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Neuer Mitarbeiter in der Zentrum-Bibliothek

Seit Januar erwartet die Leser im Haus der Ungarndeutschen ein neuer Bibliothekar. Im Folgenden ist seine kurze Vorstellung zu lesen.

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Mein Name ist István Mayer, ich bin am 22. Januar 1980 als zweiter Sohn einer ungarndeutscher Familie in Baja geboren. Ich wuchs in Csátalja / Tschatali auf. Meine Schuljahre verbrachte ich in meinem Heimatdorf und in Baja, als Schüler der sechsklassigen Abteilung des Gymnasiums Béla III. Ich studierte Geschichte und Germanistik an der Szegeder Universität, aber nach drei Semester tauschte ich Germanistik gegen Bibliothekwissenschaft ab. 2006 bekam ich mein Diplom in Geschichte, ein Jahr später das in Bibliothekswissenschaft. Nach meiner Studentenjahre arbeitete ich ein Jahr lang an der Bajaer Hochschule als Praktikant am Lehrstuhl für Bibliothekswissenschaft, aber mehrere Monate verbrachte ich auch an der Studienabteilung und am Lehrstuhl für Minderheiten- und Fremdsprachen. In meiner Freizeit lese ich viele Science-Fiction-Romane, oder schreibe Kurzgeschichten dieses Stils und höre gern Heavy Metal-Musik.

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Ungarndeutsche Bibliothek

Minderheiten am Ball

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Europas Fußballfans blicken im kommenden Jahr in die Schweiz und nach Österreich; dort findet nämlich die mit Spannung erwartete Europameisterschaft „Euro2008“ statt.

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen und ihre Mitgliedsorganisation, die räteromanische Dachorganisation Lia Rumantscha sowie Sedrun Disentis Tourismus wollen dieser europäischen Fußballleidenschaft in nichts nachstehen und laden daher zu einer Fußballmeisterschaft der europäischen Minderheiten – der „Europeada 2008“ ein.

Diese Europameisterschaft der autochthonen, nationalen Minderheiten findet vom 31. Mai bis zum 7. Juni 2008 im Kanton Graubünden, Schweiz, statt. Es haben sich bereits mehrere Mannschaften – wie zum Beispiel die Sorben, Basken und Südtiroler gemeldet. Noch werden Anmeldungen für weitere Mannschaften entgegen genommen.

„Wir wollen mit der Veranstaltung zeigen, wie bunt Europa ist – auch im Bereich des Fußballs. Die Europameisterschaft ist ein Höhepunkt des Jahres und wir werden die Veranstaltungen nutzen, um mit unserer eigenen Europameisterschaft auf die europäischen Minderheiten aufmerksam zu machen,“ erklärt Andrea Rassel, Vizepräsident der FUEV und von Seiten des FUEV-Präsidiums für die Europameisterschaft „Europeada 2008“ verantwortlich.

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Europeada 2008

Die CD „Kastanienbäume” von Klara Burghardt ist erschienen

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In der Herausgabe des Literaturradios in Miskolc kam die Audio-Gedicht-CD „Kastanienbäume” von Klara Burghardt – mit deutschen Gedichten, geziert mit deutschen Volksliedern -auf Ziehharmonika gespielt, auf den Markt.

Klara Burghardt arbeitete 33 Jahre lang als Deutschlehrerin. Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr schrieb sie die Geschichten ihres Volkes, der Deutschen in ihrem Heimatdorf nieder. Seit zehn Jahren schreibt sie neben Geschichten auch Gedichte.

Auf der CD hört man 48 aus ihren Gedichten, mit vier Rezitatoren, die ihre frühere Deutschlehrerin und ihre Schülerinnen waren. Auf der Harmonika spielt ihr einstiger Klassenkamerad, Adam Fledrich, heute Musiklehrer in Pécs. Den Entwurf für die CD hat Kristian Bregó, ein Dorfbewohner geplant und gefertigt.

Der Stoff auf der CD vertrat im September in Prag auf dem Welttreffen der Donauschwaben einen Teil der ungarndeutschen Dichtung, mit Erfolg.

Die Gedichte kann man an immer mehr Rezitationswettbewerben hören.

Sie erscheinen regelmäßig in mehreren Zeitschriften in Deutschland, in Österreich und in ungarndeutschen Zeitungen.

Die CD ist beim Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen in Budapest zu bestellen:

Tel.: 0036/ 1- 269- 10 -85
Email: landesrat@yahoo.de

Sprachwahl für das kommende Schuljahr

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Der Europarat empfiehlt, dass Schülerinnen und Schüler heute mindestens zwei Fremdsprachen lernen sollten, um für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen in Europa qualifiziert zu sein. Deutsch ist im zusammenwachsenden Europa eine der wichtigsten Sprachen.

Traditionell ist die deutsche Sprache in Ungarn sehr weit verbreitet. Deutschland, Österreich und die Schweiz eröffnen als Ungarns größte und wichtigste Handelspartner jungen Ungarn viele berufliche Perspektiven. Deutsch wird auch in Zukunft somit eine große Bedeutung im Leben junger Ungarn spielen.

Unten genannte Institutionen möchten daher in einer gemeinsamen Initiative für die Sprachwahl Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache werben und die Deutschlehrkräfte Ihrer Schule mit Argumenten für die Beratung der Eltern unterstützen.

