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Zivilfeld in der Theresienstadt

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m Zusammenhang mit dem autofreien Tag veranstaltet die Selbstverwaltung von Theresienstadt zum ersten Mal einen Ziviltag des Bezirks. Die Andrássy Straße wird am 22. September für den Autoverkehr gesperrt, dafür werden hier informative und unterhaltsame Programme veranstaltet.

In der Reihe der Zivilorganisationen im VI. Bezirk darf natürlich auch das Haus der Ungarndeutschen nicht fehlen. So erwarten das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum, die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher, der Landesrat Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen, die Neue Zeitung-Redaktion, der Verband ungarndeutscher Autoren und Künstler und das Budapester ifa-Büro alle Interessenten in ihrem Zelt!

Ort: Andrássy út (zwischen Kodály körönd und Munkácsy Straße)

Zeit: 22. September, 10-18 Uhr

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen

Verband ungarndeutscher Autoren und Künstler

Haus der Ungarndeutschen

Willkommen Gabriella Hornung!

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Seit dem 01. September 2007 ist Gabriella Hornung, die neue ifa-Kulturmanagerin in das Haus der Ungarndeutschen eingezogen. Hier wird sie vorerst für ein Jahr verweilen und hat Möglichkeit die Arbeit von Andreas Bock, ihrem Vorgänger, fortsetzen.

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) entsendet jährlich junge Kulturmanager, Medienwirte, und Redakteure zu Verbänden und Redaktionen der deutschen Minderheiten in Mittel-, Ost- und Südeuropa. Ziel dieses Programms ist es, ein modernes Deutschlandbild zu vermitteln und das friedliche Zusammenleben zwischen Minderheiten und Mehrheiten zu unterstützen. Damit soll ein Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in den Transformationsländern Mittel-, Ost- und Südeuropa geleistet werden.

Gabriella Hornung, Absolventin der Kulturwissenschaften an der Universität Saarbrücken, erhofft sich während ihrer Zeit im Haus der Ungarndeutschen auch in Zukunft die ungarndeutsche Identität sowie die Verständigung zwischen der deutschen Minderheit und der Mehrheitskultur durch ihre Arbeit unterstützen und fördern zu können. Ihr Interesse an der ungarndeutschen Minderheit und dem Haus der Ungarndeutschen sind einerseits auf eigene ungarndeutsche Wurzeln zurückzuführen andereiseits aber auch auf Thema Minderheitenpolitik, mit dem sie sich schon zu Studienzeiten auseinandersetzte. Eine persönliche Herausforderung sieht Gabrielle Hornung darin, die Minderheitenarbeit verstärkt der ungarischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen und seitens der Ungarndeutschen einen „Mittelweg zwischen Abgrenzung und Assimilation zu finden“.

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Haus der Ungarndeutschen

50 Jahre Neue Zeitung

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Mit einem Geburtstag startet das Haus der Ungarndeutschen in die neue Kultursaison: Die „Neue Zeitung“, das Wochenblatt der Ungarndeutschen ist 50 Jahre alt. Zum Jubiläum findet im HdU die Eröffnung einer Ausstellung mit Zeichnungen der LeserInnen von NZjunior und mit Pressefotos von László Bajtai statt.

Austellungseröffnung


07. September 2007, 17:00 Uhr
 Haus der Ungarndeutschen, Veranstaltungssaal



Eröffnung: Anna Kerner, Oberrätin im Ministerium für Bildung und Kultur


Grußworte: Johann Schuth (Chefredakteur NZ), Beate Dohndorf (NZjunior)




Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert.

Für weitere Informationen steht Ihnen das ifa-Büro im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per Email (hdu-info@zentrum.hu) zur Verfügung.

Links:

Neue Zeitung

20 Jahre Heimatmuseum

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Das Dr. Franz Riedl Heimatmuseum lädt Sie zur Eröffnung der temporären Ausstellung „20 Jahre Heimatmuseum” recht herzlich ein.

