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Manfred Peters (Hg.): Seitensprünge

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Die Anthologie “Seitensprünge” enthält Gedichte und Prosa von AutorInnen, die zur belgischen, italienischen bzw. ungarischen deutschen Minderheit gehören. Jedes Land wird von je 10 zeitgenössischen DichterInnen bzw. SchriftstellerInnen repräsentiert, Ungarn von Erika Áts, Béla Bayer, Robert Becker,Koloman Brenner, Ludwig Fischer, Angela Korb, Josef Michaelis, Stefan Raile, Robert Stein und Stefan Valentin. Die Werke wurden in thematischen Kapiteln gegliedert, wie zum Beispiel “Identität” oder “Liebe”. Am Ende des Bandes wird sowohl die kurze Geschichte der einzelnen deutschen Minderheiten, als auch der Lebenslauf der AutorInnen veröffentlicht.

Seitensprunge

Das Buch ist empfehlenswert für alle Literaturliebhaber, besonders denen, die gerne die verschiedene deutsche Minderheitenliteraturen vergleichen möchten.

Aus dem Klappentext:

“Die Rahmenbedingungen der ausgewählten Regionalliteraturen sind grundverschieden. Dennoch gibt es viele gemeinsame Charakteristika, wie die Verdrängung der oft traumatischen Geschichte, Identitätssuche, Sprachkonflikt oder Heimatverbundenheit. Seit den 1970-er Jahren hat sich ein neues Selbstbewusstsein entwickelt und die Neubelebung des Literaturbetriebs unabhängig voneinander vollzogen. Das Besondere dieser Literatur zeichnet sich nicht durch regionale Eigenheiten aus, sondern durch Grenzüberschreitung.”

Manfred Peters (Hg.): Seitensprünge. Literatur aus deutschsprachigen Minderheiten in Europa
Wien ; Bozen : Folio, 2009
253 S.
Sprache: Deutsch

MSV-Haushalt 2009

Die staatliche Unterstützung der örtlichen und regionalen Minderheitenselbstverwaltungen erfolgt unverändert anhand der Regelungen der Regierungsverordnung Nr. 375/2007. (XII.23.). Der Kanzleramtsminister wird laut § 2 Absatz 3 der Verordnung den Betrag der allgemeinen Unterstützung für Betriebstätigkeit bis zum 31. Januar 2009 in Magyar Közlöny bekannt geben.

Der Haushalt der Minderheitenselbstverwaltungen kann – laut der von der Hauptabteilung für Minderheiten im Amt des Ministerpräsidenten erhaltenen Informationen – mit folgenden Beträgen geplant werden:

Örtliche Minderheitenselbstverwaltung: 570.700 Forint
Regionale Minderheitenselbstverwaltung: 892.000 Forint

Sobald die offizielle Bekanntmachung in Magyar Közlöny erscheint, wird die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen die Minderheitenselbstverwaltungen darauf aufmerksam machen.

Links:
Regierungsverordnung Nr. 375/2007. (XII.23.)
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Aufruf zum Nominieren für den „PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIE” Preis

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Das Ungarische Kulturinstitut und das Lektorat für bildende Kunst gründete einen Preis für die in Ungarn lebenden nationalen und ethnischen Minderheiten, um ihre kulturelle Tätigkeit anzuerkennen. Der Name des Preises ist „PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE”. Für den Preis „Für die kulturelle Tätigkeit der Nationalen und Ethnischen Minderheiten in Ungarn” werden die Nominierungen bis zum 30. September 2008 erwartet.

Zum Preis gehören eine Plakette und eine Ehrenurkunde.

Die Auszeichnung kann solchen zu einer in Ungarn lebenden nationalen oder ethnischen Minderheit (bulgarisch, roma, griechisch, kroatisch, polnisch, deutsch, armenisch, rumänisch, rutenisch, serbisch, slowakisch, ukrainisch) gehörende Personen oder Institutionen verliehen werden, die eine hervorragende Arbeit für die Auferhaltung der muttersprachlichen Kulturerbe der in Ungarn lebenden nationalen bzw. ethnischen Minderheiten leisteten, und mit ihrer Tätigkeit mithalfen, im Karpatenbecken ein auf Toleranz basierendes Zusammenleben der Volksgruppen aufzubauen (z. B.: Kultur, Bildung, Künste, nationale Medien, Mäzenen der nationalen Kultur, usw.)

Die Preise werden einmal im Jahr, im Zusammenhang mit dem Fest der Nationalen und Ethnischen Minderheiten in Ungarn, am 14. Dezember übergeben. Der Rang der Zeremonie wird von den Programmen der Nationalitätengala, organisiert vom Ungarischen Kulturinstitut und Lektorat für bildende Kunst gehoben.

Für weitere Informationen laden sie den offiziellen Aufruf herunter. Die Datei enthält auch das Formular für die Nominierung.

Wieder deutsche Ortsschilder in Polen

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Es wurden in Polen an der deutschen Grenze, wo die deutsche Minderheit des Landes lebt, neben polnischen Ortsschildern erneut auch deutschsprachige Schilder angebracht.