Ihr Goethe-Institut Budapest und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
in Zusammenarbeit mit:

– DAAD-Informationszentrum Budapest
– Deutsche Botschaft Budapest
– Eötvös Loránd Universität Germanistisches Institut
– Kodolányi János Hochschule Székesfehérvár – Deutscher Lehrstuhl
– Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
– Institut für Fach- und Erwachsenenbildung
– Hochschule Nyíregyháza- Deutscher Lehrstuhl
– Österreich Institut Budapest
– Ungarischer Deutschlehrerverband

Weitere Prospekte können sie gerne kostenlos anfordern bei:


Goethe-Institut
Fr. Wolschke
Ráday u. 58
1092 Budapest
E-mail: wolschke@budapest.goethe.org

Links:

Goethe-Institut Budapest

Neue Finanzierung der Minderheitenselbstverwaltungen

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Ein neuer Regierungsverordnung bezüglich der augfagbengerechten Unterstützung der Minderheiten aus dem ungarischen Staatsetat ist in Kraft getreten. Laut neuer Regelung bekommen die Minderheitenselbstverwaltungen die Unterstützung bezüglich der Betriebskosten automatisch zugestanden, die aufgabengerechte Subvention muss jedoch extra beantragt werden.

Abgabetermin der Beantragungen: 1. Februar 2008.

Ort der Abgabe: die jeweilige Verwaltung des Ungarischen Schatzamtes

Zur besseren und aufgabengerechten Unterstützung der Minderheitenselbstverwaltungen hat die ungarische Regierung am 19. Dezember einen Erlass verabschiedet. Dieser ist mit der Nummer 375/2007. (XII.23.) korm am 1. Januar 2008 in Kraft getreten.

Die Informationsschrift zur Beantragung wird von dem Ministerpräsidentenamt in Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden an allen Minderheitenselbstverwaltungen zugeschickt. Die Minderheitenselbstverwaltungen wurden gebeten, das Ministerpräsidentenamt hierbei zu unterstützen.

Sowohl der Erlass, als auch die Informationsschrift und die Ausschreibung sind auf der Internetseite des für Minderheiten- und Nationalpolitik zuständigen Fachstaatssekretariats des Ministerpräsidentenamtes zu lesen.

Über Details gibt das Kundeninformtionszentrum der Regierung vom 15. Januar bis 29. Februar unter der gebührenfreien Telefonnummer 189 Auskunft.

Links:

Amt des MinisterpräsidentenHauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheite

Neue Finanzierung der Minderheitenselbstverwaltungen

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Ein neuer Regierungsverordnung bezüglich der augfagbengerechten Unterstützung der Minderheiten aus dem ungarischen Staatsetat ist in Kraft getreten. Laut neuer Regelung bekommen die Minderheitenselbstverwaltungen die Unterstützung bezüglich der Betriebskosten automatisch zugestanden, die aufgabengerechte Subvention muss jedoch extra beantragt werden.

Abgabetermin der Beantragungen: 1. Februar 2008.
Ort der Abgabe: die jeweilige Verwaltung des Ungarischen Schatzamtes

Zur besseren und aufgabengerechten Unterstützung der Minderheitenselbstverwaltungen hat die ungarische Regierung am 19. Dezember einen Erlass verabschiedet. Dieser ist mit der Nummer 375/2007. (XII.23.) korm am 1. Januar 2008 in Kraft getreten.

Die Informationsschrift zur Beantragung wird von dem Ministerpräsidentenamt in Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden an allen Minderheitenselbstverwaltungen zugeschickt. Die Minderheitenselbstverwaltungen wurden gebeten, das Ministerpräsidentenamt hierbei zu unterstützen.

Sowohl der Erlass, als auch die Informationsschrift und die Ausschreibung sind auf der Internetseite des für Minderheiten- und Nationalpolitik zuständigen Fachstaatssekretariats des Ministerpräsidentenamtes zu lesen.

Über Details gibt das Kundeninformtionszentrum der Regierung vom 15. Januar bis 29. Februar unter der gebührenfreien Telefonnummer 189 Auskunft.

Links:
Amt des MinisterpräsidentenHauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheite

Festgala der Ungarndeutschen

Am 12. Januar findet in Budapest die traditionelle Landesgala der Ungarndeutschen statt. Am Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen treten im Kongresszentrum sämtliche Chöre, Tanz- und Kulturgruppen auf.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die begabtesten Schüler und Studenten mit dem Valeria Koch Preis geehrt, sowie an diesem Tag wird auch die höchste Auszeichnung, die „Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum” an verdiente Persönlichkeiten verliehen, die bedeutendes für die Minderheit geleistet haben.

Dieses Jahr wird das Programm von Dr. Ernő Kállai, Minderheitenbeauftragten des Ungarischen Parlamemts und Schirmherr des Programms eröffnet.

Mitwirkende:


Jugendblaskapelle Bóly
Kinderchor Dorog
Wemender GJU
Prigl-Tafferner Duo
Talapcskák Tanzgruppe
Blaskapelle Magyarszék
DBU
Gráf Veronika
Intermelody Szederkény
Knipf Duo
Leőwey Tanzgruppe

Eintritt nur mit Einladung.

Links:

Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Mit dem Minderheitenpreis ausgezeichnet

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16 Personen und Gemeinschaften, die in unterschiedlichen Bereichen des Lebens der Minderheiten in Ungarn und der Ungarn im Ausland Hervorragendes geleistet haben, konnten am 18. Dezember den Minderheitenpreis des Ministerpräsidenten im Jägersaal des Parlaments übernehmen.

Im Beisein von Staatspräsident Sólyom, Parlamentspräsidentin Szili und zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten würdigte Ministerpräsident Gyurcsány die Tätigkeit der Geehrten. Heuer befanden sich auch Ungarndeutsche unter den Ausgezeichneten.