Ort: Budaörs/Wudersch, Dr. Franz Riedl Heimatmuseum,
Zeitpunkt: 15 Uhr

Die Ausstellung wird vom Dr. Ladislaus Josef Kovács, Gründungsdirektor des Heimatmuseums erüffnet.

Die Ausstellung wurde zusammengestellt und wird vorgestellt vom Historiker und Archivar, Andreas Grósz.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober 2007 zu besichtigen.

Ort der Ausstellung: der temporäre Ausstellungsraum des Dr. Franz Riedl Heimatmuseums (2040 Budaörs, Budapesti Str. 45/2)

Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr, am Sonntag 10-14 Uhr

Links:

Dr. Franz Riedl Heimatmuseum

Servus Herr Bock!

Zwei erlebnis- und programmvolle Jahre sind nun vergangen. Der Vertrag vom Andreas Bock als ifa-Kulturmanager am Haus der Ungarndeutschen läuft mit dem 31. August aus.

An dieser Stelle bedankt sich das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum auch im Namen aller Organisationen im HdU für die sehr gute Zusammenarbeit und für die schönen gemeinsamen Erinnerungen.
 Wir wünschen alles Gute für die Zukunft!

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Haus der Ungarndeutschen

Kafka-Botschafter in Budapest – Ein Blick hinter die Kulissen

Schon zum zweiten Mal haben sich Frankfurter Studenten nach Budapest aufgemacht, um dort ein siebenwöchiges Praktikum, im Zeitraum vom 27. August bis 12. Oktober 2007, in einer kommunalen Einrichtung zu absolvieren.

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Insgesamt haben acht junge Studentinnen der Johann Wolfgang Goethe Universität die Chance erhalten, die ungarische Arbeitswelt näher kennen zu lernen, so auch u. a. im Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und bei der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. 

Begonnen hat dieses Programm 2003 als Kafka – „Kommunaler Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker“, welches sich zunächst lediglich an polnische Studenten, die nach Frankfurt kommen wollten, richtete. Kafka heißt es heute auch noch, doch sind mittlerweile zwei weitere Partnerstädte hinzugekommen – Prag und Budapest. 2004 hatten erstmals auch Frankfurter Studenten die Möglichkeit, ein Praktikum in der jeweiligen Partnerstadt zu absolvieren. Neben dem Praktikum erhalten die Teilnehmerinnen die Chance jeden Freitag einen Blick hinter die Fassaden der Stadt Budapest zu werfen. Auf dem Programm stehen beispielsweise Besuche bei Medien-, Politik- und Wirtschaftseinrichtungen – jeder Freitag steht unter einem anderen Themenschwerpunkt. Des Weiteren vertiefen die jungen Akademikerinnen in einem allwöchentlichen Sprachkurs ihre bereits vorhandenen Ungarischkenntnisse.


„Für uns als junge Akademikerinnen bietet Kafka mehr als nur ein reines Arbeitserlebnis; als Dachorganisation von landesweit 378 lokalen Minderheitenselbstverwaltungen und über 500 Kulturgruppen sowie Ungarndeutschen Vereinen bietet uns die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen nicht nur die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln sondern auch konkret zur interkulturellen Kommunikation innerhalb der ungarischen Gesellschaft beizutragen. Wir sehen hier die Möglichkeit, Budapest und Ungarn in all seinen Facetten aus einem nichttouristischen Blickwinkel kennen zu lernen. Gerade als junge Europäer in einer wachsenden EU ist es wichtig, auch „hinter die Kulissen“ zu blicken. So bietet uns, dass von der Landesselbstverwaltung gegründete Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum die Möglichkeit, einen Austausch zwischen gesellschaftlichen Akteuren und einer Minderheitengruppe innerhalb Ungarns zu erleben und aktiv zu gestalten. An einem solchen Integrationsprozess in einem Land wie Ungarn, als einem neuen ambitionierten EU-Mitgliedsstaat, sind wir besonders interessiert. Vor dem Hintergrund unseres gesellschaftswissenschaftlichen Studiums ist es für uns von Interesse, wie diese Organisationen untereinander agieren bzw. kooperieren und welche Rolle sie in der ungarischen Gesellschaft spielen. 