In Ungarn gehört es seit Jahrzehnte zum Alltag, dass der Ortsname auch in der Sprache der dort lebenden Minderheit ausgeschildert ist. Dies konnte in Polen seit Kriegsende erst nach nun mehr als einem halben Jahrhundert realisiert werden.

Spiegel TV war beim grossen Ereignis dabei. Klicken Sie auf das Link um die Reportage zu sehen.

Links:

Spiegel TV

Deutsch-Ungarische Hochschultage

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Am 26. und 27. September 2008 veranstaltet der Deutsche Akademische Austauschdienst in Zusammenarbeit mit der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest als Gastgeber sowie der Deutschen Botschaft Budapest zum ersten Mal „Deutsch-Ungarische Hochschultage”.

Sie richten sich an ungarische Studierende, Graduierte und Promovenden sowie an Wissenschaftler, Hochschuladministratoren und Lehrer, die an Studium, Forschung und Lehre in Deutschland interessiert sind.

Im Rahmen der „Deutsch-Ungarischen Hochschultage” findet eine Hochschulmesse statt, auf der sich deutsche Universitäten und Fachhochschulen sowie deutschsprachige Studiengänge in Ungarn vorstellen. In einem breit gefächerten Rahmenprogramm werden darüber hinaus Forscher, Hochschullehrer und Wissenschaftsorganisationen über ihre Erfahrungen in der deutsch-ungarischen Zusammenarbeit berichten, sowie neue Entwicklungen und Perspektiven diskutieren.

DAAD Informationszentrum
Német Felsőoktatási Információs Központ
1073 Budapest
Erzsébet körút 50
Tel.: 06 1 4137037
E-mail: mail@daad.info.hu

Links:

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Europa-Tag der Deutschen in Budapest

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Die Deutsche Selbstverwaltung, Budapest und die Deutsche Komitatsselbstverwaltung Pest lädt Sie zum Europa-Tag der Deutschen in Budapest und zur feierlichen Schuljahreseröffnung der Schulen mit Nationalitätenunterricht in Budapest und der Region Nord am 21. September 2008 um 15.30 Uhr im Theatersaal des Donau-Palais (V. Zrínyi u. 5.) herzlichst ein.

Schuljahreseröffnung:

Anna Kerner, Ministerial-Oberrätin, Ministerium für Bildung und Kultur

Ehrengäste:

Botschafterin der BRD, Frau Dorothea Janetzke-Wenzel

LdU Vorsitzender Otto Heinek

Das Programm gestalten Kulturgruppen aus Budapest und dem Komitat Pest.

Die Auszeichnung „Deutschpädagogin des Jahres” wird feierlich übergeben.

WIR ERWARTEN SIE HERZLICHST!

Eva Mayer Bajtai, Vorsitzende und Emmerich Ritter, Vorsitzender

Ausschreibung des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs 2009/10

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Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg ist ein internationales Weiterbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte aus dem öffentlichen Sektor (öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, etc.) aus Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Durch einen Stipendienaufenthalt in Deutschland erhalten die Kollegiaten die Möglichkeit, sich mit dem Leben und Arbeiten in Deutschland intensiv vertraut zu machen, nachhaltige Kontakte zu knüpfen, berufsqualifizierende Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen beruflichen Schwerpunkte einzubringen. Sie tragen damit zur Zusammenarbeit gesellschaftsrelevanter Institutionen in Europa und zum europäischen Integrationsprozess bei.

Ablauf der Bewerbung: Die Bewerbung erfolgt in drei Phasen.

08.09.2008 – 31.10.2008: Online-Bewerbung (Noch kein Hochladen von Dokumenten erforderlich)

17.11.2008 -15.12.2008: Aufforderung zur Einreichung weiterer Unterlagen (nach Vorauswahl)

Mitte März, Berlin: Auswahlgespräche

Links:

Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg

Online Bewerbung

DAAD erweitert seine Stipendienprogramme für Ungarn

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Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet ungarischen Studierenden und Graduierten auch für das Studienjahr 2009/2010 wieder ein breites Spektrum an Stipendienmöglichkeiten an: von 3-4 wöchigen sprach- und landeskundlichen Sommerkursen für fortgeschrittene Studierende bis hin zu Stipendien für einen Masterabschluss oder für eine Promotion an einer deutschen Hochschule.

Für Doktoranden, die in Ungarn promovieren, gibt es die Möglichkeit, einen Teil ihrer Forschungs- und Recherchearbeiten an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung durchzuführen.

Zwei Programme für Hochschullehrer und promovierte Wissenschaftler legt der DAAD für 2009/2010 wieder neu auf („Forschungsaufenthalte für Hochschullehrer und Wissenschaftler“ sowie „Stipendien für Künstler – Arbeitsaufenthalte“). Im Rahmen dieser beiden Programme ist ein Forschungs- oder Arbeitsaufenthalt von 1-3 Monaten in Deutschland möglich.

Neu ist auch die Öffnung der Programme „Studienstipendien für Graduierte aller wissenschaftlichen Fächer“ sowie „Stipendien für Künstler Studienstipendien“ für Absolventen ungarischer Fachhochschulen („főiskolák“). Bisher standen diese Programme nur Universitätsabsolventen offen.

