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Anlässlich des 80. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen in den Jahren 1946–1948 veranstaltete die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen am 20. Januar 2026 eine wissenschaftliche Gedenkkonferenz im Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest.
Die Konferenz mit dem Titel „Nie wieder!“ hatte zum Ziel, neben dem historischen Gedenken die Geschichte der Vertreibung der Ungarndeutschen wissenschaftlich zu untersuchen, ihre europäischen Zusammenhänge zu beleuchten sowie Fragen der heutigen Erinnerungskultur und Verantwortung zu thematisieren.
Die auf der Veranstaltung gehaltenen Vorträge gaben einen breiten Einblick in die historischen Prozesse:
die Verschleppungen zur sowjetischen Zwangsarbeit und die Geschichte der Fluchtbewegungen
die Entstehung des Prinzips der Kollektivschuld
lokale Geschichten der Vertreibung
Fragen des Neuanfangs und der Integration in verschiedenen Regionen Deutschlands
sowie die Entwicklung der heutigen Identität und Erinnerungskultur der Ungarndeutschen.
An der Konferenz präsentierten renommierte Fachleute des Themengebiets, Universitätsdozenten, Archivfachleute sowie junge Forschende ihre Untersuchungen.
Die Vorträge der Veranstaltung sind – mit wenigen Ausnahmen – auf dem YouTube-Kanal der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen abrufbar.
Die Beiträge bieten wertvolle Einblicke in die Geschichte der Ungarndeutschen im 20. Jahrhundert und tragen dazu bei, dass die Tragödie der Vertreibung nicht nur als Erinnerung, sondern auch als wissenschaftlich aufgearbeitetes und gemeinsam reflektiertes historisches Erfahrungsfeld im öffentlichen Bewusstsein präsent bleibt.
Wir empfehlen die Vorträge allen Interessierten – Forschenden, Pädagoginnen und Pädagogen, Studierenden sowie allen, denen das Verständnis der Vergangenheit und die Verantwortung des Erinnerns wichtig sind.
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Im Haus der Ungarndeutschen wurde am Samstag, den 7. März 2026 eine ganz besondere Geschichte zum Leben erweckt. In ihrem Wunderkoffer brachte Schauspielerin Ildikó Frank die Requisiten eines Klassikers mit. Ihr lockerer und mitreißender Stil sorgte wiederum für viele lachende Gesichter im Publikum. Eingeladen zu diesem Frühlingsprogramm hatte das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek (Zentrum).
Die bekannte Geschichte vom bunt gekleideten Pfeifer, der die Stadt Hameln von einer Rattenplage befreit und anschließend um seinen Lohn betrogen wird, kennt man eigentlich mit einem eher düsteren Ende. In dieser Version nahm die Geschichte jedoch eine ganz andere, viel harmlosere und vor allem lustige Wendung.
Das Besondere an der Vorstellung war, dass die Kinder nicht nur zuschauten, sondern aktiv mitmachen konnten. Sie wurden Teil der Geschichte, halfen dem Rattenfänger und spielten begeistert mit. Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung blieb am Ende tatsächlich keine einzige Ratte mehr in der Stadt Hameln.
Ganz nebenbei lernten die Kinder auch neue deutsche Wörter und Ausdrücke. Durch das Mitspielen, Zuhören und Wiederholen wurde das Deutschlernen spielerisch in die Handlung eingebaut – so merkten viele gar nicht, dass sie gerade auch etwas lernen.
Aber nicht nur die Kinder hatten großen Spaß. Auch die Erwachsenen im Publikum ließen sich von der lebendigen und fantasievollen Inszenierung mitreißen. Die Atmosphäre und der Humor machten die Aufführung zu einem schönen gemeinsamen Erlebnis für alle.
Organisator: Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Förderer der Veranstaltung: Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2026/3-000224)
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Der Nationale Wahlausschuss hat in seinem am 10. März veröffentlichten Beschluss den Inhalt des Stimmzettels für die ungarndeutsche Landesliste für die Parlamentswahl am 12. April 2026 genehmigt.
Dem Beschluss zufolge können die ungarndeutschen Wählerinnen und Wähler bei der Wahl ihre Stimme für die Liste der LdU mit dem genehmigten Stimmzettel abgeben.
Wichtig:
Für die Liste der LdU kann nur stimmen, wer sich bis zum 2. April in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis eintragen lässt!
Die Stimme ist nur dann gültig, wenn das X in den Kreis unter dem Wappen gesetzt wird – und nicht neben die Namen der Kandidaten! Bei einer anderen Markierung kann die Stimme ungültig sein.
Wir ermutigen unsere Wählerinnen und Wähler, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und auf die richtige Art der Stimmabgabe zu achten.
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Es gibt eine Arbeitsgemeinschaft in der Bohler Grundschule, die man vom Weiten riechen kann und wovon man gleich Hunger auf etwas Leckeres bekommt. An der Küchenfee-AG unter der Leitung von Brigitta Ódor nehmen Kinder der Unterstufe und auch Schüler der Oberstufe an zwei Nachmittagen teil. Sie kochen und backen nach ungarndeutschen Rezepten, die manchmal auch die Kinder mitbringen.
Im Frühling bis zum 13. Juni haben wir ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema 80 Jahre Vertreibung. Als die Liste der Familien damals ausgehängt worden war, waren die Familien nach Hause gegangen und hatten max. 80 kg Gepäck zusammengestellt. Die Frauen hatten Brot gebacken, die Männer hatten Geräuchertes aus der Speisekammer eingepackt.
Dieses Thema inspirierte unsere Küchenfee-AG gleich. Die Kinder wurden zu Bäcker und backten Brot nach altem Rezept, aber schon im Elektroherd. Sie lernten dabei, dass man vor dem Aufschneiden drei Kreuze auf dem unteren Teil des Brotes macht. Dann das frische Brotgeruch zog sich durch die Schule… In der Deutschstunde lasen sie Wilhelm Knabels Gedicht „Zur Heimat zieht der Brotgeruch”, und lernten über Leckereien früherer Zeiten, die man anstatt Schokolade und Chips gegessen hatte um den Hunger zwischendurch zu stillen, wie zum Beispiel das „Zuckerport” oder „Peckmesprot”.
Brot hat immer eine wichtige Rolle im Leben der Menschheit gespielt. Wie wertvoll es ist, weiß man nur dann zu schätzen, wenn man es nicht hat. Ein Kind erzählte, das ihr Oma nach der Vertreibung Brotkarte in Deutschland erhalten hatte, aber die Scheibe Brot war so wenig, dass diese den Hunger ihres Sohns nicht gestillt hatte. Brot ist auch ein wichtiger Teil der biblischen Geschichten. Die Ungarndeutschen waren und sind ja auch noch heute sehr gläubig, ihr Glaube gibt ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben, wie z. B. zur Zeit der Vertreibung gewesen ist. Brot ist viel mehr als nur ein Lebensmittel und das wissen jetzt auch unsere kleinen Bäcker.
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Im Deutschklub von Tarian entstand vor über einem Jahr die Idee, ein Treffen mit fünf ungarndeutschen Bürgermeistern zu organisieren, um aus erster Hand zu erfahren, wie sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihrer Gemeinden sehen. Mit dabei war Tarians Bürgermeister Thomas Klinger, selbst Mitglied im Deutschklub. Als Moderator wurde Gregor Gallai, der gegenwärtige Spitzenkandidat der Deutschen Liste, gewonnen. Das war der Startschuss zu einer Erfolgsgeschichte. Die Veranstalter bekamen laufend die Namen ungarndeutscher Bürgermeister, und es fanden insgesamt sechs Wechselgespräche mit 25 Bürgermeistern aus zehn Komitaten statt.
Die größte Stadt war Sattelneudorf mit über 7000 Bewohnern, die kleinste Gemeinde Feked mit 190 Einwohnern. Lehrpfade, Bildungsinstitutionen, Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Deutscher Selbstverwaltung sind verbindende Elemente. Die Trägerschaft von Kindergarten und Grundschule durch die Deutsche Selbstverwaltung wird schon unterschiedlich gesehen und gehandhabt. Dies ging aus einem Gespräch der Bürgermeister am 5. März in Tarian hervor. Dabei gibt es Anzeichen für den Austausch von guten Erfahrungen, für Netzwerkbildung. Judit Takács-Stalter (Tschasartet) und Peter Tillmann (Feked) lernten sich durch Fahrradtouren kennen, die Gemeinden sind durch das Speisefestival und das Stifolderfestival landesweit bekannt geworden.