Helmut Heil

…gründete vor 35 Jahren das Leôwey-Ensemble, die Tanzgruppe des Fünfkirchner Klára-Leôwey-Gymnasiums. Das Ensemble wurde zu einer auch auf internationaler Ebene bestimmenden Werkstatt der deutschen Volkstanztraditionen. Helmut Heil ist Volkstanzlehrer, Choreograph, Herausgeber, Sammler des hiesigen deutschen Volkstanz- und Liedergutes, der Bräuche und Volkstrachten. Er gab das Ungarndeutsche Trachtenbuch heraus. Mit seinem Namen verbunden sind die traditionellen Fünfkirchner deutschen Volkstanzlager, die Organisation vieler Fünfkirchner Kulturprogramme – Pfingstfestival, Fünfkirchner Tag der Deutschen, Platzmusik in der Innenstadt. Er gründete die Stiftung Ungarndeutsches Volkstanzgut. Seit 1998 ist er Mitglied der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung Fünfkirchens, zur Zeit deren stellvertretender Vorsitzender. Er ist Mitglied des Kulturausschusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

Den Minderheitenpreis bekam Helmut Heil für die Verbundenheit mit der Kultur der deutschen Volksgruppe in Ungarn, deren niveauvoller, vielfältiger Pflege und für effektive Öffentlichkeitsarbeit.

VUdAK

Der in mehreren europäischen Ländern bekannte und anerkannte Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler – VUdAK – feierte in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen. Der Verband trägt durch die literarische und künstlerische Aufarbeitung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ungarndeutschtums zur Stärkung der Identität bei. Die Tätigkeit des Verbandes reicht 35 Jahre zurück. Seit 1992 werden gemeinsame Werkstattgespräche für ungarndeutsche Autoren und bildende Künstler sowie Lesungen, Ausstellungen im In- und Ausland organisiert. Regelmäßig erscheinen in der Reihe des Verbandes literarische und Kunstanthologien, welche die anspruchsvollen Werke der zeitgenössischen ungarndeutschen Künstler vorstellen.

VUdAK erhielt den Preis für das Bekanntmachen der Literatur und bildenden Kunst der deutschen Minderheit in Ungarn.

MTV-Redaktion der Minderheitensendungen

Das Ungarische Fernsehen strahlt seit 1978 muttersprachliche Programme der größeren Minderheitengemeinschaften aus. Das Angebot wurde später durch die Sendungen für Roma und für die kleineren Minderheitengruppen und durch Sendungen über die Minderheiten für die Mehrheitsgesellschaft erweitert. Mehrere Mitarbeiter der – seit 2006 unabhängigen – Redaktion der Minderheitensendungen des Ungarischen Fernsehens sind seit den Anfängen mit dabei. Die Sendungen entstehen in 14 Sprachen, die Mitarbeiter sind Reporter, Redakteur, Regisseur und Übersetzer in einer Person. Die Dokumentarfilm-Werkstatt ist seit langen Jahren besonders erfolgreich. Die Archivaufnahmen der Redaktion stellen einen unheimlich wertvollen, unersetzbaren Schatz dar.

Die Redaktion startete ein beispielhaftes Programm zur Beschäftigung von Roma-Fachleuten im Fernsehen und zur wahrheitsgetreuen Präsentierung der Roma in den Medien. Seit 2001 wird von der Redaktion das Filmfestival der Nationalitäten organisiert, in dessen Rahmen in- und ausländische Filmemacher der Minderheiten ihre Werke zeigen können. In den 30 Jahren seit ihrem Bestehen wurde die Redaktion zu einem bestimmenden Faktor der Minderheitengemeinschaften, wie auch die Mitarbeiter zu bestimmenden Mitgliedern dieser geworden sind.

Die Redaktion der Minderheitensendungen des Ungarischen Fernsehens erhielt den Minderheitenpreis als Anerkennung der niveauvollen, verbindlichen Arbeit der Mitarbeiter.

Links:

Verband ungarndeutscher Autoren und Künstler

Pro Cultura Minoritatum Hungariae Preis ging an Wielander Chor

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Den Pro Cultura Minoritatum Hungariae Preis können jedes Jahr 8 Personen oder Organisationen aus den Reihen der ethnischen oder nationalen Minderheiten Ungarns entgegennehmen, die sich für den Erhalt des Kulturerbes in der Muttersprache geleistet haben. Im Jahr 2007 konnte der zu der deutschen Minderheit gehörende Wielander Fraunchor die Auszeichnung entgegennehmen.

Mit dem Preis sind eine Plakette und eine Ehrenurkunde verbunden, die jährlich einmal, am Tag der ethnischen und nationalen Minderheiten, am 16. Dezember überreicht werden. An diesem Tag organisiert das Ungarische Kulturinstitut und das Lektorat der bildenden Künste die feierliche Gala der Nationalitäten.

Über die Preisträger entscheidet ein Fachgremium der Nationalitäten des Ungarischen Kulturinstituts und des Lektorates der bildenden Künste, sowie der Roma Kulturfachausschuss. Der Preis wird vom Generaldirektor des Instituts überreicht.

Pro Cultura Minoritatum Hungariae – Ausgezeichneten im Jahr 2007

Martenica Tanzensemble (bulgarisch)
Anna Nagy Váradi (roma)
Dr. Dénes Sokcsevits (kroatisch)
Wielander Frauenchor (deutsch)
Armenische Katholische Pfarrei (armenisch)
János Ruzsa (rumänisch)
Serbisches Theater Ungarns (serbisch)
Dr. István Tóth (slowakisch)

Stellenangebot beim Zentrum!

Das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum sucht eine/n BIBLIOTHEKAR/IN.

Anforderungen:

– Hochschulabschluss – Fachrichtung: Bibliothekar/in
– hervorragende Deutsch- und Ungarischkenntnisse in Wort und Schrift
– PC-Kenntnisse
– Engagement für das Ungarndeutschtum

Die Stelle ist zum 1. Januar 2008 zu besetzen.

Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugniskopien schicken Sie bitte bis zum 12. Dezember 2007 an:

Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum
1062 Budapest, Lendvay u. 22.

Weitere Informationen:

Monika Ambach
Tel.: +36/1/373-0933
Email: bibliothek@zentrum.hu

Links:

Ungarndeutsche Bibliothek

Höchste Auszeichnung der Bundeswehr an zwei Ungarn

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Am 13. Dezember 2007 wurden durch den Gesandten der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Herr Walter Haßmann und den Verteidigungsattaché Oberst i.G. Jürgen Erbeck Herr Oberst Dr. László Schandl und Herr Oberstleutnant d.R. György Ivánfalvi mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber ausgezeichnet.

Das Ehrenkreuz der Bundeswehr ist die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland und der Bundeswehr, die der Bundesminister der Verteidigung vergeben kann.

Oberstarzt Dr. Schandl war zum Zeitpunkt des Anschlages gegen deutsche Soldaten am 7. Juni 2003 im deutschen Feldhospital in Kabul eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war er als klinischer Direktor des Hospitals tätig. In seiner Tätigkeit war er für Koordination der Notbehandlung der im Krankenhaus eintreffenden Verwundeten und ihre weitere Versorgung verantwortlich. Seit 1995 kommt Oberstarzt Dr. Schandl eine Schlüsselrolle in der deutsch – ungarischen Zusammenarbeit im Sanitätsbereich zu. Er spielte eine herausragende Rolle bei der Ausarbeitung und Koordination der Aufgaben des gemeinsamen deutsch – ungarischen Feldhospitals. Zu seinen Aufgaben gehörten u.a. die Festlegung der personellen Anforderungen und der erforderlichen Ausbildungsmaßnahmen. Er engagierte sich darüber hinaus im Bereich der Zusammenarbeit und der Intensivierung der gegenseitigen Verbindungen zwischen dem „Honvéd“ Krankenhaus Budapest und dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Oberstarzt Dr. Schandl hat sich aussergewöhnliche Verdienste im Bereich der deutsche-ungarischen Zusammenarbeit erworben, darüber hinaus hat er durch sein Handeln im Militärhospital Kabul entscheidend dazu beigetragen den verletzten deutschen Soldaten die bestmögliche ärztliche Versorgung zukommen zu lassen.

Oberstleutnant a.D. Ivánfalvi hat als Dolmetscher von Anfang an den guten Kontakt zur Bundeswehr und zum Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) gesucht. Bei Verhandlungen und Ausarbeitungen der Patenschaftsverträge, die, beginnend mit den Bezirksgruppen Oberbayern und Veszprém, sich mittlerweile auf mehrere Landes -und Bezirksverbände in Deutschland und Ungarn erstrecken, wie auch bei deutsch – ungarischen Seminaren und Tagungen, hat OTL a.D. Ivánfalvi seine hervorragenden Deutschkenntnisse bewiesen. Ohne seinen ständigen Einsatz für die Einrichtung und Pflege von Patenschaften zu den Reservistenkameradschaften des VdRBw wären viele Vorhaben nicht möglich gewesen. Letztendlich wären die Patenschaften ohne seine Mithilfe nicht ins Leben gerufen worden. Bei Benefizveranstaltungen im Rahmen der Reservistenarbeit der Bezirksgruppe Oberbayern hat er als Dolmetscher hervorragende Dienste geleistet. Mit seiner Hilfe konnten Kontakte zu lokalen Behörden hergestellt und somit ein reibungsloser Ablauf der Unterstützungsleistungen sichergestellt werden. Durch sein Engagement hat Oberstleutnant Ivánfalvi zur Steigerung des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland, der Soldaten der Bundeswehr und ihrer Reservisten wesentlich beigetragen.

Abschlussfeier im Haus der Ungarndeutschen

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Am 13. Dezember um 18 Uhr wird im Haus der Ungarndeutschen in Budapest eine kleine Weihnachtsfeier für die ungarndeutschen Organisationen, Institutionen und Vereine stattfinden, zu der auch alle Freunde des Hauses herzlich eingeladen sind.

Jede Organisation und jeder Verein bekommt ab 18 Uhr die Möglichkeit, sich zu präsentieren, Bilanz über die Herausforderungen und Erfolge des zu Ende gehenden Jahres zu ziehen, wobei auch zukünftige Pläne vorgestellt werden können. Natürlich darf es bei der Weihnachtsfeier an Glühwein, Kuchen und guter Laune nicht fehlen; der Frauenchor aus St. Iwan lädt die Gäste zu einem gemeinsamen Musizieren ein.

Die Feier wird auf Initiative der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU) und der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) organisiert und von der LdU sowie vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) gefördert.

Musikalische Begleitung: St. Iwaner Frauenchor

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Haus der Ungarndeutschen

„Wir und unsere Nachbarn“ Endrunde des 4-Länder-Wettbewerbs

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Nach den Internetrunden des Wettbewerbs für Sprachdiplomschüler trafen sich die besten 15 Gruppen aus Slowenien, Kroatien, Ungarn und aus der Slowakei am 24. November in Budapest zur Endrunde des 4-Länder-Wettbewerbs.