Außerdem wurde die bisher in den meisten Programmen geltende Altershöchstgrenze von 32 Jahren aufgehoben. Einschränkungen gibt es nunmehr lediglich für Graduierte hinsichtlich des Erreichens bestimmter „Karrierestufen“. Zum Beispiel soll bei Doktoranden der Beginn des Promotionsstudiums nicht länger als drei Jahre zurückliegen.

Bewerbungsschluss für das Hochschuljahr 2009/2010 ist der 15. November 2008. Bewerbungsort: Magyar Ösztöndíj Bizottság (Balassi Intézet).

Wer sich für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland interessiert sei es selbst finanziert oder mit Hilfe eines Stipendiums – kann sich persönlich, telefonisch oder per E-Mail an das

DAAD-Informationszentrum in Budapest
1073 Budapest
Erzsébet körút 50
Tel.:06 1 4137037
E-Mail: mail@daad.info.hu

wenden. Das Informationszentrum steht den Interessenten in allen Fragen rund um das Studium oder die Forschung in Deutschland mit Rat und Hilfe zur Verfügung. Sprechstunden: montags, dienstags, donnerstags 11 bis 15 Uhr oder nach Vereinbarung.

Links:

DAAD Stipendien

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Einweihung des Steinkorpus auf dem Steinberg und Marien-Kiritog in Wudersch

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Die Deutsche Selbstverwaltung Wudersch/Budaörs lädt recht herzlich am 14. September 2008 am Sonntag zur festlichen Einweihung des Steinkorpus auf dem Steinberg ein. Neben der Steinberg Kapelle wurde der Steinkorpus, dessen Gestalter leider unbekannt ist, wahrscheinlich während der Jahrhundertswende errichtet. Nach der Vertreibung im Jahre 1946/47 wurde der Steinkorpus zerstört und seine Steine weggetragen…

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2003 wurden die, aus Privatspenden aufgebaute Steinberg Kapelle, 2004 die Glocken der Kapelle und die Dreifaltigkeitsstatue neu errichtet und jetzt wird die heilige Fassade des Steinberges, mit der Einweihung des Steinkorpus wieder vollkommen.

Die Deutsche Selbstverwaltung Wudersch schrieb ein Preisausschreiben für die Errichtung des, aus Spenden und Unterstützungen neu aufgestellten Steinkorpus aus. Den Auftrag hat der Bildhauer Josef Seregi erhalten.

Das ausführliche Programm der Veranstaltung:
10.00 Festlicher Zug vom Kirchen Platz auf den Steinberg
10.30 Heilige Messe in deutscher Sprache in der Steinberg Kapelle
Die Messe wird von Dr. Takács Nándor i.R. Bischof von Stuhlweißenburg zelebriert
11.30 Einweihung des neu errichteten Steinkorpus
12.00 Bewirtung auf dem Steinberg

Förderer:
Selbstverwaltung der Stadt Budaörs
Ungarisches Bildungsinstitut Lektorat der bildenden Kunst- und Kunstgewerbe
und noch viele andere

Weitere Informationen:
Deutsche Selbstverwaltung Wudersch
H – 2040 Budaörs Budapester Str. 45.
Tel/Fax: +36 23 440-217
www.bnno.hu

Dankeschön – Gabriella Hornung verabschiedet sich

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Ein sehr interessantes und spannendes Jahr ist für mich am Haus der Ungarndeutschen zu Ende gegangen: Viele unterschiedliche Menschen habe ich dabei kennen gelernt und viele verschiedene Projekte durchführen könne.

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Gegensätze haben dabei meinen Alltag geprägt: neue Bekanntschaften, aber auch Abschiede, eine begeisterte Zuschauermenge, aber auch fehlendes Publikum, Lob und auch Kritik, viel Zeit für gemeinsame Ideen, jedoch auch volle Terminkalender. Den Austausch mit den Mitarbeitern der Landesselbstverwaltung und des Hauses der Ungarndeutschen sowie anderen Institutionen und natürlich auch mit den Besuchern sowie Teilnehmern der Veranstaltungen möchte ich dabei nicht mehr missen: Ganz herzlich bedanke ich mich daher bei allen, die mich im HdU und auch in Ungarn allgemein Willkommen geheißen haben, mich bei kleineren und größeren Veranstaltungen unterstützt haben und mit denen ich zusammen Projekte realisieren konnte. Ich hoffe, dass ich viele auch in der Zukunft in Ungarn, Deutschland und natürlich auch an anderen Orten wieder sehen werde!

Fest der ungarndeutschen Kirchenmusik

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Der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen, sowie die Gemeinde St.Johann und die MSV St.Johann geben sich die Ehre, Sie und Ihre liebe Familie zum XII. Fest der ungarndeutschen Kirchenmusik herzlich einzuladen.

Termin: 06. September 2008. (Samstag) 15 Uhr

danach: Heilige Messe

Mitwirkende:Nationalitätenchöre und die Blaskapelle aus St.Johann

Ort: St. Petrus-Apostel r.k. Kirche zu Sankt-Johann (Jánossomorja, Rákóczi u. 49.)