LdU-Vollversammlungsmitglied Richard Schneider befragte drei Persönlichkeiten unterschiedlichen Alters zur Identität und Sprache und führte ein informatives Gespräch mit Winzer Zoltán Heimann (Mitglied der 9. Generation einer 1758 in Seksard ansässig gewordenen Familie), dem in Sankt-Andrä lebenden Musiker und Romanschriftsteller László Kollár-Klemencz aus Hartian sowie mit Schauspielerin und Sängerin Sandra Holczinger aus Sitsch, die jetzt mit Familie in Budapest lebt.
Ein rundum gelungenes Wechselgespräch, das nach Fortsetzung verlangt.
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Der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen des Komitats Bács-Kiskun veranstaltete auch dieses Jahr den traditionellen deutschsprachigen Rezitationswettbewerb der Batschka. Am 4. März wurden im Ungarndeutschen Bildungszentrum in Baje 71 Schüler aus 15 Grundschulen und einem Gymnasium des Komitats erwartet. Erfreulicherweise wurden 25 Schüler in den Mundartkategorien angemeldet. Diese Kinder traten in der Tracht ihrer Heimatgemeinde an.
Az MNÁMK adott otthont a Bács-Kiskun vármegyei szavalóversenynek
Zu Beginn begrüßte Theresia Szauter, Vorsitzende des Bildungsausschusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, die Teilnehmer und ihre Begleiter. Auf ihre Anfrage, ob es im Raum Menschen gibt, die gern Deutsch reden, meldeten sich viele Schüler und Erwachsene. An dieser Stelle wurde das Heft der LdU „Empfehlungen zum Sprachgebrauch“ an die Schulen, Kindergärten, Selbstverwaltungen, Vereine sowie an interessierte Eltern und Großeltern verteilt.
Nach der feierlichen Eröffnung wurden die Vorträge der 8 Kategorien in getrennten Klassenzimmern bewertet. Die Fachjury setzte sich aus Lehrern des UBZ-Gymnasiums und anderer Mittelschulen der Stadt, pensionierten Lehrern, Mitgliedern der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats sowie der Vollversammlung des Komitatsverbandes zusammen.
Idén 71 diák tette próbára tudását
Vor der Bekanntgabe der Ergebnisse wurden alle Teilnehmer bewirtet. Die Schüler erhielten eine Teilnahmeurkunde und ein kleines Geschenk vom Komitatsverband. Auch diesmal wurden die Pädagogen überrascht, sie erhielten den neuen Dauerkalender des Komitatsverbandes.
Die Sieger der Kategorien und die Sonderpreisträger bekamen altersgemäße deutschsprachige Bücher, sowie übernahmen die Bestätigung über die Platzierung.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Ungarndeutsche Bildungszentrum für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie an die Deutsche Selbstverwaltung des Komitats Bács-Kiskun für die finanzielle Unterstützung der Vorbereitung.
Beim Landesrezitationswettbewerb dürfen die ersten zwei Platzierten der jeweiligen Hochdeutsch-Kategorie und die ersten drei Platzierten in den Mundartkategorien das Komitat vertreten.
Die Platzierten
Die Gewinner der Kategorien:
Hochdeutsch Kl. 1-2 1. Erik Nagy-Torma (Baje, St. Ladislaus) 2. Alíz Alexandra Hubert (Baje, UBZ) 3. Doroti Kecskési (Baje, Sugovica) Sonderpreise: Patrícia Júlia Horváth (Kecskemét Vásárhelyi) und Krisztina Kurucsai (Wikitsch)
Hochdeutsch Kl. 3-4 1. Boglárka Bleier (Baje, UBZ) 2. Gréta Örmény (Baje, St. Ladislaus) 3. Jázmin Svegál (Wikitsch) Sonderpreis: Laura Anna Schieber (Baje UBZ)
Hochdeutsch Kl. 5-6 1. Laura Zsófia Révai (Baje, UBZ) 2. Bella Fejes (Baje, Sugovica) 3. Blanka Engler (Baje, Sugovica) Sonderpreis: Márton Jäger (Baje, UBZ)
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Die neue Folge von „Rund um das Jahr, rund um das Land“ nimmt uns mit zum traditionellen Faschingsbegräbnis nach Werischwar/Pilisvörösvár – diesmal mit der besonderen Teilnahme der ungarndeutschen Gemeinschaft aus Harast/Dunaharaszti.
Wie wird dieser humorvolle Brauch heute im Haus der Künste gelebt?
Den feierlichen Auftakt gestaltet die Werischwarer Blaskapelle, die das Publikum mit traditioneller Musik auf den Abend einstimmt. Danach gehört die Bühne den verschiedenen Kulturgruppen: Die Erzieherinnen der örtlichen Kindergärten, Schüler und Lehrer sowie die verschiedenen Sektionen des Kulturvereins Werischwarer Heimatwerk präsentieren originelle und humorvolle Szenen. Ein besonderes Highlight ist der Auftritt von „Werischdienstag“ – einer Ad-hoc-Kapelle, die sich spontan aus den anwesenden Musikern formiert.
Nach einem weiteren musikalischen Block der Werischwarer Blaskapelle folgt der Höhepunkt des Abends: das traditionelle, höchst amüsante Faschingsbegräbnis. Dabei wird eine symbolische Puppe unter lautem, scherzhaftem Wehklagen verabschiedet. Das Besondere an dieser Zeremonie ist die Verknüpfung von Tradition und Zeitgeist: In die überlieferten Texte und Riten werden geschickt aktuelle Themen und moderner Humor eingeflochten, was den Brauch jedes Jahr aufs Neue einzigartig macht.
Wie erlebten die Gäste aus Harast diesen Austausch?
Für die Delegation aus Harast war es ein beeindruckendes Erlebnis zu sehen, wie die Werischwarer Gemeinschaft ihre Bräuche mit so viel Witz, Kreativität und schauspielerischem Talent pflegt. Solche Begegnungen stärken das Netzwerk der Ungarndeutschen landesweit. Es war inspirierend zu sehen, wie die verschiedenen Generationen zusammenkommen, um gemeinsam zu musizieren, zu lachen und das kulturelle Erbe lebendig zu halten.
Die Haraster kehrten mit vielen neuen Eindrücken und gestärkten Freundschaften heim, in der Gewissheit, dass die gemeinsamen Wurzeln durch diese lebendigen Programme auch in Zukunft gesichert sind.
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Wie bekannt, stellt die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen eine Liste für die Parlamentswahlen 2026 auf, damit die starke Stimme der Ungarndeutschen auch künftig im ungarischen Parlament vertreten ist.
Am 5. März hat die LdU offiziell die Kandidatenliste sowie die Unterstützungsbögen bei der Nationalen Wahlbehörde eingereicht. Die Unterstützungsbögen waren ordnungsgemäß, und die erforderliche Zahl an Unterstützungsunterschriften wurde erreicht – damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Wahlen getan.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind bereits auch auf der Webseite der Nationalen Wahlbehörde zu finden. Die ersten fünf Kandidatinnen und Kandidaten werden dort auch mit Foto vorgestellt.
Wir danken allen, die mit ihrer Unterschrift zu diesem wichtigen Schritt beigetragen haben!
Arbeiten wir weiterhin gemeinsam an der Zukunft der Ungarndeutschen.
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Heute scheint es natürlich zu sein, dass
wir ungarndeutsche Kindergärten und Schulen haben,
unsere Kulturgruppen und kulturellen Institutionen funktionieren,
es Stipendienprogramme gibt,
die Gemeinschaft der Ungarndeutschen eine vollwertige parlamentarische Vertretung hat.
Doch das ist keineswegs selbstverständlich. Und es bleibt auch nicht von selbst so!
Das begünstigte Mandat der Nationalitäten ermöglicht es, dass unsere Gemeinschaft im Parlament durch einen stimmberechtigten Abgeordneten vertreten wird – nicht nur durch einen Sprecher, sondern durch ein vollwertiges Mitglied des Parlaments. Jemanden, der Anträge einbringen, abstimmen, in Ausschüssen mitarbeiten und die Zukunft von Bildung, Finanzierung und kultureller Förderung unmittelbar mitgestalten kann.