Wir erwarten von unserem Praktikum beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum den ungarischen Arbeitsalltag kennen zu lernen; darüber hinaus möchten wir unsere interkulturellen Kenntnisse erweitern sowie die spezifischen Umstände einer Minderheit in Ungarn besser verstehen. Eine solche ganzheitliche Erfahrung bereichert nicht nur unser Studium, sondern erweitert zudem unseren persönlichen Horizont.“

Links:

Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Wenn sich die Familie Talics trifft…

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Am 14. Juli veranstaltete die Familie Talics ein Familientreffen in Újbarok, an dem insgesamt 80 Erwachsene und 30 Kinder teilnahmen. Márta Krammer schickte dem Zentrum davon einige Fotos sowie einen Bericht.

„Wir haben einen Stammbaum angefertigt und die Fotos derjenigen, die leider nicht mehr dabei sein konnten, auf einen Paravent geklebt. Das Treffen fand im Kulturhaus von Újbarok statt und das Wetter war wie angekündigt wirklich schön. Viele von uns fühlen sich stark mit Újbarok verbunden: wir sind hier aufgewachsen, unsere Eltern haben hier gelebt. Es sind aber auch viele aus Debrezin, der Totiser Kolonie und aus Deutschland angereist.

Der Koch hat ein sehr leckeres Rindergulasch gekocht, danach gab es gegrilltes Hähnchen. Meine Cousinen haben viele verschiedene Kuchen gebacken. Ich hatte etwas Angst vor der Veranstaltung, weil ich noch nie in meinem Leben ein so großes Programm organisiert habe. Aber alles hat geklappt und die Gäste haben mitgeholfen. Die Kapelle aus Újbarok sorgte für die passende musikalische Untermalung.

Nach dem Abendessen gingen wir zum Friedhof und zündeten Teelichter an. Die Kinder wurden währenddessen erfolgreich von einem Clowndoktor unterhalten.

Viele Gäste haben sich hier zum ersten Mal getroffen. Die Kapelle spielte bis vier in die frühen Morgenstunden, alle feierten und keiner wollte nach Hause gehen. Dadurch, dass ich eine große Familie habe und wir deswegen am Wochenende oft bis zu 20 Gäste beherbergen, empfand ich eine solch große Gesellschaft als sehr angenehm. Der Erfolg des Treffens zeigt, wie sehr unsere Familie zusammenhält.”

Bundeskanzlerin Merkel reist nach Ungarn

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Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am 21. August 2007 auf Einladung des ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány nach Ungarn.

Neben dem Ministerpräsidenten wird sie dort auch mit Präsident Prof. László Sólyom und Oppositionsführer Viktor Orbán zu Gesprächen zusammentreffen.

Dabei stehen bilaterale sowie europapolitische und internationale Themen im Mittelpunkt. Am Nachmittag wird die Bundeskanzlerin an der Andrássy Universität, der einzigen deutschsprachigen Universität außerhalb des deutschen Sprachraums, eine Rede halten.

Deutsches Minderheitenfestival

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Unsere zwei Landesorganisationen: der Deutsche Kulturverein und das St. Gerhards-Werk Ungarn e.V., veranstalten am 20. August in Budapest das Deutsche Minderheitenfestival.

Der farbenfrohe Umzug startet vor dem Gebäude Nagymező utca 49. Die Kulturteilnehmer ziehen durch die Nagymező Straße und die Andrássy Allee bis zum Liszt Ferenc Platz zur Ady–Statue.

Zwischen 12 und 14 Uhr bieten die Vereine ein buntes deutschsprachiges Kulturprogramm (Blasmusik, Volkstanz, Gesang).

Nach einer kurzen Mittagspause treffen wir uns um 16 Uhr bei der Haltestelle der Metrolinie 3 in der Arany János utca. Wir ziehen gemeinsam auf den Platz vor der Budapester St. Stephans-Kirche, wo uns ein Sondersektor gesichert wird. Unsere Blaskapelle spielt an den Treppen der Kirche deutsche sakrale Musik.