Mitwirkende:

„Heideröslein“Chor aus Wieselburg-Ungarisch-Altenburg
„Morgenstern“ Chor aus Straßsommerein
Alpensängen Chor aus Güns
„Lindenblüten“ Chor aus Gahling
Frauenchor aus Schaumar
„Királyi“ Chor aus Sepetnek
Deutscher Nationalitätenchor aus Schwabendorf
„Heimatklänge“ Chor aus Raab
Deutscher Nationalitäten-Frauenchor aus Wudigeß
Nationalitäten Gemischtchöre aus Sankt-Iwan, Taks und Werischwar

Sponsoren:

Ungarisches Parlament – Ausschuss für Minderheiten und Religion
Gemeinnützige Stiftung für Nationale und Ethnische Minderheiten
Nationaler Kulturfond
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Gemeinde von St.Johann
MSV St.Johann
Landesrat

Weitere Information:

Landesrat Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen
Magyarországi Német Ének-, Zene- és Tánckarok Országos Tanácsa
Tel./Fax: +36 1 269-1085, E-mail: landesrat@yahoo.de

Links:

Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen

Premiere als Auftakt für die Spielsaison an der DBU

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Die Deutsche Bühne Ungarn eröffnet ihre Jubiläumsspielzeit 2008/2009 mit der Premiere von Don Quijote am 23. September um 19 Uhr. Die Aufführung wird simultan ins Ungarische übersetzt. Auf der Homepage des Theaters gibt es auch ein Quiz zum Stück. Der Gewinner kann seine ganze Klasse zur Aufführung mitnehmen.

Die Aufführungen (außer Kinderstücke) werden simultan ins Ungarische übersetzt.

Dolmetschergeräte können für 300 Ft an der Kasse entliehen werden.

Rechte zur Programmänderung bleiben dem Theater vorbehalten!

DEUTSCHE BÜHNE UNGARN
HU-7100 SZEKSZÁRD
GARAY TÉR 4.
Tel.: 0036-74-316-533
Fax: 0036-74-316-725
E-mail: dbu@vnet.hu

Links:

Deutsche Bühne Ungarn

Neue, empfehlenswerte Ausgabe des Ungarndeutsches Gesangbuches

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Die Deutsche Selbstverwaltung Budapest veröffentlicht eine zweite, verbesserte Ausgabe des erfolgreichen Ungarndeutschen Gesangbuches „Wir singen ein Liedlein…” Für Auswahl und Zusammenstellung der wunderbar facettenreichen Liedersammlung zeichnet der junge Viktor Pócsik verantwortlich.

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Schon die erste Auflage dieses Buches war ein beachtlicher Erfolg und wurde neben den kleineren Singgemeinschaften, auch in größeren Chören und im deutschen Nationalitätenunterricht verwendet. Durch die zweite verbesserte Auflage lässt sich nun eine womöglich bereits umfangreiche Sammlung deutschtraditionellen Liedgutes noch mehr bereichern und erweitern. Sollten in einer Siedlung womöglich noch keine Lieder von den ältesten Ungarndeutschen verewigt worden sein, so kann dieses Buch ebenfalls musikalisches Grundfundament sein und es möchte Ansporn zum weiteren Sammeln deutscher Lieder geben. Schließlich ist volkstümliche Musik ein wichtiges Element zur Festhaltung und Wiederbelebung deutschen Kulturerbes.

Schlussendlich ist das Werk von Viktor Pócsik also auf Grund seines breit abdeckenden, vielfältigen Liederspektrums, der optisch repräsentativen und handlichen Gestaltung im Taschenbuchformat sowie auf Grund der mit dem Buch verbundenen Pflege des Kulturerbes als absolut empfehlenswert einzuordnen.

Das Buch ist beim Verfasser erhältlich (Tel.: +36/30-554-0154, Mail:pocsikv@freemail.hu)

Mitteleuropa-Symposion 2008

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Der Verein Deutscher Hochschüler Budapest, der Verein Deutscher Hochschüler Temeschwar und der Verein Deutscher Studenten Fünfkirchen feiern ihre 3., 5. bzw. 14. Stiftungsfeste nebst Mitteleuropa-Symposion 2008 vom 26. bis 28. September 2008 zusammen in der europäischen Metropole Budapest. Die Jubilanten laden Interessenten, Studenten und Akademiker, sowie die Verträter der Presse zu der Veranstaltung herzlich ein!

Beim Symposion diskutieren zwei erfahrene Persönlichkeiten der europäischen Öffentlichkeit mit aktiver Teilnahme von Studenten und Akademikern aus verschiedenen Ländern über aktuelle Fragen von Gesellschaft, Politik und Kultur des Alten Kontinent.

Gäste: Dr. Diethelm Keil (VDSt Tübingen und Fünfkirchen): Historiker und ehemaliger Vorsitzender des Kyffhäuserverbandes. Er arbeitete im Staatsdienst, zuletzt als Leitender Regierungsdirektor.

Dr. Gerulf Stix (VDSt Innsbruck): Studierte Volkswirtschaft und war als Wirtschaftsberater und Politiker tätig. Von 1983 bis 1990 war er Dritter
Präsident des Österreichischen Nationalrates.