Dieser Unterschied ist kein technisches Detail. Dieser Unterschied ist unsere Zukunft!
Die Stärke unserer Vertretung hängt davon ab, wie viele von uns sich offen zu ihrer Identität bekennen – auch wenn dies mit gewissen Einschränkungen verbunden ist.
Fast 27.000 Personen haben sich für die Parlamentswahlen in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis eintragen lassen. Die Registrierung ist keine administrative Frage, sondern eine Entscheidung für unsere Identität und Gemeinschaft.
Wenn uns unsere Sprache, unsere Kultur, die stabile Arbeit unserer Institutionen und die Zukunft unserer Kinder wichtig sind, dürfen wir nicht passiv bleiben.
Was wir heute haben, dafür haben gestern viele gearbeitet. Und was morgen sein wird, liegt an uns.
Wenn wir uns noch nicht registrieren ließen, sollenwir das bitte tun! Bleiben wir im Wählerverzeichnis und geben wir unsere Stimme der Landesliste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen! Bewahren wir die vollwertige parlamentarische Vertretung!
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Die Schüler der Bohler Grundschule verbrachten fünf unvergessliche Tage im malerischen Skigebiet Fanningberg in Österreich.
Unser Deutschcamp war für alle Teilnehmer ein echtes Abenteuer und bot ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, Landeskunde live zu erleben und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Als Vorbereitung darauf hatten wir das Buch Abenteuer im Schnee gelesen, dadurch den wichtigsten Wortschatz zum Thema gelernt und in den Kinder Neugier auf die Reise erweckt. Unsere Arbeit trug Früchte: Die Schüler konnten sich im Geschäft, im Restaurant, bei den kulturellen Programmen mit den Muttersprachlern verständigen und bekamen auch immer mehr Mut zum Sprechen. Die wunderschönen, schneebedeckten Berghänge, die frische Alpenluft und die gemeinsamen Erlebnisse schufen eine ganz besondere Atmosphäre, die zur Steigerung der Motivation zum Erlernen der deutschen Sprache bei den Kindern auch beiträgt.
Am ersten Tag kamen wir später als geplant an, so machten wir nach der Ankunft nur einen Stadtrundgang. Am nächsten Tag buchten wir den Kindern Skilehrer. Am Nachmittag wagten auch schon die Anfänger mutig ihre ersten Abfahrten vom Berg, und die Fortgeschrittenen fuhren – mit den Eltern, die als Helfer dabei waren – die Pisten hinunter. Am Abend nach der Heimkehr hielten wir einen Kinoabend. Der Film Solo mit Pink Lady handelte von einem Mädchen, das mit 16 Jahren den Ozean durchsegelt.
Die Tage waren von fröhlichem Lachen, Durchhaltevermögen, gegenseitiger Hilfe und vielen Erfolgserlebnissen geprägt. Neben dem Skifahren gab es Zeit für gemeinsame Aktivitäten, das Kennenlernen der örtlichen Kultur, das Üben der Sprache in einer muttersprachlichen Umgebung, das Erproben der ÖKO-Lebensweise und für entspannte Abende, die unsere Schulgemeinschaft zusätzlich auch stärkten. Die Kinder freuten sich auch darüber, dass sie die österreichischen Spezialitäten ausprobieren konnten, von denen sie schon so oft gelernt hatten: Spätzle, Apfelstrudel, Semmelknödel, Frittatensuppe, Kinderpunsch usw.
Am dritten Tag ging es dann zur Burg Mauterndorf, wo wir in zwei Gruppen die Burg anguckten und danach in den sechsstöckigen Turm auch hinaufstiegen. Die Führung in der Burg war gut zu verstehen, obwohl die Kinder manchmal mit den Dialektwörtern Probleme hatten.
Die Reise wurde nicht nur mit sportlichen Erlebnissen, sondern auch mit Freundschaften und ewig bleibenden Erinnerungen bereichert. Wir organisierten den Kindern zum Beispiel ein Tanzhaus am letzten Abend mit Hüttengaudi, das heißt mit Kinderpunsch von einer Holzhütte und guter deutscher Musik. Alle tanzten und sangen mit. Man konnte sehen, dass sie Mitglieder der Tanzgruppe der Schule sind. Wir boten ihnen aber auch solche Aktivitäten während der Reise an, die ihre Kenntnisse in den Fächern Deutsch und Landeskunde erweiterten.
Am Freitag früh am Morgen packten wir zuerst die Koffer, dann fuhren wir los und machten eine Stadtrallye. Anhand eines Aufgabenblattes mussten die Kinder in Gruppen mit Erwachsenen in der Kleinstadt die Sehenswürdigkeiten aufsuchen. Interessant waren hier die Treppenförmige Häuser und das Institut für Frauenrechte.
Wir sind für dieses wundervolle Wintererlebnis äußerst dankbar! Wir verliebten uns in diese Gegend und erwarten schon unsere nächste Reise auf ein weiteres deutschsprachiges Gebiet.
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Die zweite Folge von „Rund um das Jahr, rund um das Land” stellt die Tradition des schwäbischen Schlachtfestes als gemeinschaftliches Ereignis in Sende vor – unter Mitwirkung der Iklader Schwaben. Im Folgenden ist der Bericht von Mónika Galbavi, der Vorsitzenden der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Iklad, zu lesen.
Auch in Iklad haben wir bereits mit dem Gedanken gespielt, das traditionelle Schlachten als Gemeinschaftserlebnis wieder aufleben zu lassen, daher sind wir der Einladung aus Sende sehr gerne gefolgt. Das schwäbische Schlachtfest gehört zu den bedeutendsten und facettenreichsten Wintertraditionen der ungarndeutschen Gemeinschaften. Es geht dabei nicht nur um die Verarbeitung des Fleisches, sondern um ein ganztägiges Gemeinschaftsereignis, das Familie, Verwandte und Nachbarn zusammenbringt. Heute werden auch Freunde und Bekannte einbezogen, sodass sich auch die traditionspflegende Gruppe der Iklader Deutschen aktiv an der Bewahrung dieses Brauchs beteiligen konnte. Traditionell ist das Schlachten an die kalten Monate gebunden, da die frostige Witterung das frische Fleisch haltbar macht und ideale Bedingungen für die Verarbeitung bietet.
Wie lebt dieser Brauch in Sende?
Es handelt sich dabei nicht nur um eine einfache Schlachtung. Früh am Morgen versammeln sich die Teilnehmer auf dem Hof des Kulturhauses, bilden Teams und treten miteinander in einen freundschaftlichen Wettbewerb. In diesem Jahr nahmen acht Teams mit jeweils sechs bis acht Personen teil. Nach dem Wiegen der Schweine folgt die Reinigung der Tiere – je nach Wahl –, anschließend beginnt die fachgerechte Verarbeitung. Die Frauen kochen Kaffee und bieten warme sowie wärmende Getränke an, während der Krumbara Plóc – ein mit Knoblauch gewürzter Kartoffelfladen – zubereitet wird.
Nach der Reinigung und Zerlegung des Schweins weiß jeder seine Aufgabe: Einige drehen das Fleisch durch den Wolf für die Wurst, andere bereiten die Grundlage für die Blut- und Leberwürste vor, während weitere Teilnehmer mit dem Auslassen der Grammeln beschäftigt sind. Die Schwaben legen besonderen Wert auf die richtige Würzung – die harmonische Abstimmung der Geschmack von Wurst und Blutwurst gilt als besonderer Stolz der Gemeinschaft. Was macht das schwäbische Schlachtfest besonders? Die Schlochta-Prí, eine spezielle Soße mit Kesselfleisch, die als regionale Spezialität gilt.
Die Bedeutung der Tradition liegt vor allem in ihrem gemeinschaftsbildenden Charakter: Junge Menschen können aktiv teilnehmen, praktische Kenntnisse erwerben und am Ende des Tages die „Früchte“ ihrer Arbeit genießen.
Die diesjährige Veranstaltung wurde bereits zum fünften Mal organisiert. Deutlich spürbar waren die eingespielte Zusammenarbeit, die Spannung, der Wettbewerbsgeist, aber ebenso die fachliche Kompetenz aller Beteiligten.