Der Wettbewerb wurde von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen – Fachberatung Budapest – für „Sprachdiplomschulen” (Schulen, die berechtigt sind, das DSD – Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – abzunehmen) organisiert. Die Aufgaben für die Internetrunden wurden von Schülern aus den teilnehmenden Ländern mit Hilfe ihrer Deutschlehrer zusammengestellt. Die Fragen bezogen sich auf das jeweilige Land mit den Schwerpunkt Geschichte, Kultur, Sport, Geographie, Volkskunde-Wissenschaft und „Wir in Europa”. Die Lösung der Aufgaben konnte durch Internetrecherche gelöst werden. Die punktbesten Gruppen wurden vom 23. bis 25. November nach Budapest eingeladen. Sie präsentierten in der Kroatischen Schule ihr mitgebrachtes Plakat, mit dessen Hilfe die Gruppe das ihr nach dem Zufallsprinzip zugeteiltes Land vorstellte. Als eine weitere kreative Aufgabe führten die Schüler ein Dialog zum Thema „Reisebüro, bzw. Reise buchen”. Zu der Jury haben sich Vertreter des Deutschen Wirtschaftsclubs, der Deutschen, Slowakischen und Slowenischen Botschaften, des Ministeriums für Kultur und Bildung, des Minderheitenamtes und des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums angesagt.

Als Gesammtsieger wurden zwei ungarische und eine slowenische Mannschaft ermittelt: Erster wurde die 12.C Klasse des Lajos Kossuth Gymnasiums aus Budapest, zweiter die 10.C Klasse derselben Schule und über den dritten Platz konnten sich die Mitglieder des Teams aus dem Prva Gymnasium aus Maribor freuen.

Am Wettbewerb beteiligten sich ca. 650 Schülerinnen und Schüler ca. 40 wurden nach Budapest eingeladen. Ihnen wurde neben dem Wettstreit auch ein Rahmenprogramm mit Konzertbesuch und Stadtbesichtigung geboten.

Die Internetaufgaben des Wettbewerb können unter der Adresse http://cryzis.vmg.sulinet.hu/~4LWette/ abgerufen werden (Benutzername: gast@mail.com Passwort: hjxo1FNg). Es lohnt sich in die Seite einzuloggen, denn die Besucher erfahren interessante und grundlegende Informationen über die Länder Kroatien, Slowenien, Ungarn und über die Slowakei.

Zentrum-Bibliothekarin ging in Pension

Eva Szabó Várhidi verabschiedete sich am 30. November 2007 von der Zentrum-Bibliothek und von den Kollegen. Das Zentrum dankt Frau Szabó Várhidi für ihre ausgezeichnete fachliche Arbeit, die sie bei der Institution leistete.

Zentrum-Bibliothekarin ging in Pension

Eva Szabó Várhidi verabschiedete sich am 30. November 2007 von der Zentrum-Bibliothek und von den Kollegen. Das Zentrum dankt Frau Szabó Várhidi für ihre ausgezeichnete fachliche Arbeit, die sie bei der Institution leistete.

Frau Szabó Várhidi arbeitete seit 1989 beim Deutschen Verband, setzte ihre Tätigkeit anschliessend bei der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen fort, wo sie ab 1995 angestellt war und unter anderem für die Bibliothek zuständig war. Nach der Gründung des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums (2004), das auch die frühere LdU-Bibliothek im Haus der Ungarndeutschen verwaltet, wurde sie ab 2005 bei der Institution als Bibliothekarin angestellt.

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Ungarndeutsche Bibliothek

Gedenkausstellung und Gedenkkonferenz anlässlich des 60. Jahrestages der Vertreibung im Parlament

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Unter dem Titel „Mit einem Bündel…” wurde am 15. November eine Ausstellung des Graphikers Robert König im Parlament eröffnet. Die Werke können eine Woche lang besichtigt werden. Die fünfzig Graphiken, Fotos aus dem Archiv der Ungarischen Presseagentur und die Dokumente aus der Parlamentsbibliothek erwecken die damaligen Ereignisse zum Leben.

Parlamentsvorsitzende Katalin Szili sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Das Aussprechen ermöglicht, dass der Bündel der Schmerzen abgelegt werden und Frieden gefunden werden kann.” Sie deutete darauf hin, dass der gesellschaftlicher Systemwechsel in Mittel-Europa ermöglicht habe, dass man über dieses Thema sprechen kann. „Die Verfassungsänderung im Herbst 1989 formulierte etwas, nämlich dass die ungarnländischen nationalen und ethnischen Minderheiten staatsgründende Faktoren sind, dass heisst sie alle gleichberechtigten Bürger sind” – sagte Szili.

Im Bezug auf den Titel der Ausstellung deutete sie darauf hin, dass einst ein Politiker im Parlament den berüchtigten Satz im Parlament formulierte: „Sie sind mit einem Bündel ins Land gekommen, mit einem Bündel sollen sie auch gehen.” Die Parlamentspräsidentin betonte ferner: „Ich hoffte darauf, dass wir dieses Thema einmal ansprechen und eine Geste zeigen können, unser Kopf vor denen, die es durchlebten, oder deren Angehörigen neigen.”

Johann Schuth, Vorsitzender des Verbandes der Ungarndeutschen Autoren und Künstler sprach über die Geschichte der Ungarndeutschen. Deutete darauf hin, dass der Grossteil der Deutschen nach der Türkenherrschaft ins Land kam. Ihre Zahl überstieg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die eine Million, und sie schufen eine blühende Kultur und blühendes Handwerk. Im Zusammenhang mit der Ausstellung Königs hob er hervor, dass die Werke eines solchen Künstlers zu sehen sind, der bestrebt ist die Geschichte der Ungarndeutschen in seiner Stiche und Graphiken künstlerisch aufzuarbeiten. „König hat den Tiefpunkt und die Katastrophe des deutsch-ungarischen Zusammenlebens des öfteren thematisiert.”, betonte Schuth.

Über die Graphiken hinaus illustrieren die Geschichte der Ungarndeutschen sowohl die Dokumente aus dem Parlamentsbibliothek, bzw. die Fotos über die Vertreibung aus dem Archiv der Ungarischen Presseagentur.