Moderator: Zoltán Szélig (VDSt Fünfkirchen): Politikwissenschaftler

Zeit: 14.00 Uhr am 27. September 2008 (Samstag)

Ort: Großsaal der Deutsche(n) Selbstverwaltung Budapest (H-1054 Budapest, Akadémia Straße 1.)

E-Mail Kontakt der Organisatoren: vdst@freemail.hu

Überreichung eines Sudetenwappens

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Vor über 50 Jahren hat der Freistaat Bayern die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen und sie zum Vierten Stamm Bayerns erklärt. Als Zeichen ihrer Verbundenheit und Verantwortung für die Sudetendeutschen hat die Bayerische Staatsregierung auf Initiative der Bezirksgruppe Oberbayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft beschlossen, in der Vertretung des Freistaates bei der Europäischen Union in Brüssel ein Sudetendeutsches Wappen anzubringen, um damit auch auf internationaler Ebene die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren.

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In einer feierlichen Stunde am 26. August 2008 im Sudetendeutschen Haus in München konnte dieses Wappen dem Bayerischen Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Herrn Dr. Markus Söder überreicht werden. In seiner Begrüßung konnte Bundesobmann Franz Pany unzählige Landsleute, Freunde, Vertreter anderer Landsmannschaften und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft begrüßen. Volksgruppensprecher Bernd Posselt, MdEP erinnerte in seiner Ansprache aus Erfahrung der eigenen Familie an das Leid während der Vertreibung und zeigte gleichzeitig auf, dass es trotz noch ungelöster Fragen zu engen und intensiven Kontakten mit der Tschechischen Republik kommt. Staatsminister Dr. Söder würdigte in seiner Rede die große Leistung der Sudetendeutschen beim Wiederaufbau Bayerns nach dem Krieg und bei der Entwicklung zu einem der führenden internationalen Wirtschaftsstandorte und sprach im Namen Bayerns seinen Dank aus. Er überbrachte die besten Grüsse und Wünsche von Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein. Bezirksobmann Johann Slezak brachte seine Freude zum Ausdruck, dass nach der Vertretung Bayerns in Berlin nun auch auf europäischer Ebene der Freistaat seine Verbundenheit und Verantwortung gegenüber den Sudetendeutschen zum Ausdruck bringt. Er bekräftigte seine Meinung, dass alle offenen Fragen der Vertreibung nur in einem europäischen Rahmen gelöst werden können. Alle Anwesenden freuten sich, dass die Leiterin der Brüsseler Vertretung, Frau Heidrun Piwernetz persönlich aus Brüssel angereist war, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die Bereitstellung des sehr gut gestalteten Wappens und die Durchführung dieser eindrucksvollen Veranstaltung erfolgten durch den Bundesvorstand der Landsmannschaft und die Sudetendeutsche Stiftung, denen dafür der Dank aller Landsleute gebührt.

Andreas Schmalcz
Bezirksgeschäftsführer

Neuausgabe: Babarc

Die Ortstmonographie „Babarc – Die Geschichte der Ortschaft von den römischen Zeiten bis Ende des 20. Jahrhunderts (Babarc – A település története a római kortól a XX. század végéig)” ist wieder erhältlich.

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Die Leser konnten den ungarischsprachigen Band erstmals im Jahr 1998 in die Hand nehmen. Anlässlich des 10. Jubiläums der Ersterscheinung wurde das Buch in 300 Exemplaren veröffenticht.

Die Ausgabe wurde aus den Einnahmen des Buches „Bawaz – Geschichte Brauchtum und Sprache”, dem zweiten Band der Monographie und aus Eigenmitteln der Selbstverwaltung finganziert.

Die Sprache der Monographie ist Ungarisch, und sie enthält eine deutschsprachige Zusammenfassung (10 Seiten).

Der Band wurde von Katalin Wild und Miklós Füzes redigiert.

Das Buch kostet 2.200 Forint und kann an folgenden Stellen gekauft werden:

Selbstvwerwaltung der Gemeinde Babarc
Sándor Pécsi, Bürgermeister
Tel.: +36/69/362-101

Deutsche Minderheitenselbstverwaltung Babarc
Eva Treitz, Vorsitzende
+36/69/362-119

In begrenzter Stückzahl ist der 2. deutschsprachige Band der Monographie „Bawaz – Geschichte Brauchtum und Sprache” erhältlich.

Wie ich zum Zentrum kam – Vorstellung eines neuen Mitarbeiters

Mein Name ist Christian Mankel und seit Montag, dem 25.08.08, bin ich für den Zeitraum von zwei Monaten Mitarbeiter im Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum.

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Ein Programm der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung führte mich nach Budapest. Genau gesprochen handelt es sich um eine Stipendiatenförderung die zur Europäischen Integration und zum Kulturaustausch beitragen soll. Das Ziel der Europäischen Integration ist eine grenzüberschreitende gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie erfordert fachliche Kompetenz, Weltoffenheit und Kooperationsbereitschaft und verlangt ein gemeinsames Verständnis davon, wo Herausforderungen und Chancen liegen. Mit „kafka“, dem Kommunalen Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker möchte die Hertie-Stiftung ihren kleinen Teil zur Fortschreibung des Integrationsprozesses beitragen. Im Jahr 2003 zwischen den Partnerstädten Frankfurt und Krakau initiiert, hat sich „kafka“ inzwischen auf insgesamt sieben Städte erweitert, es umfasst im Jahre 2008 Angebote für Studenten aus den Städten Frankfurt, Leipzig, Krakau, Danzig, Prag, Brünn und Budapest.