Nach der heiligen Messe um 17 Uhr führen wir den mehrere km langen Umzug an, mit der Blaskapelle, vielfach in Volkstracht, mit Vereinstafeln und –flaggen, die schönsten deutschen Marienlieder singend.

Nach der Landesprozession können die Teilnehmer am Donauufer das farbenprächtige Feuerwerk vom Gellért-Berg bewundern.

Mit herzlichen Grüßen,

Dr. Wendelin Hambuch, Vorsitzender

St. Gerhardswerks Ungarn e. V. und Deutscher Kulturverein

„Auf den Spuren unserer Ahnen” Fahrradtour entlang der Donau

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Die Einsiedlung bildet einen wichtigen Teil der ungarndeutschen Kultur. Unsere Ahnen sind an der Donau von Ulm an der Ulmer Schachtel nach Ungarn gekommen. Mitglieder der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher legen diesen Weg auf dem Fahrrad hinter sich.

Die Strecke von Ulm bis Budapest wurde in drei Teilen aufgeteilt. Die erste Etappe von Wien bis Budapest haben die Jugendliche 2005 und die zweite von Passau bis Wien 2006 gefahren. Während der Fahrt haben sie die Möglichkeit sich die Sehenswürdigkeiten und historischen Spuren der ungarndeutschen anzuschauen.

Die diesjährige Tour geht an Ulm, Donauwörth, Ingolstadt, Regensburg, Straubing und Passau entlang.

Das Programm wird im Jahr 2007 vom Institut für Auslandsbeziehungen, vom Bundesinnenministerium Deutschland, von Pester Lloyd und vom Fillari Team Budaörs unterstützt.

Links:

Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

Abgedreht Filme und GJU auf dem Sziget Festival

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte konnte sich die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher, und damit auch die deutsche Minderheit auf dem Sziget-Festival vertreten. Somit präsentierte sich die Organisation vor mehreren hunderttausend Jugendlichen.

Ziel der Teilnahme war, die Aufmerksamkeit auf die in Ungarn lebenden Minderheiten zu lenken und die Toleranz gegenüber der Minderheit zu fördern.

Das GJU-Zelt war eine sehr angenehme Insel im bunten „Zivildorf“ 2007. Das Angebot hatte weder sprachliche, noch nationale oder Altersgrenzen.

Am 8. und am 9. August bot die GJU ein ganztägiges Programm mit hilfsbereiten GJU- Freiwilligen, mit Spielen, Weinprobe und mit Filmen des Ungarndeutschen Filmfestes „Abgedreht”. Sein Wissen zum Ungarndeutschtum, konnte jeder in einem ausführlichen Quizspielen testen. Und zur Belohnung gab´s die neuen GJU-Shirts, -Kulis und –Buttons.

Die Teilnahme unterstützte das Bundesinnenministerium der Bundesrepublik Deutschland.

Links:

Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest

Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

Koloman Brenner: „Sehnlichst” / Lesung und Gespräch

Koloman Brenner war bereits 2003 als Dialektforscher, 2006 und 2007 als Lyriker im Haus der Ungarndeutschen zu Gast. Am 31. Mai liest der Dozent des Germanistischen Institutes (Universität ELTE, Budapest) aus seinem 2007 erschienenen Einzelband „Sehnlichst” und zeigt seinen „Spür-Sinn” – so heißt ein Zyklus im Band – für Literatur.

Im Anschluss an die Lesung folgt ein Gespräch, in dem sich der Autor zu den Zusammenhängen zwischen seiner Person, seinem Lebenslauf und zu solchen Gedichten wie Ödenburg I. – II. oder Ungarndeutschtum äußert. Er erzählt auch von den Einwirkungen, die z.B. sein Gedicht „Gespeichert” inspiriert haben. Dieses wurde mit dem 3. Preis für Lyrik von der Künstlergilde Esslingen ausgezeichnet. Das Gespräch führt Károly Szabó vom Germanistischen Institut der ELTE Budapest.