Ein Gedenkkonferenz mit dem Titel „Mit einem Bündel…” am 16. November im Parlament knüpfte sich der Ausstellung an, an dem unter anderem Bundestagsvorsitzender Norbert Lammert, Historiker Ferenc Glatz und Schriftssteller György Konrád einen Vortrag hielten.

(Quelle: mti)

Filmfestival der nationalen Minderheiten in Ungarn

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Das Ziel des Filmfestivals ist die Werke der Filmwerkstätten, die sich mit Minderheitenthemen befassen vorzustellen und diese bekanntzumachen. Das 5. Filmfestival findet am 28. März 2008 in Budapest statt.

Das Filmfestival wird vom Ungarischen Fernsehen seit dem Jahr 2005 zweijährlich in Budapest veranstaltet. Die Filme der jeweiligen Gastgeberminderheit werden hervorgehoben vorgestellt. Die Gastgeber des 5. Filmfestivals werden die ungarnländischen Bulgaren sein.

Für den Wettbewerb können Filme eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2006 produziert worden sind.

Treffen der Schwabenkapellen

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Der Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen sowie die Deutsche Selbstverwaltung und die Gemeinde Taks laden Sie und Ihre Familie zum Zweiten Treffen der Schawabenkapellen herzlichst ein.

Termin: 27. Oktobe 2007, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Taks, Sporthalle der Takser Grundschule, Iskola u. 3. /Eingang Dózsa Gy. u./

Mitwirkende:

Takser Blaskapelle
Tarianer Schrammeln
Maaner Schrammeln
Ticket aus Bonnhard

Sponsoren:

Ungarisches Parlament
Bundesministerium des Innern
Gemeinnützige Stiftung für Nationale und Ethnische Minderheiten
Kultzrausschuss der LdU
Selbstverwaltung der Gemeinde Taks
Deutsche Selbstverwaltung der Gemeinde Taks
Landesrat

Mehr als nur ein Praktikum – Ein Blick hinter die Kulissen

Schon in der zweiten Generation, haben sich auch in diesem Jahr Frankfurter Studenten nach Budapest aufgemacht, um dort ein siebenwöchiges Praktikum, im Zeitraum vom 27. August bis 12. Oktober 2007, in einer kommunalen Einrichtung zu absolvieren.

Als eine von acht Studentinnen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, hatte ich, Florence Fahrenbach, nun sieben Wochen die Möglichkeit ein Praktikum beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zu absolvieren und somit in das ungarische Arbeitsleben zu schnuppern.

Organisiert wurde das ganze durch die in Frankfurt am Main ansässige Gemeinnützige Hertie- Stiftung, über das Programm „Kafka” – Kommunaler Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker, welches 2003 ins Leben gerufen wurde und sich zunächst lediglich an polnische Studenten richtete, die nach Frankfurt kommen wollten. Mittlerweile wurde das Programm um zwei Partnerstädte erweitert – Prag und Budapest. So hatten 2004 erstmals auch Frankfurter Studenten die Möglichkeit, ein Praktikum in der jeweiligen Partnerstadt zu absolvieren.

So kam es, dass ich dann im August meine erste Woche am Zentrum begann und dies vorerst nicht allein sondern mit meiner Mitstreiterin Sonja Taylor, Praktikantin beim Pester Llyod. Unsere erste Aufgabe bestand dann auch gleich in einem Beitrag über das Kafka-Programm für die Zentrumwebsite. Diese erste journalistische Erfahrung konnte ich in den darauffolgenden Wochen ausbauen, sowohl durch das Verfassen weiterer Beiträge für die Website als auch in Form von Artikeln für die „Neue Zeitung“. Das Schreiben stellte sich für mich in diesem Zusammenhang als eine besondere Erfahrung wie auch Herausforderung dar.

Natürlich unterstützte ich das Zentrum sowie auch die LdU während der vergangenen Wochen darüber hinaus in ihren alltäglich administrativen Tätigkeiten, so bspw. durch die Pflege der Homepage und jegliche Formen der Recherche. So konnte ich mich bei der LdU bspw. über einen längeren Zeitraum mit EU- Programmen auseinandersetzen und somit für diese neue Arbeitsfelder und Projektmöglichkeiten erschließen.

Als besondere Highlights ergaben sich dann im September, die beiden Tage außerhalb des Büros, zum einen das „Zivilfeld in der Theresienstadt” am 22. September anlässlich des autofreien Tags auf der Andrassy Straße und zum anderen der „Europäischen Tag der Sprachen” am 26. September in der Nationalbibliothek für Fremdsprachige Literatur. Bei beiden Veranstaltungen hatte ich die Möglichkeit an den Aktionen mitzuwirken und das Zentrum auch einmal außerhalb des Hauses zu vertreten.

Während meines Praktikums konnte ich sowohl die Öffentlichkeitsarbeit einer Kulturorganisation in Bezug auf die ungarndeutsche Minderheitengruppe als auch die Auseinandersetzung mit dieser Minderheit und ihren Problemen im Rahmen der Selbstverwaltung kennen lernen. Ich konnte zudem die gesellschaftliche Einbettung und Interaktionen beider Organisation vor dem Hintergrund meines sozialwissenschaftlichen Studiums beobachten und so meine theoretischen Kenntnisse durch diese praktische Erfahrung erweitern.

Neben meinem Praktikum konnte ich darüber hinaus jeden Freitag, im Rahmen eines Fachprogramms, weitere Facetten Ungarns unter Themenschwerpunkten wie bspw. Politik, Wirtschaft, Kultur und Soziales kennen lernen und so meine spezifischen Arbeitserfahrungen ergänzen und einbetten.