Ich, als Public Management Student aus Frankfurt am Main, habe mich für die Teilnahme am „kafka“ Programm in Budapest beworben. Meine Entscheidung fiel deshalb auf Budapest, weil mir dort zum einen die spannendste Stelle geboten wurde, auf die ich im unteren Abschnitt nochmals eingehen werde und weil mir zum anderen die Stadt einfach äußerst sympathisch ist. Budapest kann auf solch eine vielfältige Geschichte zurückblicken. Die Stadt verkörpert Moderne und Tradition zugleich, sie hat spannende Einflüsse aus verschiedensten Kulturen und die Menschen wirken nahezu komplett freundlich und höflich. Neben mir sind weitere 8 Studierende aus Frankfurt nach Budapest gekommen, um hier in unterschiedlichen Einrichtungen ein gefördertes zweimonatiges Praktikum zu absolvieren. Im Gegenzug dafür sind Studierende aus dem Budapester Raum nach Frankfurt gegangen, um dort ein gleich langes Praktikum zu absolvieren und zum gegenseitigen Know-How Austausch beizutragen.

Von den angebotenen Arbeitsstellen sprach mich die Aufgabe bei der Ungarndeutschen Landesselbstverwaltung – dem Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum direkt am stärksten an. Dies lag einmal daran, dass ich an Minderheitenpolitik ohnehin interessiert bin. Zum anderen empfinde ich eine Tätigkeit, bei der man dazu beitragen darf eigenes Kulturgut im Ausland aufrecht zu erhalten und zu stärken, als durchweg sinnvoll und wichtig.

Dementsprechend bin ich sehr dankbar dafür, dass ich die hießige Stelle am Montag antreten durfte. Mit Freude und viel Engagement werde ich die Interessen der Ungarndeutschen Minderheit vertreten und versuchen möglichst viele neue Erfahrungen und Eindrücke am 11.10.08 mit nach Frankfurt zurückzunehmen.

Meine Zeit beim Zentrum – Ein Resümee

Im Rahmen meines Studiums „Diplom-Erziehungswissenschaften, Hauptfach Erwachsenenbildung“ absolvierte ich mein Pflichtpraktikum beim Kultur- und Informationszentrum von 1. Juni bis 31. August.

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Da ich zuvor 3 Monate lang ein Praktikum an einer Partnerhochschule meiner Hochschule in Kecskemét im Bereich der Erwachsenenbildung absolvierte, freute ich mich sehr, weitere Eindrücke und Erfahrungen in einem anderen Bereich der Erwachsenenbildung sammeln zu können.

Kulturarbeit interessierte mich schon immer sehr und da ich mich auch in meiner Freizeit mit Kulturen beschäftige, war ich sehr gespannt auf meine Aufgaben.

Spannend fand ich auch, dass ich die Möglichkeit hatte, an Programmen teil zu nehmen und darüber Berichte für die Internetseite des Zentrums zu verfassen. Das Highlight war eine 4-tägige Fortbildung für Theatergruppenleiter in Pécs, bei dem 2 Workshops angeboten wurden bei denen man sich im Stockkampf üben konnte oder verschiedenste Dinge im Bereich der Theaterpädagogik ausprobieren konnte.

Da ich bereits seit Ende Februar in Budapest war, konnte ich die den Frühling sowie einen wunderschönen Sommer erleben und die Stadt von ihren schönsten Seiten erleben.

Ich war beeindruckt von der ungarndeutschen Minderheit und den Programmen die für sie veranstaltet wurden.

Zuvor waren mit die Donauschwaben ein Begriff. Doch durch mein Praktikum lernte ich sehr viel über die Selbstverwaltungen und Vereine die sehr gut organisiert und auch sehr weit verbreitet sind.

Ich wurde sehr lieb im Haus der Ungarndeutschen aufgenommen und fand mich sehr schnell in der familiären Atmosphäre zurecht.

Mein Praktikum war sehr abwechslungsreich und ich konnte mich sehr gut einbringen und für meine Zukunft könnte ich mir sehr gut vorstellen in einem Unternehmen wie diesem zu arbeiten. So kann ich durch diese Erfahrung auch mein Studium mit einem anderen Blickwinkel betrachten und konnte für mich herausfinden, welchen Schwerpunkt ich in meinem Studium weiterhin setzen möchte.

Ich blicke auf eine interessante Zeit zurück und würde diesen Auslandsaufenthalt und dieses Praktikum jederzeit wieder machen. Es ist wirklich zu empfehlen!

Ich möchte mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen recht herzlich für die schöne Zeit bedanken und werde gerne daran zurückdenken.

Simone Wolf

Fortbildung für Theatergruppenleiter – Zusammenfassung

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Von 12. bis 15. August fand zum siebten Mal die internationale Fortbildung für Theatergruppenleiter in Pécs/ Fünfkirchen statt. Es kamen Teilnehmer aus Ungarn, Rumänien und der Ukraine.