„Koloman Brenner erweist sich als Vertreter einer neuen ungarndeutschen Literatur. Mit seiner kritischen Sicht auf die gegenwärtigen Zustände, die auch die Ungarndeutschen nicht ungeschoren läßt, steht er in einer Reihe mit anderen nachkriegsgeborenen Autoren der Volksgruppe (…). Sie besinnen sich stets auch auf das historisch Überkommene, sinnen aber stärker noch den eigenen Möglichkeiten im Heutigen nach und befragen die Visionen über ein neues Europa nach dem Platz der Minderheiten und Chancen des Einzelnen.” (Horst Lamprecht)

Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert und findet in deutscher Sprache statt. Für weitere Informationen steht Ihnen das ifa-Büro im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per Email: hdu-info@zentrum.hu zur Verfügung.

Koloman Brenner: „Sehnlichst”

Lesung und Gespräch

Donnerstag 31. Mai 2007, 18:00 Uhr

Haus der Ungarndeutschen, Veranstaltungssaal

Moderation: Károly Szabó (Germanistisches Institut, ELTE)

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Haus der Ungarndeutschen

Mittel- & Osteuropäisches Journalisten-Seminar

In diesem Jahr findet zum siebten Mal das Mittel- und Osteuropäische Journalisten-Seminar in Leipzig statt. Vom 12. bis 23. September 2007 können sich junge Journalistinnen und Journalisten aus den entsprechenden Ländern ein Bild der Strukturen und Arbeitsweisen von Hörfunk, Fernsehen und Online im dualen Mediensystem machen.

Dabei wird ihnen die Medienlandschaft Deutschlands und im Besonderen Mitteldeutschlands vorgestellt. Neben der fachlichen Weiterbildung ist der kulturelle Austausch untereinander besonders förderlich. Der Veranstalter ist die Sächsische Stiftung für Medienausbildung (SSM), die vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) getragen wird. Sämtliche Kosten für die ausgewählten Personen übernimmt der Veranstalter.

 Da die Seminarsprache Deutsch ist, sollten die Bewerber über gute Deutschkenntnisse verfügen.




Der Anmeldeschluss ist der 20. August 2007.

Links:

Sächsische Stiftung für Medienausbildung (SSM)

Ungarndeutsches Jugendauswahlorchester

Das V. Landestreffen des Ungarndeutschen Jugendauswahlorchesters findet vom 28. Juli bis 05. August 2007 in Fired / Balatonfüred statt. Am 4. August geben die jungen Musiker ihr grosses Konzert.

Der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen gibt sich die Ehre, Sie und Ihre liebe Familie zum Musicalabend herzlich einzuladen.



Termin: am 4. August 2007 um 20.00 Uhr am Freilichtbühne Fired



Mitwirkende: Ungarndeutsches Jugendauswahlorchester

Dirigenten: Johann Fódi, Hermann Schwarz, Jozef Schwartz

Solisten: Eszter Harazdy, Attila Dobák, Alexandra Wolford



Der Eintritt ist kostenlos!
 Wir bedanken uns für Ihre Spende!



Sponsoren:



Bundesministerium des Inneren / Deutschland


Gemeinnützige Stiftung für Nationale und Ethnische Minderheiten


Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen


Landesrat


Nemzeti Kulturáris Alap

Links:

Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen

Welttreffen der donauschwäbischen Kulturgruppenleiter

Vom 29. Juni bis 8 Juli 2007 fand in Werischwar/Pilisvörösvár das jährliche Treffen der Donauschwäbischen Kulturgruppenleiter statt. Die Teilnehmer aus Toronto, Cleveland, Cincinnati, Chicago, Milwaukee, Reutlingen, Speyer, Marbach, Geretsried sowie aus Ungarn und Serbien hatten ein sehr umfangreiches Programm.