Am Nachmittag waren Blutwürste und Bratwürste fertig, Speck und Schinken fanden ihren vorgesehenen Platz. Die Rippchensuppe begeisterte die Iklader Gruppe besonders. Den Abschluss bildeten das traditionelle Schlachtfestessen sowie die Bewertung durch eine Jury, bei der Teamarbeit, Kooperation, Atmosphäre und die fertigen Produkte – Blutwurst, Bratwurst, Schinken und Speck – beurteilt wurden. Gegen Ende des Arbeitstages wurde das Akkordeon hervorgeholt, schwäbische Lieder ertönten, und die Veranstaltung klang in ausgezeichneter Stimmung aus.
So war das Schlachten auch früher: weniger Arbeit als vielmehr ein gemeinschaftliches Ereignis, das in guter Atmosphäre stattfand und die familiären Bindungen stärkte – heute stärkt es die schwäbische Gemeinschaft insgesamt sowie alle, die sich für sie interessieren.
Dieses Ereignis spielt bis heute eine wichtige Rolle bei der Bewahrung der ungarndeutschen Kultur. Die Weitergabe von Wissen unter den Generationen, die Freude an der gemeinsamen Arbeit und der Respekt vor den Traditionen tragen dazu bei, dass das schwäbische Schlachtfest nicht nur eine nostalgische Erinnerung bleibt, sondern ein lebendiges, gepflegtes und mit Stolz getragenes kulturelles Erbe ist.
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Am 25. Februar 2026 wurde die Sonderausstellung „Impuls“ der bildenden Künstlerin Vera Wennesz im Haus der Ungarndeutschen eröffnet.
Die Ausstellung wurde von Gastgeberin Angelika Erdélyi-Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum), eröffnet. In ihrer Ansprache würdigte sie den künstlerischen Werdegang der Malerin sowie den gedanklichen Bogen der Ausstellung. Anschließend teilte die Medienpersönlichkeit Tamás Komár persönliche Gedanken mit dem Publikum.
Angelika Erdélyi-PfisztererTamás Komár
Musikalisch wurde die Veranstaltung durch das Trompetenspiel von Béla Balázs Szennyei bereichert; die Melodien unterstrichen die hinter den Bildern verborgenen Emotionen und prägten die Grundstimmung des Abends.
Vera (Veronika) Wennesz wurde 1981 in Wieselburg-Ungarisch-Altenburg/Mosonmagyaróvár geboren und schloss 2006 ihr Studium im Fach Malerei an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste ab. Derzeit lebt und arbeitet sie in Budapest und ist beruflich als Bühnen- und Hintergrundmalerin tätig. In der Ausstellung „Impuls“ sind Porträts, Stillleben sowie ein monumentales Landschaftsbild eines Waldes in der Morgendämmerung zu sehen; die stilistische Vielfalt wird durch eine realistische Malweise zusammengehalten.
Der zentrale Begriff der Ausstellung ist der Impuls: jene innere Kraft, die aus der Bewegungslosigkeit Bewegung entstehen lässt, Gedanken in Handlung verwandelt und das Unsichtbare greifbar macht. Die Porträts zeigen nicht nur Gesichter, sondern innere Zustände und feine Nuancen vergänglicher Emotionen. Die Blicke sind nach innen gerichtet und laden auch die Betrachtenden zu dieser inneren Aufmerksamkeit ein.
Die neue Sonderausstellung im HdU wurde eröffnet
In der Serie „Stillleben mit Papiervögeln“ rücken alltägliche Gegenstände in den Mittelpunkt; auf jedem Bild erscheint das Motiv des Papiervogels als Symbol der Vergänglichkeit. Die stille Präsenz der Objekte und ihre detailreiche, naturalistische Darstellung lenken die Aufmerksamkeit auf das Bewusstsein für den Lauf der Zeit.
Das großformatige Landschaftsgemälde eines Waldes im Morgendämmerung formuliert visuell die niemals erlöschende Hoffnung: Das zwischen den Bäumen hindurchscheinende goldene und rosafarbene Licht trägt das Versprechen eines Neubeginns in sich.
Das monumentale Landschaftsgemälde eines Waldes in der Morgendämmerung
Zur Eröffnung erschienen zahlreiche Interessierte, der Ausstellungsraum füllte sich rasch mit Freunden und Kollegen, und bereits zu Beginn war jene besondere, erwartungsvolle und zugleich intime Atmosphäre spürbar, die den gesamten Abend begleitete. So wurde der „Impuls“ nicht nur thematisch, sondern auch in der Stimmung der Eröffnung erfahrbar.
Impuls – VernissageImpuls – VernissageImpuls – VernissageVera Wennesz mit ihrem Vater, Josef Karl Wennesz
Die Ausstellung ist voraussichtlich bis Ende Mai nach vorheriger Anmeldung (info@zentrum.hu) zu besichtigen.
Organisator: Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
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In den Wochen vor den Parlamentswahlen am 12. April 2026 kommt es auf die Initiative diverser Organisationen der Ungarndeutschen landesweiten zu verschiedenen Veranstaltungen, an denen Sie alles Wissenswertes über unsere Bestrebungen bezüglich eines erwünschten ungarndeutschen Parlamentsabgeordneten erfahren, bzw. Spitzenkandidaten der ungarndeutschen Landesliste treffen können.
Nehmen Sie die Möglichkeit wahr und stellen Sie Fragen, äußern Sie Ihre Meinung! Sie sind herzlich eingeladen.
Die untenstehende Liste wird regelmäßig aktualisiert.
Frühere Veranstaltungen oder die Anmeldefrist ist bereits vorbei:
16. Februar 2026, Budapest, Filmvorführung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
18. Februar 2026, Wesprim, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
19. Februar 2026, Bonnhard, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
24. Februar 2026, Bogdan, Wahlveranstaltung zu Gast: Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
25. Februar 2026, Tschasartet, UMZ-Fachtagung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
3. März 2026, Schambeck, Wahlveranstaltung; zu Gast: Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
4. März 2026, Woj, UMZ-Veranstaltung zu Gast: Eva Waldmann Baudentisztl, Stellvertretende Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
5. März 2026, Tarian, Wechselgespräch Konferenz zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
6. März 2026, Szeged, Filmvorführung und Publikumsgespräch zu Gast: Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU Weitere Details >>>
9. März 2026, Petschwar, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
9. März 2026, Willand, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
10. März 2026, Taks, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
11. März 2026, Iklad Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
12. März 2026, Schaumar Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
13. März 2026, Maan, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
16. März 2026, Bohl, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
16. März 2026, Schomberg, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
17. März 2026, Totis, Filmvorführung und Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch an eine vorherige Anmeldung gebunden – Anmeldung bis zum 15. März unter: https://forms.gle/5Fyg2HPJUM7WApgd9
18. März 2026, Nadasch, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
19. März 2026, Papa, Filmvorführung und Publikumsgespräch zu Gast: Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, aber an vorherige Registration unter fodi.ilona@gmail.com gebunden.
23. März 2026, Kővágószőlős, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
23. März 2026, Schaschd, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
25. März 2026, Jula, Wahlveranstaltung zu Gast: Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
30. März 2026, Tscholnok, Wahlveranstaltung zu Gast: Gregor Gallai, Spitzenkandidat der Landesliste der LdU
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Neue Folge des Podcasts der LdU ist online
Die Parlamentswahlen am 12. April sind das wohl wichtigste Ereignis heutzutage im politischen Leben Ungarns. Auch für die deutsche Minderheit spielen diese Wahlen eine wichtige Rolle, denn seit dem Jahr 2014 haben Minderheitengemeinschaften die Möglichkeit, die Parlamentswahlen mitzugestalten.
Wie werden LdU und der Vertreter der Ungarndeutschen in den nächsten 4 Jahren zusammenarbeiten? Was sind ihre Pläne und Ziele? Im Gespräch mit Judit Klein sind LdU-Vorsitzende Ibolya Hock-Englender und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der ungarndeutschen Landesliste
Die zwölfte Episode von „Fokus: Ungarndeutsch” ist sowohl auf YouTube, als auch aufSpotify und Apple Podcastzu finden!
Der Podcast, in dessen Rahmen Führungskräfte, Experten und Partner der deutschen Nationalität in Ungarn kulturelle, soziale und politische Fragen der Ungarndeutschen diskutieren, erscheint monatlich auf dem YouTube-Kanal der LdU sowie auf den beliebtesten Podcast-Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts.