Statt der zunächst angekündigten 3 Kurse wurden letztendlich nur 2 angeboten. Geleitet wurden die Gruppen von Katalin Lotz und Georg Peetz.

Workshop 1:

Georg Peetz

Mit zahlreichen Übungen wurde zu Beginn des Workshops versucht, sich aufzuwärmen und ein Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen. Mit Hilfe des Stockkampfes wurde versucht, Gewalt bzw. Kampfszenen aus Theaterstücken wie z.B. die Kampfszene der Capulets und Montagues in Romeo und Julia nachgestellt werden kann. Des weiteren wurde eine Szene aus dem Stück Mac Beth herangezogen und die Hexenszene genauer beleuchtet. Die Teilnehmer sollten auch hier wieder versuchen, das ganze theatergetreu umzusetzen und durch Intonation dem dem Dialog einen Sinn zu geben.

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Workshop 2:

Katalin Lotz

In einer Gruppe von sehr motivierten und spielfreudigen Teilnehmern, wurden Übungen und Spiele mit Bewegungen gemacht. Es wurden textlose Handlungen ausprobiert, und danach handlungslose Texte, Gespräche und Geschichten improvisiert. Es wurde mit Musik und verschiedenen Rhythmen gearbeitet, entweder für die Teilnehmer allein oder interaktiv in der Gruppe. Dadurch wurde die Fantasie aktiviert, der eigene Rhythmus gefunden, jedoch auch gleichzeitig versucht, mit der Aufmerksamkeit gegenüber den anderen Gruppenmitgliedern offener zu werden. Schließlich wurde ausprobiert, wie man Erfahrungen aus den Übungen in improvisierte Zwei-Personen-Situations-Spiele einbringen kann, damit diese Szenen lebendig und spannend werden. Und es ist tatsächlich gelungen, viele besondere, bunte, witzige, und einzigartige Momente zu kreieren!

Wir sind gespannt und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Eisenbahnfest in Budapest

Ein Nostalgiebus, der „Ikarus 311” fährt in den Hof der Fabrik in Budapest ein. Statt Mechaniker rennen Menschen mit Fotoapparaten zum Bus und knipsen ihre Fotos vom Wagen. Während dessen steigen die Fahrgäste aus, sie kommen ebenfalls zu der Modellausstellung.

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Ein Wochenende lang (1.-3. August) steht die Werkstatt der ungarischen Eisenbahn (MÁV-Északi Járműjavító) für die Besucher, die Züge in Miniformat erleben wollen, offen. Begeisterte Modellbauer-Vereine organisierten zum Ehren der Kindereisenbahn (Gyermekvasút) – dessen erster Streckenteil vor 60 Jahren übergeben wurde – das 1. Internationale Bahn- und Modellbahnfest.

Der riesige Kran wurde aus der Werkstatthalle gefahren und an seinem Platz sind in der Mitte über 40 Modelle zur Schau gestellt. Diese erscheinen sehr winzig im Verhältnis zu den grossen echten Lokomotiven, die jetzt einmal an der Seite der Halle stehen und darauf warten, dass sie nach der Instandsetzung, wieder im öffentlichen Verkehr eingesetzt werden.

Die Modelle wurden von ungarischen, tschechischen, polnischen, österreichischen und deutschen Modellbauern erstellt. Auf den Modellgeländen die eine Alpenlandschaft, andere den Bahnhof einer Stadt, wiederum andere ländliche Eisenbahnstrecken darstellen, fahren kleine Passagier- oder Güterzüge. Erstaunlicherweise sind es nicht nur die Grössen die im Verhältnis zu den echten Zügen maßgerecht nachgebaut sind, sondern auch ihre Höchstgeschwindigkeit bringt einem zu Staunen. ZB. kann auch der ausgestellte ICE, die im Leben eine Geschwindigkeit von 330 km/h erreichen kann, auch auf der Modellgelände dementsprechend rasen.

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Modelle bauen ist ein Hobby für jedermann und es ist nie zu früh bzw. zu spät damit anzufangen. Beweis dafür sind auch die vielen Familien, die durch die Halle spazieren und auch unter den Ausstellern sind alle Generationen vorzufinden. Vor allem sind es Männer die gerne in ihrer Freizeit basteln, aber hie und da sind auch Damen zu sehen.

Auf allen Modellanlagen ist etwas zu entdecken. Auf dem einen ist der Zug besonders hübsch, oder im Güterwagon werden kleine Schafe transportiert, deren Mäh durch den eingebauten Minilautsprecher beim vorbeifahren zu hören ist. Auf dem anderen Tisch steigt Rauch aus dem Haus und die Feuerwehrmänner sind gerade in vollem Einsatz. Es hört für die Modellbauer die Arbeit mit dem Aufbau der Schienen und dem Nachbauen der Züge nicht auf, denn auch die Landschaft soll die Besucher ansprechen. Folglich entdeckt man hübsche Sonnenblumenfelder, oder eben einen Traktor auf dem Weizenfeld. Es gibt aber auch Anlagen, auf denen nicht nur Züge fahren, sondern auch LkW-s und Busse auf den Landstrassen unterwegs sind. Die Technik erlaubt auch, dass sie bei rot anhalten und bei grün weiterfahren, oder dass der Bus in der Haltestelle wegen den Passagieren anhält.