Parallel zum Treffen fand auch die diesjährige Sitzung des Weltdachverbands der Donauschwaben statt. Hier wurde mehrmals die Wichtigkeit der Traditionspflege betont, wobei die junge Generation eine äußerst wichtige Rolle spiele. Die ungarndeutsche Lage hat Franz Heilig, Vorsitzender des Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen vorgestellt. An der Sitzung nahmen auch die Mitarbeiter des Zentrums teil.

 Während einige der Anwesenden an der Sitzung teilnahmen, konnten die Kulturgruppenmitglieder mit Miklós Manninger und József Wenczl donauschwäbische Tänze erlernen. Die Tänze wurden am letzen Abend am Schwabenball aufgeführt.
 Im Programm standen sowohl Stadtbesichtigungen in Werischwar, Esztergom, Szentendre und Budapest als auch eine Donauschifffahrt.

Neue Internetseite der Hauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheiten

Über die Tätigkeit der Hauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheiten und mit gemeinnützigen Informationen wurde eine neue Internetseite errichtet.
Die Hauptabteilung nimmt alle Anmerkungen der Besucher zur Gestaltung der Seite sowie alle gemeinnützigen Informationen über die Minderheiten gern entgegen.

www.nek.gov.hu

Ausschreibung für Bildhauer

Die Selbstverwaltung des V. Bezirks möchte – voraussichtlich 2008 – in der Zrínyi und in der Deák Ferenc Straße neue öffentliche Skulpturen errichten. Der Ausschuss für Kultur, sowie für Minderheiten- und Menschenrechte veröffentlicht deswegen eine Ausschreibung für Bildhauer, die in Budapest und seiner Umgebung wohnen.

Die besten drei Platzierten werden jeweils mit 250000 Forint prämiert, und die aufzustellenden Skulpturen werden aus den eingesandten ausgewählt.
 Abgabetermin: 29. Oktober – 5. November 2007
. Technischer Verantwortlicher für die Ausschreibung ist die „Aranytíz Művelődési Központ“.

Förderprogramm für junge Angehörige der deutschen Minderheit in mittel- und osteuropäischen Ländern

Das neue Qualifizierungsprogramm der Otto Benecke Stiftung e.V. bietet jungen Menschen, die sich für Minderheitenfragen engagieren, persönliche Chancen und berufliche Perspektiven.

Es soll helfen, die Arbeit der Organisationen der deutschen Minderheiten in mittel- und osteuropäischen Ländern zu stärken.

In drei Ausbildungsmodulen werden Kenntnisse und Methoden für Tätigkeiten in der Jugend- und Bildungsarbeit vermittelt und erprobt.

Die Teilnehmer erwerben Zertifikate als

Jugendmanager (Basisphase): 8 Monate

Dozent (Aufbauphase): 8

Monate

Bildungsmanager (Professionalisierungsphase): 8 Monate




Eine Teilnahmemöglichkeit besteht für junge Leute im Alter von 18 – 29 Jahren aus



1. Polen


2. Rumänien


3. Slowakische Republik


4. Tschechische Republik


5. Ungarn,



die

 1. sich aktiv in der Minderheitenarbeit engagieren


2. ausreichende Computerkenntnisse besitzen


3. über einen Internet-Zugang verfügen


4. die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen


5. und erfolgreich an einem Auswahlverfahren teilgenommen haben



Das Studienangebot

Das Studienangebot der YOU.PA beruht auf dem Konzept des Blended Learning.



Blended Learning heißt: Die Teilnehmer erhalten über ihren PC Zugang zu ausgewählten interaktiven Lernmaterialien. Mit Unterstützung erfahrener Trainer, die sie über Internet oder per Telefon betreuen, bearbeiten sie den Lernstoff an ihrem PC. In Präsenzseminaren wird das Gelernte aufgearbeitet und in praktischen Übungen vertieft. Praktika bieten die Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse umzusetzen und Neues dazuzulernen. 

Alles in allem: eine einmalige Chance, in kurzer Zeit auf hohem Niveau wertvolle Qualifikationen zu erwerben.



