Juroren hatten keine leichte Aufgabe, denn die Teilnehmer waren sehr gut vorbereitet und bewiesen ohne Ausnahme ihr Talent. Die inhaltliche Angemessenheit, die Flüssigkeit der Darbietung und die phonetische und intonatorische Korrektheit waren alle wichtige Kriterien. Viele Schüler nahmen neben der hochdeutschen auch in der Mundart-Kategorie teil.

Am 16. Mai wird die Landesfinale der Gymnasiasten in Pécs stattfinden. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung läuft schon auf Hochtouren.

Stipendium des Komitats Vas für Studenten

Die Deutsche Selbstverwaltung des Komitats Vas entschied sich in seinem Beschluss 15/2008. (20. III.) eine Bewerbung für die Hochschul- und Universitätsstudenten des Komitats auszuschreiben.

Da das Gremium fand, daß die Zahlung des Stipendiums durch die jeweilige Institution problematisch sein könnte, wird sie mit Hilfe der örtlichen Minderheitenselbstverwaltungen – falls es solche nicht gibt, mit Hilfe der Selbstverwaltungen – durchgeführt.

Unser Programmempfehlung an alle, die Filme lieben!

Das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum präsentiert zum 3. Mal Abgedreht, das ungarndeutsche Jugendfilmfest.

Talentierte Mittelschüler aus ganz Ungarn zeigen in deutschsprachigen Kurzfilmen ihre Sicht auf die Ungarndeutschen. Dieses Jahr startet auch U35sec mit Spots und Werbefilmen über die deutsche Minderheit, gedreht von Profi- und Amateurfilmemachern im Alter zwischen 19 und 35 Jahren.

Abgedreht findet am 25. April 2008 um 10 Uhr im Művész Kino in Budapest (6. Bezirk, Teréz körút 30) statt.

Das Programm ist ein Muss für jeden Filmliebhaber, der Lust hat die Ungarndeutschen von einer ganz neuen Seite kennen zu lernen.

Über Abgedreht im RTL Klub Frühstücksfernsehen

Am 23. April befragen die Moderatoren Vanda Dombóvári und András Csonka des RTL Klub Frühstücksfernsehens Monika Ambach zum Thema Abgedreht, das am 25. April im Künstlerkino in Budapsest stattfindet.

Links:

Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest

Gedenktag: 60 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen

Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, die Selbstverwaltung und die Deutsche Minderheitenselbstverwaltung der Stadt Moor/Mór laden Sie zu der Abschlussveranstaltung des 60. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen am 26. April 2008 in Mór ein.

Programm

15.00 Deutschsprachige heilige Messe in der Kapuzinerkirche

Die Messe wird von Dechant Valter Kristofory zelebriert

Mitwirkende: Kirchenblaskapelle von Moor und Ungarndeutscher Liederkranz

16.00 Andenken am Verteibungsdenkmal
Mór, Vámos köz

Volkshymne der Ungarndeutschen

Ungarische Hymne

Vortrag:

Ágnes Tóth, Historikerin der Ungarischen Akademie

Gedenkreden:

Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Péter Fenyves, Bürgermeister der Stadt Mór

Károly Krausz, ehemaliger Vertriebene

Niederlegung der Blumen des Gedenkens

Proklamationslied

Mitwirkende beim Andenken: Jugendblaskapelle Moor
Lehrer und Schüler der Sándor Petőfi Grundschule

17.00 Eröffnung der Ausstellungen „Mit einem Bündel” und „Moor auf Ansichtskarten im 20. Jahrhundert”

Das Materila wurde vom MTI, Dr. Ferenc Riedl Heimatmuseum Wudersch und vom Verein Alexander
Wekerle zur Verfügung gestellt

Eröffnungsrede: Franz Erdei, Vorsitzender der Minderheitenselbstverwaltung Moor

Ort: Katholische Grundschule Heilige Elisabeth

Anschließend: Empfang

18.00 Péter Antal Polgár: Verklagte Vergangenheit – Buchpremiere

Empfehler: Alois Schwartz – Ortsforscher

Ort: Standesamt

Mitwirkende: Schüler der Musikschule Miklós Pászti

Links:

Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Stadt Mór/Moor

„Das Tor könnte wieder geöffnet werden” – Bundesinnenminister Schäuble in Wudersch

Seinen eintägigen Ungarnbesuch am 14. April, Montag nutzte der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, „Ihnen zu zeigen, daß Sie bei uns zu Hause in Deutschland nicht vergessen sind”. Das sagte der Politiker, als er am Landesdenkmal der Vertreibung auf dem Alten Friedhof in Wudersch/Budaörs einen Kranz niederlegte.

Vom Flughafen führte sein Weg direkt nach Wudersch, wo sich der hohe Gast vom Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Otto Heinek, vom deutschen Botschafter Hans Peter Schiff, vom Bürgermeister Tamás Wittinghof, vom Vorsitzenden der Deutschen Komitatsselbstverwaltung Pest, Emmerich Ritter und vom Vorsitzenden der Deutschen Selbstverwaltung von Wudersch über die Situation der Deutschen in der Stadt, über die Geschichte des alten Friedhofs und über die Errichtung der Landesgedenkstätte informieren ließ. „Wir werden mit unseren ungarischen Partnern alles tun, damit aus der Erinnerung, aus der Pflege des kulturellen Erbes eine gute, eine noch bessere Grundlage zum Zusammenwachsen in Europa wird”, meinte Schäuble nach der Kranzniederlegung, die vom Wuderscher Chor musikalisch untermalt wurde.

Es sei „vorbildlich, daß Sie diese Landesgedenkstätte haben”, sagte der Bundesinnenminister und fügte noch hinzu, „das Tor (am Denkmal) könnte wieder geöffnet werden”. „Wir arbeiten daran”, erwiderte Emmerich Ritter. Dem Chor wünschte Bundesinnenminister Schäuble „viel Kraft in Ihrer wunderschönen Heimat”.

Anschließend führte Wolfgang Schäuble ein Gespräch mit LdU-Vorsitzenden Otto Heinek.

(Quelle: Neue Zeitung)

Links:

Bundesministerium des Innern

„Stiefkind der Sprache” – Im Gedenken an Valeria Koch

Am 10. April wurde im Haus der Ungarndeutschen der vor 10 Jahren verstorbenen Autorin Valeria Koch gedacht. Anlass war die Präsentation der zweiten Auflage ihres Bandes „Stiefkind der Sprache”, dessen erste Auflage schnell vergriffen war.

Im Veranstaltungssaal stellte Johann Schuth, Herausgeber des Bandes, das Buch vor. Dazu wurde ein kleiner Film gezeigt, der anhand von Fotos und Interviews mit ehemaligen Kollegen Valeria Kochs, die zweisprachige Autorin den zahlreich erschienen Gästen näher brachte.

Besonders schön trugen Árpád Hetény und Angela Korb, beide Mitarbeiter der Neuen Zeitung, eine Auswahl von Gedichten aus dem neu aufgelegten Band vor.

Bei einem Glas Wein hatten die Besucher die Gelegenheit sich über das Thema auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen.

Valeria Koch, der Stern am ungarndeutschen Literaturhimmel (János Szabó), wurde am 22. April 1949 in Surgetin/Szederkény in Südungarn geboren.

Neben Gedichten, Erzählungen, Essays und Kinderliteratur publizierte sie Übersetzungen in ungarischer und deutscher Sprache. Darüber hinaus schrieb sie regelmäßig für die Neue Zeitung, den Neuen Pester Lloyd, den Rundfunk und für Literaturzeitschriften in Ungarn und im deutschen Sprachraum.