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Für die Parlamentswahlen am 12. April 2026 stellt die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen erneut eine Liste, angeführt von Gregor Gallai. Damit die Ungarndeutschen weiterhin über eine vollwertige parlamentarische Vertretung verfügen, ist die „B-Registrierung“ sowie der Verbleib im Wählerverzeichnis von entscheidender Bedeutung.
Hier sind 5 Gründe, warum auch Sie sich in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis eintragen lassen bzw. registriert bleiben sollten:
Weil hier Ihre Stimme tatsächlich „mehr zählt”
Weil das parlamentarische Mandat kein Symbol, sondern echter Einfluss ist
Weil sich die Stärke der Gemeinschaft in der Beteiligung zeigt
Weil Sie sich aus parteipolitischen Auseinandersetzungen heraushalten können
Weil wir es den kommenden Generationen schuldig sind
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Erster Faschingsball des Tarianer Familientanzhauses
Seit fast anderthalb Jahren treffen sich Kinder, Eltern und Großeltern wöchentlich im deutschsprachigen Familientanzhaus in Tarian. Wir singen, tanzen, basteln und verbringen gemeinsam fröhliche Nachmittage. Im vergangenen Jahr entstand der Wunsch, einmal ein längeres Programm, vielleicht an einem Wochenende, zu organisieren. Die Idee eines Faschingskinderballs passte dafür perfekt. Mit diesem Fest wollten wir auch eine alte ungarndeutsche Tradition wieder aufleben lassen, denn früher wurden bei Familien zu Hause eigene Kinderbälle veranstaltet.
Am 15. Februar, dem letzten Sonntag in der Faschingszeit, war es endlich soweit: Der erste Kinderball unter dem Motto „Auf dem Bauernhof“ fand statt. Schon Wochen zuvor bastelten wir gemeinsam verschiedene Dekos für unsere Feier, so erwartete ein festlich geschmücktes Kulturhaus, dekoriert mit Hühnern, Pferden, Kühen und bunten Bändern, die kleinen und großen Gäste.
Am Ball nahmen vor allem Kindergartenkinder mit ihren Eltern und Großeltern teil, aber auch jüngere Geschwister waren dabei, und zu unserer großen Freude kamen Familien aus Tolnau, Schemling, Sammet, aber auch aus Budapest.
Das Programm begann mit einem bekannten „Aufwärmlied“, bei dem jedes Kind namentlich begrüßt wurde. So entstand von Anfang an eine herzliche Atmosphäre. Eine besondere Bereicherung des Nachmittags war, dass wir uns dank der Unterstützung unseres Vereins, des Deutschklubs, zur Live-Musik wohlfühlen konnten. Eltern und Kinder tanzten gemeinsam (und auch getrennt), sodass die Kinder mit eigenen Augen erleben konnten, wie viel Freude Tanzen in der Gemeinschaft bereitet.
Wie auch bei unseren wöchentlichen Tanzhäusern spielte die deutsche Sprache eine wichtige Rolle. Die Anweisungen wurden auf Deutsch gegeben. Die braven Kinder erzählten mutig ins Mikrofon, als was sie sich verkleidet haben. Kleine Mäuse, Marienkäfer, Traktoren, Bauern und Bäuerinnen, Ferkel, Füchse, Eier und auch eine Sonne feierten mit uns.
Zum Programm gehörten unter anderem Zeitungstanz, Tüchertanz sowie mehrere Gemeinschaftstänze. Einer der Höhepunkte des Nachmittags war die Tombolaverlosung, bei der jedes Kind ein Geschenk mit nach Hause nehmen durfte.
Die zahlreichen lächelnden Gesichter, die fröhlichen Gespräche, das herzliche Lachen und die schwungvollen Melodien machten den Nachmittag zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis.
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Damit die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen eine deutsche Nationalitätenliste für die Parlamentswahlen am 12. April aufstellen kann, benötigen wir Ihre Empfehlung. Voraussetzung für die Listenaufstellung ist nämlich, dass mindestens 1% der im zentralen Wählerverzeichnis als ungarndeutsche Nationalitätenwähler eingetragenen Personen – mit Gültigkeit für die Parlamentswahl – eine Empfehlung abgeben, jedoch höchstens 1500 gültige Empfehlungen gesammelt werden.
Die Empfehlungsbögen gelangen heute und morgen zu den Leitern der Regionalbüros der LdU. Alle Empfehlungsberechtigten werden gebeten, mit ihrer Unterschrift die Liste der LdU zu unterstützen.
Wer kann eine Empfehlung abgeben? Empfehlungsberechtigt ist jede Person, die im ungarndeutschen Wählerverzeichnis vom 21. Februar 2026 mit Gültigkeit für die Parlamentswahl eingetragen ist.
Jede wahlberechtigte Person kann eine Empfehlung für die ungarndeutsche Nationalitätenliste abgeben;
zusätzlich kann eine Empfehlung auch für eine Partei und einen Einzelkandidaten abgegeben werden.
Das Sammeln der Empfehlungen ist von entscheidender Bedeutung, damit unsere Gemeinschaft weiterhin stark, sichtbar und auf Landesebene vertreten bleibt. Jede Unterschrift trägt dazu bei, unsere Werte und Traditionen zu bewahren und die Zukunft unserer Gemeinschaft zu sichern.
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Ein landesweites VUK-Jahresprojekt ging zu Ende
Gibt es auch heute noch lebende Dichter? Nicht nur alte Männer aus früheren Jahrhunderten? Wie entsteht ein Gedicht? Wer kann Gedichte schreiben? Was alles macht ein Dichter außer Schreiben? Auf solche und ähnliche Fragen bekamen die Schüler in achtzehn ungarndeutschen Grundschulen und zwei Gymnasien landesweit im Rahmen ihrer Deutschstunde eine Antwort. Aufgrund des Erfolgs und einer Modifizierung des Finanzplanes konnte der Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK) die ursprüngliche Anzahl der Schulen erhöhen bzw. mit den zwei Gymnasien erweitern.
Christina Arnold und ihre Gedichte für Groß und Klein zeigten der Schülergeneration, wie eine moderne Dichterin heute tätig ist. In ihrem interaktiven Vortrag konnten die Schüler Gedichte hören, die Gedanken während des Entstehens von einem literarischen Werk kennenlernen und sogar kleine Tricks im Hintergrund erfahren. In der spontanen Konversation mit den Teilnehmern kamen die Berufswünsche und die Gedanken zu den verschiedenen Gedichten der Kinder sowie ihre Beziehung zu der deutschen Sprache zum Gespräch. Christina Arnold zeigte neben ihrer Dichtertätigkeit auch ihre Vorliebe für Musik und ihre Tätigkeit als Liedertext-Verfasserin. So bekamen die Schüler auch einen kleinen Einblick in die Musikkultur der Ungarndeutschen von heute.
Das VUK-Team begleitete die Dichterin während der Tour. In jeder Schule stellten wir unseren Verein den Kindern und den Lehrern kurz vor und gaben den Schülern kleine Geschenke mit unserem Logo, mit der Hoffnung auf weitere Zusammenarbeit. Auf diese Weise dankten wir ihnen für ihre Offenheit und den netten und gastfreundlichen Empfang.
Hiermit möchten wir auch unseren Dank an die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg für die Unterstützung des Projektes aussprechen.
Mittwoch, 11. März 2026 um 18 Uhr im Haus der Ungarndeutschen (Budapest VI., Lendvay u. 22)
Nach fast anderthalb Jahren Arbeit erschien im April 2025 der Band Mesélő dallamok. Dalok és emlékek Dunaharasztiból / Märchenhafte Melodien. Lieder und Erinnerungen aus Harast, herausgegeben vomHaraster Traditionspflegenden Deutschen Musikverein, der seit Jahrzehnten vergessene Volkslieder aus Harast mit Noten und QR-Codes zu Tonaufnahmen enthält. Im Rahmen der Reihe Zentrum-Programme im HdU des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) wird die Publikation nun auch in Budapest, im Haus der Ungarndeutschen vorgestellt.