Die YOU.PA-Teilnehmer übernehmen ehrenamtliche Aufgaben im Bereich der minderheitsbezogenen Jugend-, Sozial- oder außerschulischen Bildungsarbeit. Dabei sammeln sie wertvolle Erfahrungen, die ihnen in ihrer sozialen und beruflichen Entwicklung helfen. Als Jugendmanager übernehmen sie ehrenamtliche Führungsfunktionen in der Jugendarbeit, als Dozent oder als Bildungsmanager können sie eigene Fortbildungsveranstaltungen anbieten und sich so eine sichere Zukunft aufbauen.



YOU.PA ist ein Projekt der Otto Benecke Stiftung e.V.. Es wird in Kooperation mit dem Bildungsanbieter TRANSFER GmbH und dem Europäischen Bildungszentrum Oppeln – ECEO durchgeführt und aus den Mitteln des Bundesministeriums des Innern finanziert.



Interesssenten können sich bis zum 31.07.2007 über die nationalen Jugendverbände der deutschen Minderheit um eine Aufnahme in das Programm bewerben. Hierzu wird ein entsprechendes Formular auf den jeweiligen nationalen Web-Seiten geschaltet.

Links:

Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

Helmut Hofmann verabschiedete sich…

Am 28. Juni verabschiedete sich Helmut Hofmann, stellvertretender Institutsleiter und Leiter der Spracharbeit aus den Diensten des Goethe-Instituts. Hofmann war seit 1988 bei den Instituten in der USA, in Deutschland, Italien, Griechenland und zuletzt in Ungarn, in Budapest tätig.

Das Schaffen eines Prüfungsstellennetzes in Ungarn, das Ermöglichen einer internationalen Sprachprüfung sind nur einige seiner wichtigsten Erfolge. Hofmann unterstützte auch die Bildungsarbeit an den ungarndeutschen Schulen, bzw. leistete Bedeutendes in der Ausbildung der DeutschlehrerInnen.

Auch das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum ist Herrn Hofmann sehr dankbar, da das Zentrum mit seiner Hilfe einen wichtigen Unterstützer im Gestalt des Goethe-Instituts für „Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest“ gefunden hatte.

In der Feierstunde bedankten sich die Kollegen für Hofmanns langjährige ausgezeichnete Arbeit. Der Musiker, Liedermacher und Sänger Torsten Riemann gab für die Gäste ein schönes Konzert und komponierte für Helmut Hofmann sogar ein schönes und lustiges Abschiedslied.

Werfel-Preis für György Konrád

Zum dritten Mal verlieh die Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“(ZgV) ihren Franz-Werfel-Menschenrechtspreis. Im Jahr 2007 wurde der ungarische Schriftsteller György Konrád mit dem Preis ausgezeichnet.

Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Juni in der Frankfurter Paulskirche statt. Die deutsche Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen verleiht den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 2003 alle zwei Jahre an Persönlichkeiten, die sich „gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord, Vertreibung oder bewusste Zerstörung nationaler, ethnischer oder religiöser Gruppen gewandt haben“. 
György Konrád übernahm den Preis von Erika Steinbach Stiftungsvorsitzenden. Die Laudatio hielt Milan Horácek, Mitglied im Europaparlament.

Links:

Laudatio von Milan Horácek und zur Dankesrede des Preisträgers György Konrád

Ombudsman nahm Abschied

Am 20. Juni nahm Ombudsman Dr. Jenő Kaltenbach Abschied von den Vorsitzenden der Landesselbstverwaltungen der Minderheiten. Er bekleidete dieses Amt zwölf Jahre lang.

Als Würdigung seiner Tätigkeit erhielt er die Auszeichnung „Justitia Regnorum Fundamentum“, die von den Ombudsmännern gestiftet wurde. Er überreichte Gedenkplatten an die Vorsitzenden der Landesselbstverwaltungen der Minderheiten, bzw. an zwei Journalisten: Gábor Czene von Népszabadság und Eva Mayer von Barátság.

dU und HdU – Projektförderprogramm

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) starten ein Förderprogramm für Studenten. Das „dU und HdU“-Programm soll eine wirksame und erfolgreiche Zusammenarbeit des Hauses der Ungarndeutschen (HdU) mit Universitäten und eine Belebung des HdU durch ein neues Publikum und neue Themen bewirken.