Resümierend bin ich sehr dankbar für diese einmalige Möglichkeit Budapest und Ungarn aus nichttouristischer Perspektive kennen gelernt zu haben und Danke auf diesem Wege allen Arbeitskollegen, die mich während dieser Wochen in so freundlicher Weise unterstützt und empfangen haben, allen voran meinen Betreuern Mónika Ambach, Olivia Schubert, Helga Kovács und Angelika Pfiszterer. Die letzten sieben Wochen waren eine wichtige Erfahrung für mich – persönlich wie fachlich.

Florence Fahrenbach

Links:

Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Wartburgpreis an Ferenc Mádl

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Der diesjährige Wartburgpreis geht an den ehemaligen ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung soll am 28. Oktober im Festsaal der Wartburg verliehen werden, wie die Wartburg-Stiftung am Mittwoch in Eisenach (Thüringen) mitteilte.

Der Jura-Professor Mádl war von 2000 bis 2005 ungarischer Staatspräsident. Heute ist der Experte für internationales Zivilrecht wieder als Professor in Budapest tätig.
Begründet wurde die Auszeichnung damit, dass der 76-Jährige ein Wegbereiter der Eingliederung Ungarns in die Europäische Union gewesen sei. Der Preis wird seit 1992 für die Verdienste um die europäische Einigung vergeben.

Junge Ungarndeutsche in Polen

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Angehörige der deutschen Minderheit aus mittel- und osteuropäischen Ländern haben die Möglichkeit vom Oktober 2007 bis Juni 2008 an einem Förderprogramm teilzunehmen. Unter den Bewerbern waren auch 5 Mitglieder (Éva Pénzes, Helga Kovács, Dávid László, Zoltán Dénich und János Hergert) der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher.

YOU.PA (Young Potentials Academy) ist ein Projekt der Otto Benecke Stiftung e.V. Es wird in Kooperation mit dem Bildungsanbieter Transfer GmbH und dem Europäischen Bildungszentrum Oppeln – ECEO durchgeführt und aus den Mitteln des Bundesministeriums des Innern finanziert.
 Es soll helfen, die Arbeit der Organisationen der deutschen Minderheiten in mittel- und osteuropäischen Ländern (Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Tschechische Republik und Ungarn) zu stärken. In drei Ausbildungsmodulen (dreimal 8 Monate) werden Kenntnisse und Methoden für Tätigkeiten in der Jugend- und Bildungsarbeit vermittelt und erprobt.

 Das Auftaktseminar fand vom 12-14. Oktober in Polen, in Rogow Opolski statt. Die 22 Teilnehmer und die eingeladenen Gäste wurden unter anderem vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner begrüßt, der die Bedeutung der Jugend und des Nachwuchses hervorhob.

Am Seminar wurde das Programm sowie die Module, die Bedingungen und sie Lernmethoden vorgestellt.

Bis zum nächsten Seminar wird das Lernmaterial per Post und per Email an den Teilnehmern geschickt, was dann alle selber bearbeiten müssen. Die Prüfung des ersten Moduls findet im Juni 2008 statt.

Am Seminar wurde das Programm sowie die Module, die Bedingungen und sie Lernmethoden vorgestellt.

Links:

Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

Otto Benecke Stiftung e.V.

Geschenkbücher aus der Schweiz

Die Schweizerische Kulturstiftung Pro Helvetia, die unsere Zentrum-Bibliothek jedes Jahr mit erlesenen Werken der zeitgenössischen Belletristik aus der Schweiz beschenkt, hat uns dieses Jahr mit einer besonders wertvollen Büchersendung überrascht.

16 Bände aus der Reihe „Schweizer Texte. Neue Folge” wurden uns als gemeinsames Geschenk der Herausgeber, des Paul Haupt Verlags und der Kulturstiftung zugeschickt.

Ihr gemeinsames Ziel war: die Leser auf unbekanntere, zu Unrecht vergessene oder schwer zugängliche Werke der deutschsprachigen Schweizer Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart aufmerksam zu machen.

Die Bibliothek bedankt sich recht herzlich für die wertvolle Spende.

Links:

Ungarndeutsche Bibliothek

Der Tag der Deutschen Einheit

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Deutschland feiert am 3. Oktober 2007 den 17. Jahrestag der Wiedervereinigung. Für die Botschaft von Bundespräsident Horst Köhler zum Tag der Deutschen Einheit 2007 klicken Sie bitte auf „weiter”.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, sagt man so treffend. Ich wage dennoch schon heute einen Rückblick: 2007 war ein gutes Jahr für Deutschland. Es begann mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte. Auf dem Weg zu einer erneuerten Grundlage der Europäischen Union sind wir mit den Beschlüssen des Europäischen Rats im Juni einen wichtigen Schritt vorangekommen. 
Auch in der Klimaschutzpolitik haben wir uns auf eine substantielle Senkung der Emissionen geeinigt, die wiederum Voraussetzung für die Vereinbarungen beim Treffen der Staatschefs der G8-Staaten im Ostseebad Heiligendamm war. Bei aller Unterschiedlichkeit der Interessen, man spürt die wachsende Einsicht, dass wir hier alle in einem Boot sitzen.
 Der Schutz unseres Klimas ist existentiell, und zwar nicht nur für den Erhalt der Schöpfung, sondern auch für die Akzeptanz einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung. Mehr und mehr wird auch begriffen, welche Vorteile sich aus einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen ergeben. Mir ist wichtig, dass wir uns die Verantwortung für unseren Planeten, unsere Umwelt und die Atmosphäre nicht gegenseitig zuschieben, sondern unsere Kraft stattdessen lieber dafür aufwenden, zu handeln. „Ich werde aktiv, sobald Du es bist“ kann nicht mehr die Maxime sein.
Heute muss es heißen „Ich werde aktiv – schließ‘ Du Dich an!“ Deutschland will mit gutem Beispiel vorangehen. Diesen guten Vorsatz gilt es nun umzusetzen. Ein Wermutstropfen ist jedoch im Rückblick auf die letzten Monate enthalten: Ich hätte mir größere Erfolge bei der Umsetzung der Millennium Development Goals gewünscht, durch die die extreme Armut auf der Welt bis 2015 um die Hälfte reduziert werden soll. Die zweite Halbzeit des Umsetzungsprozesses beginnt. Sie sollte eine Verdoppelung der Anstrengungen bringen, von allen Beteiligten, im Norden wie im Süden. Dass die Doha-Welthandelsrunde im Jahr 2007 nicht abgeschlossen werden konnte, ist eine Enttäuschung.
Die großen Menschheitsziele – Frieden, Sicherheit und die Befreiung von Hunger und Armut – werden wir nur gemeinsam erreichen. Das wissen im Grunde alle, und doch bleibt es oft mühselige Kleinarbeit, durch das Dickicht kurzfristiger nationaler Interessen hindurchzukommen und diese Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Wir müssen international noch enger zusammenarbeiten und die weltweit agierenden Organisationen stärken.
Auch für die deutsche Volkswirtschaft war 2007 bisher ein gutes Jahr. Wir haben ein dynamisches Wachstum, steigende Beschäftigungszahlen und unsere starke Stellung im Außenhandel ist ungebrochen. Es geht jetzt darum, unser wirtschaftliches Fundament weiter zu festigen und auszubauen.
Vor allem bei Bildung und Ausbildung sowie bei Forschung und Entwicklung wird sich entscheiden, ob unser Land auch zukünftig seine Position halten kann. Deutschland sieht an diesem 3. Oktober, am 17. Jahrestag der Deutschen Einheit, mit Zuversicht in die Zukunft. Große Aufgaben liegen vor der Weltgemeinschaft. Unser Land hat die Kraft und den Willen, dazu einen guten Beitrag zu leisten.

Robert Balogh: „Schvab Trilogie”

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Lesung und Gespräch mit dem Autor (in ungarischer Sprache)

04. Oktober, 19.00 Uhr – Haus der Ungarndeutschen, Veranstaltungssaal – Moderation: Wilhelm Droste (Dozent der Universität ELTE in Budapest, Publizist)

Der aus dem ungarndeutschen Dorf Wemend stammende und in Pécs u. a. als Redakteur des Online-Kulturmagazins „Terasz” wirkende Autor Robert Balogh schreibt zwar in ungarischer Sprache, thematisch könnte sein Werk jedoch kaum ungarndeutscher sein. Seine ersten drei Bücher ergeben eine Trilogie, in der Grundelemente der ungarndeutschen Identität auf eine innovative, jedoch traditionsbewusste Weise angesprochen werden. Der mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnete Autor deckt ungarndeutsche Identitätsinhalte, unverarbeitete traumatische Erfahrungen des ungarndeutschen Alltags und der ungarndeutschen Geschichte auf, die als persönlichkeitsspaltende Kräfte im Unbewussten wirksam sind und provoziert die Konfrontation mit diesen Inhalten.

Da das Schvab evangiliom (2001), das Schvab legendariom (2004) und das Schvab diariom (2007) bereits nach der Erscheinung als Untersuchungsgegenstand verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten dienten und inzwischen im literarischen Unterricht als Stoff verwendet werden, ist es eine besondere Freude ihn und sein Werk am vierten Oktober am Haus der Ungarndeutschen präsentieren zu können. Für ein spannendes Gepräch sorgt Wilhelm Droste, Publizist und Dozent der ELTE, der den Autor schon einmal in Berlin moderiert hat.

Die Fortsetzung der Veranstaltung folgt am 25. Oktober im Café Eckermann, wo die deutschsprachige Lesung unter Mitwirkung des Drei-Raben-Kreises mit Musik und projezierten Bildern ein komplexes Erlebnis der Sinne bieten wird.

Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) sowie von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert und findet diesmal in ungarischer Sprache statt.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne das ifa-Büro im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per Email: info@hdu.hu zur Verfügung.

Europäische Vielfalt der Sprachen

2001 -im europäischen Jahr der Sprachen- wurde auf die Initiative des Europa Rates der Europäische Tag der Sprachen eingeführt. Am 26. September fanden aus diesem Anlass auch in Ungarn zahlreiche Programme zum Thema statt.

Ziel des Tages ist das Bewusstmachen der europäischen Sprachvielfalt und der Sprachkenntnisse. Die budapester Nationalbibliothek für Fremdsprachige Literatur feierte mit 15 verschiedenen Programme. Konferenz, Ausstellungseröffnung, Vorstellung der Gebärdensprache, russischer Übersetzungswettbewerb und Konzerte bildeten die Highlights des Tages. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung stellte sich dieses Jahr die ungarndeutsche Minderheit vor.

Nach der Eröffnungsrede von Otto Heinek, LdU-Vorsitzenden folgte der Chor „Wetschescher Nachtigallen”. Vor dem Litaraturprogramm der Schülerinnen des Tamási Áron Gymnasiums stellte Johann Schuth NZ-Chefredakteur und VudAK-Vorsitzender die ungarndeutsche Literatur vor.

Neben ungarndeutscher Musik und Kunst konnten die Besucher auch die Filme des diesjährigen ungarndeutschen Jugendfilmfestes kennenlernen. Die „Abgedreht-Filme” wurden vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum präsentiert.

Links:

Abgedreht – Ungarndeutsches Jugendfilmfest

Nationalbibliothek für Fremdsprachige Literatur