Im Laufe des Abends werden Zsuzsanna Krausz-Hommer, Herausgeberin des Bandes und Chorleiterin des Blumenstrauss-Chors, Viktor Pócsik, fachlicher Lektor des Bandes, sowie Andreas Zwick, unterstützender Helfer der Redaktion, die Sammlung aus musikalischer, sprachwissenschaftlicher sowie kultur- und ortsgeschichtlicher Sicht vorstellen und über die Entstehungsumstände sowie die bisherige Rezeption erzählen. Bei der Präsentation eines Liederbuches darf natürlich auch die Musik nicht fehlen: Der Blumenstrauss-Chor entführt das Publikum bis in das Jahr 1956 (oder sogar noch weiter zurück) mit der Aufführung von in Harast gesammelten und im Band veröffentlichten Volksballaden.
Die Buchvorstellung verfolgt ein doppeltes Ziel. Der Verein und sein Chor möchten das Wissen über die Volksmusik der deutschen Nationalität unter Kulturgruppen, Schülern und Lehrkräften der Nationalitätenbildung sowie Interessierten erweitern, und zugleich zeigen sie auch, wie sich die Schätze der Vergangenheit mit Mitteln der Gegenwart und Zukunft verbinden und dadurch einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht werden können.
Sprache der Veranstaltung: Ungarisch
WICHTIG!Teilnahme ist kostenlos, aber wegen der begrenzten Zahl der Sitzplätze nur nach vorheriger Anmeldung spätestens bis zum 10. März um 9 Uhr unter: info@zentrum.hu (Registration erfolgt nach Reihenfolge. Es genügt nicht, auf Facebook auf den Teilnahmeknopf zu klicken.)
Organisator: Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Förderer der Veranstaltung: Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2026/3-000224)
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Füreinander!
Die Arbeit, Ausdauer und der Glaube vieler Generationen haben es möglich gemacht, dass wir auch heute unsere Sprache, unsere Kultur und unsere Traditionen bewahren können. Was wir geerbt haben, ist zugleich Verantwortung: Es liegt an uns, welche Zukunft wir unseren Kindern und Enkeln weitergeben und wie wir den Platz unserer Gemeinschaft in der vielfältigen Welt Ungarns erhalten.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die parlamentarische Präsenz nicht nur eine formale Frage ist, sondern ein echtes Instrument zur Durchsetzung unserer Interessen, zur Stärkung unserer Institutionen, zur Unterstützung unseres Bildungswesens, zur verlässlichen Gestaltung unseres kulturellen Lebens und zur Förderung der Entwicklung unserer Regionen. All dies kann jedoch nur dann kontinuierlich und weiterhin erfolgreich sein, wenn auch in Zukunft der gemeinsame Wille der Deutschen in Ungarn dahintersteht.
Am 12. April 2026 kommt es in Ungarn zu Parlamentswahlen, und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen stellt wieder eine Landesliste.
Nun stehen wir erneut vor einer Entscheidung. Unsere Teilnahme, unsere Stimme für die LdU-Landesliste ist Verantwortung: ein Zeichen dafür, dass uns unsere Identität, die Zukunft unserer Institutionen und Gemeinden wichtig ist und dass wir bereits Verantwortung für die Chancen der kommenden Generationen übernehmen.
Zeigen wir, dass wir gemeinsam in der Lage sind, unser Schicksal zu gestalten! Treten wir für unsere Werte ein und stärken wir die Stimme der Ungarndeutschen im Parlament!
Starke Gemeinschaft. Sichere Zukunft. Die Mission der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ist das wichtigste öffentlich-rechtliche und gesellschaftliche Vertretungsorgan der Deutschen in Ungarn. Ihre Mission ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen, die
stark
selbstbewusst und solidarisch
zukunftsorientiert ist
ihre Sprache und Kultur bewahrt
ihre Institutionen weiterentwickelt
die Zukunft der Ungarndeutschen verantwortungsvoll gestaltet.
Vertretung auf der Grundlage von Vertrauen Die LdU stützt ihre glaubwürdige Interessenvertretung auf Transparenz und Zusammenarbeit. Ziel ist
ein kontinuierlicher Dialog
eine verständliche Kommunikation
Die Kraft der Sprache und der Kultur Die Bewahrung des sprachlichen und kulturellen Erbes ist die Grundlage der Identität. Ziel ist:
die Präsenz der deutschen Sprache im öffentlichen Leben
der Schutz zivilgesellschaftlicher Gemeinschaftswerte
die Stärkung des inneren Zusammenhalts
eine verlässliche Finanzierung
Moderne Institutionen – starke Grundlagen Ein zeitgemäßes Bildungs- und Kulturinstitutionensystem sichert die Entwicklung der Gemeinschaft. Ziel ist:
die Weiterentwicklung der Institutionen
die Beibehaltung einer europäischen Perspektive
die Durchführung von Stipendienprogrammen
die Unterstützung von Fachkräften
Für die kommenden Generationen Die Einbindung junger Menschen ist der Schlüssel zur langfristigen Stärkung. Ziel ist:
der Dialog zwischen den Generationen
die Sicherstellung der Beteiligung an Entscheidungsprozessen
eine auf Zusammenarbeit und Dialog beruhende Führung
die Förderung des Verbleibs junger Menschen in Ungarn
Politischer Kompass der LdU und der parlamentarischen Vertretung
Die parlamentarische Präsenz und das öffentliche Engagement der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen werden von einem klaren Wertegerüst und konsequenten Handlungsprinzipien bestimmt. Diese Grundsätze weisen den Weg, entlang dessen das für die deutsche Nationalität zuständige Mitglied des ungarischen Parlaments die Interessen der Ungarndeutschen in der Gesetzgebung und in der Gestaltung der öffentlichen Politik vertritt – auf der Grundlage von Transparenz, parteipolitischer Unabhängigkeit, Zusammenarbeit und kontinuierlichem Dialog.
Die LdU und der Spitzenkandidat sind überzeugt, dass über die Anliegen der Ungarndeutschen nicht ohne ihre Einbeziehung entschieden werden darf. Deshalb handeln sie gemeinsam mit den Betroffenen, offen und in ständiger Konsultation, damit die Vertretung auf einer echten gesellschaftlichen Legitimation und auf gegenseitigem Vertrauen beruht.
Die Wirksamkeit der Nationalitätenpolitik setzt eine Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regierung voraus, bedeutet jedoch keine bedingungslose Anpassung oder Automatismen. Die LdU und der deutsche Nationalitätenabgeordnete behalten sich das Recht vor, jeden einzelnen Gesetzesvorschlag anhand der Interessen der Nationalitätengemeinschaft und allgemeiner menschlicher Werte zu prüfen und jene Initiativen nicht zu unterstützen, die das Ansehen, die Rechte, die Institutionen oder die Zukunft der Ungarndeutschen gefährden.
In diesem Sinne basiert die Arbeit der parlamentarischen Vertretung auf gemeinsamer Verantwortung, transparenter Arbeitsweise und enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft – im Interesse der langfristigen Stärkung des Ungarndeutschtums.
Ein X für die Zukunft
Damit die Ungarndeutschen über eine eigene parlamentarische Vertretung verfügen können, ist ein besonderes Verfahren erforderlich. Wer bei den Parlamentswahlen für die ungarndeutsche Landesliste stimmen möchte, muss im Nationalitäten-Wählerverzeichnis eingetragen sein.
Am Tag der Parlamentswahl, dem 12. April 2026, kann jede wahlberechtigte Person, die im Wählerverzeichnis auch für die Parlamentswahlen („B“) registriert ist, zwei Stimmen abgeben: eine für den Direktkandidaten und die andere – anstelle einer Parteiliste – für die ungarndeutsche Landesliste. Aufgrund der für die deutsche Liste abgegebenen Stimmen wird entschieden, ob der Spitzenkandidat der Ungarndeutschen als stimmberechtigter Abgeordneter ins Parlament einzieht. Je mehr Menschen diese Möglichkeit nutzen, desto stärker ist das parlamentarische Mandat der Gemeinschaft.
Die ersten fünf Personen auf der Liste der LdU (v.l.n.r.): Richárd Schneider, Gregor Gallai, Ibolya Englender-Hock, Emil Koch, Gábor Werner
Die ungarndeutsche Liste wurde von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen auf Vorschlag der Komitatsorganisationen zusammengestellt. An deren Spitze steht Gregor Gallai, der die Bevollmächtigung für die parlamentarische Vertretung der Ungarndeutschen erhalten hat.