An der einen Anlage, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, ist auf jedem Minibahnhof jeweils ein Modellbauer als Bahnhofsvorsteher im Dienst. Bis auf 10 Züge sind auf der U-förmigen Gelände unterwegs. Die Lockführer fahren mit Hilfe eines kleines Handschalters ihre Züge. Alles geschieht wie im echten Verkehrssituationen. Diese Methode wird auch im Unterricht verwendet, damit die Lehrlinge, die später bei der Bahn arbeiten wollen üben können.

Nun, Modelle bauen und Anlagen gestalten ist ein anspruchsvolles Spiel, was für gross und klein Spass machen kann, und wenn man es ernst nimmt auch kleine Kunstwerke zustande kommen.

UB-Sendungen in August

Das Ungarische Fernsehen sendet während der Zeit der Olympischen Spiele in Peking keine Minderheitenprogramme. Als Kompensation für die ausgefallenen zwei Sendungen konnten die Zuschauer am 19. Juli die Fernsehadaptation der Theateraufführung der Deutschen Bühne Ungarn „Willkommen im Cabaret!” sehen. Wiederholung am 4. August um 14.52 Uhr im Kanal m2!

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Vor der Pause bringt Unser Bildschirm die letzte Ausgabe am 5. August zu gewohnten Uhrzeiten, also am Dienstag um 12.55 Uhr im Programm mtv und am Donnerstag, dem 7. August um 10.30 Uhr im Programm m2.

Eine besonders wichtige Information für die Zuschauer ist, daß sich die Sendezeiten nach der „Sportpause” ändern werden. Unser Bildschirm meldet sich das erste Mal am 26. August wieder, ab dann aber jeden Dienstag um 16 Uhr im Programm mtv des Ungarischen Fernsehens.

Fernsehsendung über die Ungarndeutschen

Die Sendung im Duna TV mit dem Titel „Vannak vidékek“, beschäftigte sich Anfang des Jahres mit den Ungarndeutschen. Nun ist der am 17. Februar ausgestrahlte Film auch im Internet zu sehen.

„Schwaben – die Ungarndeutschen werden meistens so genannt, obwohl viel mehr von ihnen von thüringischen, bayrischen oder sächsischen Vorfahren stammen. Der Großteil lebt in den Komitaten Branau, Tolnau und Wesprim, aber auch nördlich von der Hauptstadt findet man viele ungarndeutsche Gemeinden. Es lohnt sich die Sendung anzuschauen, wenn Sie die bestorganisierte Minderheit Ungarns kennen lernen möchten!“ (Duna TV)

Redaktion: Jankovich Oszkár

Regie und Kamera: Wonke Rezső

Harmonikakonzert in Deutschtewel

Das erste Harmonikalager des Landesrates geht in der ersten Augustwoche zu Ende. Als Höhepunkt wird am 2. August ein feierliches Abschlußkonzert in Deutschtewel/Nagytevel organisiert. Wer die traditionellen Melodien liebt, muss unbedingt dabei sein!

Es wurde mehrmals geäußert, dass junge Harmonikaspieler das Bedürfnis haben, die alte, traditionelle schwäbische Musik kennen zu lernen. Der Landesrat Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen freut sich über das Interesse, und organisiert dieses Jahr – sozusagen als Test – ein Deutsches Nationalitäten-Harmonikalager vom 27. Juli bis 3. August.

Das Ziel des Harmonikalagers:

– die alten schwäbischen Melodien bekannt und beliebt zu machen

– die Traditionen der deutschen nationalen Minderheit bekannt zu machen

– zur Erziehung der Intelligenz der deutschen Nationalität in Ungarn beizutragen

– im Rahmen der Möglichkeiten die deutsche Sprache zu pflegen

Am Samstag, den 2. August wird das Lager mit einem feierlichen Programm in Deutschtewel/Nagytevel zu Ende gehen.

Programm

16 Uhr – Heilige Messe

17 Uhr – Enthüllung und Einweihung der Gedenktafel für Professor Julius Schwaighofer

17.30 Uhr – Nationalitätenfest und Abschlusskonzert der Harmonikagruppe

Sogar die Braunhaxler kochten Fischsuppe in Baje

Am größten Volksfest von Baja am 19. Juli 2008 (Fischsuppe-Festival) nahmen auch mehrere ungarndeutsche Kochmannschaften teil. Stammteilnehmer war natürlich die Deutsche Selbstverwaltung Baja/Baje, angeführt von Josef und Alfred Manz. Mitgewirkt hat aber mit 2 Kesseln auch der „Braunhaxler” Verein aus Óbuda-Békásmegyer.

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Die Braunhaxler waren mit einer römischen Galeere auf der Donau in 3 Tagen angereist. Ihr Ehrengast war der ungarndeutsche Autor Josef Michaelis (Foto) der auch aus seinem neuen Buch „Der verlorene Schatz” vorlesen konnte.

Bericht: Josef Fehérvári