Erwartet werden Projekte im Bereich Wissenschaft, Kultur und Bildung. Dies können Lesungen, Konferenzen, wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen oder eine Kinoreihe sein. Das ifa-Büro Budapest unterstützt die Antragsteller bei der Vorbereitung und Durchführung der Projekte und gewährleistet einen finanziellen Projektzuschuss. Bei Bedarf kann ein Praktikumschein ausgestellt werden.

Bevorzugt werden Initiativen mit Minderheitenbezug der Teilnehmer, des Themas oder des Zielpublikums bzw. solche Programme und Projekte, die dem kulturellen Austausch zwischen Ungarn und Deutschland und der deutschen Minderheiten Europas dienen.

Einsendeschluss für eine Projektskizze ist der 31. Juli. Das Antragsformular ist im ifa-Büro im HdU erhältlich und kann per Email hdu-info@zentrum.hu angefordert werden oder auf www.zentrum.hu heruntergeladen werden. Das Programm wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert.

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Haus der Ungarndeutschen

Landesrezitationswettbewerb

Beim Landesrezitationswettbewerb, der unlängst im Budapester Ungarndeutschen Nationalitätengymnasium von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen veranstaltet wurde, haben die Schüler aus der Branau hervorragende Leistungen erbracht. 

Landesergebnis: 



Erst- und Zweitklässler:

3. Platz: Buzás Boglárka, Pécs / Fünfkirchen – Valeria Koch Schulzentrum 

5. Platz: Jókúti Bernadett, Palotabozsok / Boschok 

Dritt- und

Viertklässler:

4. Platz geteilt: Bogdán Gergely, Pécs / Fünfkirchen – Valeria Koch Schulzentrum
4. Platz geteilt: Király Ágnes, Pécs / Fünfkirchen – Innenstädtische Grundschule 



Fünft- und Sechstklässler:

3. Platz: Bollér Krisztián, Pécs / Fünfkirchen – Valeria Koch Schulzentrum 

5. Platz: Maszler Fanni, Véménd / Wemend 



Siebt- und Achtklässler:

1. Platz: Kecskés Alexis, Pécs / Fünfkirchen – Valeria Koch Schulzentrum 

2. Platz: Lehmann Mirjam, Pécs / Fünfkirchen – Valeria Koch Schulzentrum 

5. Platz: Géczi András Mihály, Mohács / Mohatsch – Seelige Gisella Katholische Grundschule 



Unterstufe, deutsche Mundart:

1.Platz: Berek Bernadett, Somberek / Schomberg
3. Platz: Ritzl Henriette, Somberek / Schomberg 

4. Platz: Lichtmesz Éva, Palotabozsok / Boschok 


Oberstufe, deutsche Mundart:

1. Platz: Rittlinger Anita, Somberek / Schomberg 

3. Platz: Lichtmesz Magdolna, Palotabozsok /Boschok 

4. Platz: Schnellenberger Kitti, Somberek /Schomberg

Wir gratulieren den Gewinnern!

(Quelle: Verband der deutschen Selbstverwaltungen im Komitat Branau und Schomodei)

„Abgedreht“ im Lenau Haus in Fünfkirchen

Am 17. Mai um 16:00 Uhr werden die Filme die beim „Abgedreht“ 2007 ins Rennen geschickt worden sind im Lenau Haus in Fünfkirchen/Pécs gezeigt.

Am Wettbewerb nahmen 12 Teams, bzw. 44 junge Filmemacher teil und zeigten am 27. April in Budapest, im im Vörösmarty Kino ihre Sicht auf die deutsche Minderheit.

Wer den Kinotag in Budapest verpasst hat, hat jetzt die Chance die Filme im Lenau Haus zu erleben (Munkácsy M. Str. 8, Pécs).

Links:

Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest

Lenau Haus Pécs/Fünfkirchen