Auf dem Stimmzettel werden neben der Benennung der LdU-Liste die Namen der ersten fünf Kandidaten sichtbar sein: Gregor Gallai, Ibolya Hock-Englender, Emil Koch, Richárd Tamás Schneider und Gábor Werner.
Bei der Stimmabgabe muss im Kreis neben der ungarndeutschen Liste eindeutig zwei sich kreuzende Linien, also ein X, angebracht werden – nur so ist die Stimme gültig.
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Der Ablauf der Registrierung – also der Eintrag in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis
Bei den Parlamentswahlen können ausschließlich jene Wahlberechtigten für die deutsche Nationalitätenliste stimmen, die zuvor ihre Aufnahme in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis beantragt haben. Diese Registrierung ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass die Ungarndeutschen über eine eigene parlamentarische Vertretung verfügen können. Wichtig: Niemand wird offiziell danach fragen, ob wir uns registrieren möchten – die Antragstellung ist für jede und jeden eine persönliche Möglichkeit und zugleich Verantwortung.
Wer bereits früher die Aufnahme in das Nationalitäten-Wählerverzeichnis sowohl für die Kommunal- als auch für die Parlamentswahlen beantragt hat, muss nichts weiter unternehmen: Die Registrierung bleibt weiterhin gültig.
Die Anmeldung ist auf mehreren Wegen möglich: elektronisch, persönlich oder durch einen Zustellungsbevollmächtigten.
Der Antrag kann auch persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person bei jedem örtlichen Wahlbüro gestellt werden.
Über das Verfahren entscheidet das Nationale Wahlbüro im Rahmen eines automatisierten Entscheidungsprozesses.
Eine Registrierung ist das ganze Jahr über möglich, für die Parlamentswahlen 2026 wird sie jedoch nur dann wirksam, wenn der Antrag spätestens bis zum 2. April 2026 um 16.00 Uhr eingegangen ist.
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Ein Fachvortrag unterstützte die Eltern der Schüler des Valeria-Koch-Bildungszentrums dabei, eine gesunde Mediennutzung zu fördern
Bildschirme, Kurzvideos, künstliche Intelligenz – die digitale Welt ist längst Teil des Alltags in den Kinderzimmern geworden, und Eltern sehen sich täglich mit neuen Fragen konfrontiert. Als Reaktion auf diese und ähnliche Herausforderungen hat das Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen seine Vortragsreihe für Eltern neu gestartet. Ziel des Programms „Elternabend“ ist es, verlässliche fachliche Unterstützung, praktische Orientierung und Raum für gemeinsames Nachdenken über alltägliche Erziehungsfragen zu bieten. Die Themenwahl und Organisation wurden von der Schulpsychologin sowie der Sozialpädagogin der Einrichtung fachlich begleitet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 18. Februar stand die digitale Umwelt, die Kinder heute umgibt: In ihrem Vortrag „Digitale Welt – digitale Kinder“ stellte Dr. Beatrix Lábadi die Auswirkungen, Risiken und Chancen moderner Technologien vor und gab den Eltern zugleich praktische Hilfestellungen.
Das große Interesse zeigte, wie sehr das Thema viele Familien im Alltag betrifft. Die Psychologin und Universitätsdozentin eröffnete ihren Beitrag mit einem Überblick über internationale Empfehlungen zur digitalen Mediennutzung von Kindern. Sie betonte, dass Fachleute Bildschirmnutzung bis zum Alter von eineinhalb Jahren grundsätzlich nicht empfehlen und dass es nach bestimmten Auffassungen sinnvoll ist, ab dem sechsten Lebensjahr einen familiären Mediennutzungsplan zu erstellen. Zugleich hob sie hervor, dass nicht allein die Dauer der Bildschirmzeit entscheidend ist, sondern auch, inwieweit sie durch ausreichend Schlaf, Bewegung und persönliche soziale Kontakte ausgeglichen wird.
Der Vortrag ging auch auf das fachliche Empfehlungspaket des Bethesda-Kinderkrankenhauses mit dem Titel „Gib deinem Kind die Chance auf eine echte Kindheit“ ein, an dessen Ausarbeitung 40–50 ungarische Fachorganisationen beteiligt waren – ebenso wie die Referentin selbst. Das Dokument formuliert wichtige Leitlinien, die als Grundlage für familiengerechte und realistische Lösungen dienen können.
Dr. Beatrix Lábadi
Die Expertin machte zudem auf aktuelle Trends aufmerksam: Während Kinder früher den Großteil ihrer Bildschirmzeit mit Filmen verbrachten, dominiert heute der Konsum wenige Sekunden langer Kurzvideos, der sich ungünstig auf das sich entwickelnde Nervensystem auswirken kann. Nachdenklich stimmte auch die Zahl, dass bereits 39 % der Fünf- bis Achtjährigen Apps auf Basis künstlicher Intelligenz nutzen – vor allem zur Lösung von Hausaufgaben. Ergebnisse einer Untersuchung in Südtransdanubien zeigen außerdem, dass in manchen Familien Fernseher oder Tablets sogar beim Einschlafen eingesetzt werden und viele Eltern der Ansicht sind, digitale Geräte würden Kinder beruhigen, unterhalten oder sogar fördern. Hervorgehoben wurde daher die entscheidende Bedeutung der Qualität der konsumierten Inhalte. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass übermäßige oder ungeeignete Mediennutzung die sprachliche und kommunikative Entwicklung, kognitive Fähigkeiten sowie soziale und emotionale Beziehungen beeinflussen kann.
„Mit unserer Vortragsreihe möchten wir die Mission stärken, dass Schule nicht nur als Bildungseinrichtung wirkt, sondern Familien auch als unterstützender Gemeinschaftsraum dient“, betonte Schulleiterin Agnes Amrein-Pesti. „Ziel des Programms ist es, Eltern verlässliche Informationen zu vermitteln, sie in Erziehungsfragen zu bestärken und einen Dialog über jene Herausforderungen anzustoßen, die den Alltag heutiger Kinder prägen. Die Initiative steht für die Überzeugung, dass die harmonische Entwicklung von Kindern auf der Partnerschaft zwischen Schule und Familie beruht. Die Veranstaltungen des „Elternabends“ wollen hierfür Orientierung geben – durch gemeinsames Nachdenken, gegenseitige Unterstützung und im Interesse der Kinder.“
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Die Parlamentswahlen 2026 standen im Mittelpunkt der Februar-Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Die Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) fasste umfassende Beschlüsse zur Sicherung der finanziellen Stabilität, zur Funktionsfähigkeit der Institutionen und zur zukünftigen Interessenvertretung der Gemeinschaft. Das höchste Entscheidungsgremium der ungarndeutschen Gemeinschaft behandelte auf seiner Sitzung am 21. Februar in Budapest als zentrales Thema die Vorbereitung auf die Parlamentswahlen 2026, die auf eine weitere Stärkung der parlamentarischen Präsenz der Ungarndeutschen abzielt.
Neben organisatorischen und betrieblichen Fragen verabschiedete die Vollversammlung den Haushalt für 2026. Mit einem Gesamtvolumen von rund 13,2 Milliarden Forint gewährleistet er eine stabile und planbare Funktionsfähigkeit des ungarndeutschen Institutionensystems. Der Großteil der Mittel dient der Finanzierung von Bildungs- und Kultureinrichtungen, der Deckung von Löhnen und Betriebskosten sowie der Umsetzung gemeinschaftlicher und kultureller Programme. Gleichzeitig stärkt der Haushalt durch Rücklagenbildung und Entwicklungsressourcen die finanzielle Sicherheit.
Vorbereitung auf die Wahlen und einheitliche Interessenvertretung
Die Vollversammlung befasste sich als Schwerpunkt mit den bevorstehenden Parlamentswahlen sowie mit der integrierten Wahlkampfkommunikation. Zudem verabschiedete das Gremium die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen der LdU und dem künftigen Parlamentsvertreter der ungarndeutschen Gemeinschaft, Gregor Gallai. Das Dokument hält fest, dass die parlamentarische Vertretung transparent, einheitlich und politisch unabhängig erfolgen soll. Es unterstreicht die strategische Partnerschaft zwischen der LdU als höchster öffentlicher und kultureller Vertretung der Ungarndeutschen und dem Parlamentsvertreter, insbesondere in den Bereichen Nationalitätenpolitik, Bildung, Kultur, Kommunikation und Jugendpolitik. Hervorgehoben werden parteipolitische Unabhängigkeit und Kooperation: Der Abgeordnete ist bereit, mit allen demokratischen Akteuren zusammenzuarbeiten, während die Vertretung nationalitätenspezifischer Interessen nicht parteipolitischen Erwägungen untergeordnet wird. Besondere Bedeutung kommt der Abstimmung in Fragen der Identitätsbewahrung zu – etwa bei Sprachgebrauch, Nationalitätenbildung, kultureller Autonomie und dem Status der Selbstverwaltungen – sowie in gesellschaftspolitischen Themen, die die Gemeinschaft insgesamt betreffen. Grundlage der Partnerschaft sind kontinuierlicher Dialog, gegenseitige Konsultation und transparente Kommunikation; zugleich bekennen sich die Partner zur Wahrung der Einheit der ungarndeutschen Gemeinschaft und unterstützen keine Initiativen, die diese spalten könnten.
„Die Wahl 2026 ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gemeinschaft. Beteiligung und geschlossenes Auftreten bestimmen, wie stark unsere Stimme im Parlament sein wird“, betonte Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU. Sie fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, dass die parlamentarische Vertretung der Ungarndeutschen parteipolitisch unabhängig bleibt und den Interessen der gesamten Gemeinschaft dient. Dafür braucht es breiten Zusammenhalt und eine aktive Wahlbeteiligung.“
Bildungsautonomie und Ausschreibungen für Leitungsstellen
Die Vollversammlung unterstützte die Übernahme der Trägerschaft des Regenbogen Deutschen Nationalitätenkindergartens und Kulturhauses durch die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung von Eickau sowie des Kindergartens und der Küche Napsugár in Jerking durch die örtliche deutsche Selbstverwaltung ab dem Bildungsjahr 2026/2027. Diese Entscheidung stärkt die Verantwortung der örtlichen Gemeinschaften und sichert die Nachhaltigkeit der deutschen Sprachförderung und Traditionspflege.
Aufgrund des Auslaufens der Mandate wurden Ausschreibungen für die Position des Hauptdirektors des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerheims sowie für die Leitung des Ungarndeutschen Pädagogischen und Methodischen Zentrums veröffentlicht. Ziel ist es, die hohe fachliche Qualität der Leitung und die langfristige Weiterentwicklung des ungarndeutschen Bildungswesens zu gewährleisten.
Institutionelle Stabilität und verantwortungsvolle Haushaltsführung
Wie aus der entsprechenden Vorlage hervorging, stellte die staatliche Energiekompensation in Höhe von mehr als 440 Millionen Forint eine wesentliche Unterstützung für die von Nationalitätenselbstverwaltungen getragenen Einrichtungen dar, um die gestiegenen Energiekosten zu bewältigen. Dank transparenter Abrechnung konnten nicht verwendete Mittel erneut verteilt werden.
Der Bericht über die Tätigkeit der Ausschüsse im Jahr 2025 bestätigte, dass kulturelle, bildungspolitische und Jugendprogramme, finanzielle Kontrolltätigkeit sowie institutionelle Entwicklungen maßgeblich zur Stärkung der gemeinschaftlichen Identität und zur stabilen Funktionsfähigkeit des Institutionensystems beigetragen haben. Der gesonderte Bericht des Jugendausschusses hob insbesondere das Stipendienprogramm für angehende Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Förderung der gesellschaftlichen Beteiligung junger Menschen hervor.
Aktive Periode und Zukunftsgestaltung
Der Bericht der Vorsitzenden und ihrer hauptamtlichen Stellvertreterin machte deutlich, dass in den vergangenen Monaten hohe offizielle Veranstaltungen fortgeführt, Jugend- und Medienprojekte umgesetzt sowie die Kommunikations- und Strategiekonzeption für die Wahlen vorbereitet wurden. Zudem konnten bedeutende institutionelle Investitionen abgeschlossen und die Zusammenarbeit mit den neu gewählten lokalen Selbstverwaltungen intensiviert werden.
„Die kommende Zeit steht zugleich im Zeichen der Sicherung der Stabilität und des Aufbaus der Zukunft“, erklärte Ibolya Hock-Englender. „Die Stärkung unserer Institutionen, die Ansprache unserer Jugend und die Bewahrung der Einheit unserer Gemeinschaft tragen dazu bei, dass die Ungarndeutschen langfristig stark und sichtbar bleiben.“
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Verantwortungsvolle Vertretung für die Ungarndeutschen
Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen stellt zu den Parlamentswahlen am 12. April erneut eine ungarndeutsche Landesliste, damit die deutsche Nationalitätengemeinschaft mit einer eigenständigen parlamentarischen Vertretung und einem starken Mandat ihre kulturellen, bildungspolitischen und identitätsbewahrenden Interessen vertreten können. An der Spitze der auf Vorschlag der Komitatsorganisationen zusammengestellten Liste steht Gregor Gallai. Der in der Öffentlichkeit sowie in der Arbeit der ungarndeutschen Gemeinschaft seit vielen Jahren aktive Fachmann setzt sich zum Ziel, in enger Zusammenarbeit mit der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, parteipolitisch unabhängig und konsequent die Interessen der Ungarndeutschen zu vertreten.
Die ersten fünf Personen auf der Liste der LdU (v.l.n.r.): Richárd Schneider, Gregor Gallai, Ibolya Englender-Hock, Emil Koch, Gábor Werner
Die Mission der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ist der Aufbau einer starken, selbstbewussten, solidarischen und zukunftsorientierten Gemeinschaft. Grundlage dafür sind die Bewahrung der Muttersprache und Kultur, die Sicherung eines modernen und funktionsfähigen Institutionensystems sowie die aktive Einbindung der jungen Generation in die Gestaltung der Zukunft der Gemeinschaft. Diese Werte bilden das Fundament der Identität der Ungarndeutschen. Ihr Fortbestand kann nur durch eine stabile Finanzierung und ein zeitgemäßes Bildungssystem gewährleistet werden. Die Stärkung der kulturellen Autonomie ist Ausdruck der Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und den kommenden Generationen.
Die Landesselbstverwaltung hält es für wichtig klarzustellen: Der deutsche Nationalitätenabgeordnete ist kein parteipolitischer Akteur; seine Aufgabe ist die Interessenvertretung der ungarndeutschen Gemeinschaft. Den Nationalitätenkandidaten mit einer politischen Partei gleichzusetzen, ist eine Fehlinterpretation.
In den vergangenen Legislaturperioden ging der Abgeordnete von dem Grundsatz aus, dass eine Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regierung dann sinnvoll ist, wenn diese eine die Nationalitäten unterstützende Politik verfolgt, da dies die stabile Funktionsfähigkeit der Einrichtungen und eine verlässliche Förderung der Gemeinschaft gewährleistet.
Aufgrund der Erfahrungen und der Rückmeldungen aus der Gemeinschaft wird die Landesselbstverwaltung künftig eine noch eigenständigere und transparentere Strategie verfolgen. Eine erfolgreiche Nationalitätenpolitik setzt in der Regel die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regierung voraus, bedeutet jedoch keine automatische politische Unterstützung. Die Landesselbstverwaltung behält sich das Recht vor, Vorlagen nicht zu unterstützen, die die Einheit, das Ansehen, die Rechte, die Institutionen oder die Zukunft der ungarndeutschen Gemeinschaft gefährden.
Innerhalb der Gemeinschaft der Ungarndeutschen – wie in der Gesellschaft insgesamt – bestehen unterschiedliche politische Auffassungen. Aufgabe der Nationalitätenvertretung bleibt es daher, unabhängig von Parteipolitik im Sinne der gemeinsamen nationalitätenspezifischen Interessen zu handeln. Jede Vorlage wird anhand dieses Maßstabs geprüft; unterstützt werden ausschließlich Entscheidungen, die die langfristige Stärkung der Gemeinschaft fördern.
Die parlamentarische Präsenz und das öffentliche Engagement der Landesselbstverwaltung gründen auf den Werten Transparenz, parteipolitische Unabhängigkeit, Zusammenarbeit und kontinuierlicher Dialog. Die LdU ist überzeugt: Über die Angelegenheiten der Ungarndeutschen darf nicht ohne sie entschieden werden.